Logbuch & Aktuelles
Neuigkeiten, Informationen und Stellungnahmen der Unabhängigen
Hier finden Sie regelmäßig aktuelle Informationen, Nachrichten, Stellungnahmen und interessante Einblicke in die Arbeit der Unabhängigen Waghäusel.
Wir halten Sie über wichtige Entwicklungen, Projekte und Themen aus Waghäusel auf dem Laufenden. Schauen Sie daher gerne regelmäßig vorbei – ein Besuch lohnt sich!
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Neues von der "Kümmererpartei"
Auch wir werden kritisiert!
Auch das gehört zu einer ehrliche Kommunalpolitik: Wir geben offen zu: Mitunter gibt es auch Kritik an Überlegungen und Forderungen der Unabhängigen. Damit müssen wir leben, dass es immer wieder unterschiedliche Meinungen gibt. Wir erwarten auch nicht 100 % Zustimmung.
Bestimmte Vorstellungen und Ansichten in der Bevölkerung passen nicht zusammen. Da können auch die Unabhängigen kein Einigungswunder vollbringen. Da gibt es welche, die partout Windmühlen (in der windärmsten Region Waghäusel) haben möchten. Ein anderer will unbedingt Tiefengeothermie, ein anderer wiederum fordert den Wiedereinstig in die Kernenergie und fordert uns als lokale Wählervereinigung auf, unseren Einfluss in Berlin geltend zu machen. Der traut uns mehr zu als einer Partei!
Rächen sich jetzt Versäumnisse?
Im Jahr 2019 starteten die Planungen für das Projekt Güterbahntrasse zwischen Mannheim und Karlsruhe, die, so absehbar, möglicherweise ganz, ganz nah an Waghäusel und Wiesental vorbeiführen würde. Zunächst sollte eine Vorzugsvariante für die Streckenführung gesucht werden.
Alle Betroffenen hätten damals schon gewarnt sein müssen. Unser frühzeitiges Drängen ab Mitte 2021, das für die Stadt so wichtige Thema aufzugreifen und offensiv anzugehen (und nicht nur die Entwicklung abzuwarten), wurde von zwei wichtigen Kommunalpolitikern, die nicht mehr im Amt sind, (so wörtlich) als „Panikmache“ bezeichnet.
Schon damals hatten wir die Forderung nach Informationen für die Bürger erhoben. Unter der Überschrift „Wird Waghäusel zerstört?“ äußerten die Unabhängigen ihre Sorge, welche schwerwiegenden Nachteile das geplante Bahnprojekt bringen wird.
Es freut uns, dass dieses Thema inzwischen auch von anderen als wichtig erkannt und aufgegriffen wird. Wir sehen uns bestätigt, uns als erste kommunalpolitische Formation darum gekümmert zu haben.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
Die Unabhängigen:
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Gebühren für Kitas und Kindergärten
Die Gebühren für Kinderbetreuung werden regelmäßig diskutiert – oft jedoch ohne den Blick auf die tatsächlichen Kosten. Ein Kindergartenplatz in den Waghäuseler Einrichtungen kostet in der Realität deutlich mehr, als Eltern auf ihrem Gebührenbescheid sehen.
Die tatsächlichen Vollkosten für einen Kindergartenplatz (Ü3, Ganztag) liegen grob gerechnet bei rund 1.000 bis 1.400 Euro pro Monat. Bei Krippenplätzen (U3) fallen aufgrund des höheren Personalschlüssels sogar Kosten von etwa 1.400 bis 1.800 Euro monatlich an. Rund 80 bis 85 Prozent davon entfallen auf Personalkosten. Die restlichen 15 bis 20 Prozent betreffen Gebäudeunterhalt, Energie, Verwaltung sowie Spiel- und Arbeitsmaterialien.
Wer trägt diese Kosten?
Auch nach der beschlossenen Anpassung zum neuen Kindergartenjahr decken die Elternbeiträge lediglich rund 18 bis 20 Prozent der Gesamtkosten. Etwa 35 Prozent werden über Landeszuschüsse finanziert. Der verbleibende Anteil wird von der Stadt getragen – und damit letztlich von der Allgemeinheit.
Im Durchschnitt liegen die Elternbeiträge damit weiterhin unter dem politisch angestrebten Eigenanteil von 20 Prozent. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die angespannte Haushaltslage haben wir der vorgeschlagenen Anpassung um zusätzliche 0,5 Prozentpunkte zugestimmt. Für Familien bedeutet dies je nach Betreuungsform Mehrkosten von wenigen Cent bis etwa einem Euro pro Monat und Kind.
Wir halten die Diskussion über diese vergleichsweise geringe Anpassung für nachvollziehbar, vermissen dabei jedoch häufig den Blick auf das erhebliche Defizit, das weiterhin von der Stadt getragen werden muss. Dieses liegt im Mittel bei dem Zweieinhalbfachen dessen, was Eltern insgesamt als Eigenanteil leisten.
Zentrumsnahe Nahversorgung
Märkte erhalten, statt platt machen: Der Gemeinderat sollte die Umwandlung in Wohnraum immer ablehnen, um unsere zentrumsnahe Nahversorgung zu sichern und kurze Wege für alle Generationen zu erhalten!
Bildunterschrift: Zu Gast in Szigetújfalu: Unser Fraktionssprecher Roland Liebl (l.), unser Bürgermeister und Oberbürgermeister (Mitte) sowie der ungarische Bürgermeister (r.) mit der historischen Partnerschaftsurkunde im dortigen Rathaus
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können
In jüngster Zeit sind wiederum zahlreiche Fragen, Hinweise und Anregungen eingegangen. Als die „Kümmererpartei“, wie wir mitunter genannt werden, kümmern wir uns!
Unser Bemühen ist es, auf Anfragen und Hinweise schnell und kompetent zu antworten. Wir greifen die Themen auf und haken nach, kümmern uns darum. Seit Gründung der „Unabhängigen“ sind rund 1.000 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen.
Hier einige an uns herangetragene Themen als Beispiele:
- Gefährliche Einzäunungen am Waldrand zwischen Wiesental und Philippsburg.
- Unterschriftensammlung zur Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zur Bäckerei Görtz, den sich insbesondere Rollstuhl- und Rollatorfahrer oder Mütter mit Kinderwagen wünschen.
- Bauschuttdeponie an der Triebstraße
- Schautafeln Schönborner Alleen
- Renaturierungen Kriegbach
- Zustand Brunnen-Trog (Goetheschule)
- Unterstützung Musikschule
- Haltverbot Bahnhofstraße
- Bauturbo in Waghäusel
- Zugang Bolzplatz bei Goetheschule
- Leinenpflicht Hunde
- Busverbindung zwischen Waghäusel und Speyer
- Leerstände und Ortsmitte-Nichtgestaltung Wiesental
- Parksituationen in verschiedenen Straßen
- Hügelige Gehwege aufgrund von Baumwurzeln
- Radfahrer auf dem Gehweg (Gefährdung von Älteren, Sehbehinderten und Schwerhörigen)
- Ärger mit Behörden
- Müll auf dem Bahngelände
- Umweltverschmutzungen im großen Stil
- Müll im Wald
- Windpark/Windräder
- Glasfaser.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
Stellvertreter: Eslem Kumas und Michael Knebel.
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde (auch Kreisrat), Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Unsere stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbands, Eslem und Michael
Aus der Fraktionsarbeit
Monsterwindräder im Lußhardt
Mit dem geplanten Bau immer größerer Windkraftanlagen im Lußhardt – einer der heißesten Regionen Deutschlands – kommen auf unsere Feuerwehren neue und bislang kaum kalkulierbare Herausforderungen zu. Die Rede ist inzwischen von 3 Monsterwindrädern mit Gesamthöhen von knapp 300 Metern.
Ein Brand in einer solchen Anlage kann von der Feuerwehr am Boden praktisch nicht gelöscht werden. In der Regel bleibt nur, die Anlage kontrolliert abbrennen zu lassen und das Umfeld weiträumig abzusperren. Gerade im Lußhardt mit seinen ausgedehnten Waldflächen und zunehmender Trockenheit besteht dabei die Gefahr von Funkenflug und herabfallenden brennenden Teilen, die Wald- und Flächenbrände auslösen können.
Als Stadträte tragen wir Verantwortung für die Sicherheit und Ausstattung unserer ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte. Diese müssten im Ernstfall unter extremen Bedingungen handeln und dabei erhebliche Risiken für Leib und Leben eingehen. Deshalb werden wir im anstehenden Genehmigungsprozess im Interesse der Wehr, des Waldes und der Bevölkerung ein ganz besonderes Augenmerk auf den Brandschutz richten müssen. Ein einziges besonders geländegängiges Fahrzeug ist dabei viel zu wenig, meinen wir: Gerade bei Anlagen dieser Größenordnung darf der Brandschutz keinem politischen oder wirtschaftlichen „Bauturbo“ zum Opfer fallen.
Wichtige Fakten zu Windradbränden:
- Die Zahl der Brände ist trotz des Ausbaus der Windenergie insgesamt vergleichsweise niedrig.
- Häufige Ursachen sind Blitzschläge, technische Defekte, elektrische Fehler oder überhitzte Bremsanlagen.
- Aufgrund der enormen Höhe moderner Windkraftanlagen ist eine direkte Brandbekämpfung durch die Feuerwehr meist nicht möglich.
- Die größte Gefahr geht von herabfallenden brennenden Teilen sowie möglichem Funkenflug auf trockene Waldflächen aus.
- Mit zunehmender Hitze und Trockenperioden steigen die Anforderungen an den Waldbrand- und Katastrophenschutz im Lußhardt erheblich.
Bildunterschrift: Zur Bewältigung von Wald- und Vegetationsbränden verfügt die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel über hochgeländegängige Spezialfahrzeuge, zu denen vor allem seit diesem Monat ein wendiges, speziell für unwegsames Gelände ausgelegtes neues Tanklöschfahrzeug (TLF 2000) auf Unimog-Basis gehört
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können
In jüngster Zeit sind wiederum zahlreiche Fragen, Hinweise und Meinungsbekundungen eingegangen.
Warum Stacheldraht
Aufmerksam gemacht wurden die Unabhängigen auf frische Einzäunungen zwischen Wiesental und Philippsburg. Unten am Boden ist sogar Stacheldraht angebracht.
Durch den Stacheldraht, der auf der Erde aufliegt, können sich kleine Tiere verletzen, Karnickel, Kröten, Nagetiere und andere Kriechtiere. Wir verstehen diese Maßnahme nicht und nehmen uns dieses Problems an.
Unterschriftensammlung
Die Unabhängigen beteiligen sich auch an der Unterschriftensammlung zur Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zur Bäckerei Görtz, den sich insbesondere Rollstuhl- und Rollatorfahrer oder Mütter mit Kinderwagen wünschen. Aufgrund zunehmender Beschwerden hat die neue Unterpächterin der Görtz-Filiale, Karin Winkler, mit ihrem Team im März begonnen, Unterschriften für einen barrierefreien Zutritt zu sammeln. Wir rufen dazu auf, sich zu beteiligen.
Lob für zwei Veranstaltungen
Wir werden nicht nur auf Probleme angesprochen, sondern auch auf gelungene, erfolgreiche Veranstaltungen. So etwa auf die Seniorenmesse, die viel Lob erfahren hat. Vielen Dank den Organisatoren!
Viel Anklang hat auch das Benefiz-Hoffest der Kulturen gefunden. Den zahlreichen Besuchern wurde ein abwechslungsreiches Programm und eine Vielfalt an Verköstigungen geboten. Der jährliche Termin ist eine Bereicherung unseres kulturellen Lebens.
Unser Bemühen ist es, auf Anfragen und Hinweise schnell und kompetent zu antworten. Wir greifen die Themen auf und haken nach, kümmern uns darum.
Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr.
Bildunterschrift: Probleme für Rollstuhl- und Rollatorfahrer
Aus der Fraktionsarbeit
Keine «Luftbuchungen»: Wir fordern bei Fraktionsanträgen im Rat ehrliche Finanzierungsvorschläge
Vorsicht bei Anträgen und Finanzierungsvorschlägen: Um unsere Gemeindeordnung und den Haushaltsausgleich zu wahren, bitten wir um strikte Einhaltung der Grundsätze der Sparsamkeit.
- Anträge ohne Finanzierung können nicht beschlossen werden.
- Deckungsvorschläge müssen real sein. Das «Schönrechnen» von Positionen, die unterm Strich ein Minus aufweisen, ist unseriös.
Erst vor wenigen Wochen haben alle Mitglieder des Gemeinderates – ohne Ausnahme – dem aktuellen Haushaltsplan zugestimmt. Damit haben sich alle Räte zur Sparsamkeit und zum Haushaltsausgleich bekannt. Umso erstaunlicher ist es, dass unmittelbar nach der Verabschiedung erste neue Anträge und Finanzierungsvorschläge auftauchen, die diesen Konsens gefährden, weil unverzüglich neue Ausgaben beschlossen werden sollen.
Kein Beschluss ohne echte Deckung
Die Gemeindeordnung ist hier eindeutig: Anträge ohne soliden Finanzierungsvorschlag dürfen nicht beschlossen werden. Wir stellen jedoch fest, dass inzwischen von beantragenden Fraktionen mit „Luftbuchungen“ argumentiert wird. Es ist aus unserer Sicht schlicht unseriös, Haushaltspositionen als Deckungsquelle zu benennen, die in der Gesamtrechnung bereits tief im Minus stecken. Nur weil eine Position an einer Stelle eine Mehreinnahme zeigt, ist sie noch lange kein freies Geld, wenn sie unterm Strich ein dickes Defizit aufweist. Wer so rechnet, betreibt Augenwischerei.
Namensgebung Gemeinschaftsschule Waghäusel
Dass ausgerechnet die Fraktion, die durch ein Hitler-Video auffiel, die Benennung unserer Gemeinschaftsschule nach einer Holocaust-Überlebenden ablehnt, spricht für sich selbst. Auch wenn die gebotene Zurückhaltung in diesem Amtsblatt uns eine deutlichere Kommentierung verwehrt, so entlarvt sich diese Positionierung doch von ganz alleine.
Bildunterschrift: Wer seriös wirtschaften will, darf bei Geldmangel nicht zum Zauberstab greifen, sondern muss die Haushaltsberatungen im Spätsommer unter strikter Einhaltung der meist vor der Sommerpause liegenden Abgabefrist für eine fundierte Planung nutzen.
Hilfe für Paar in höchster Not
„Wir als Kümmerer helfen, wo wir können.“ Das haben wir, die „Unabhängigen“, schon mehrfach hier in unseren Mitteilungen geschrieben. Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind Hunderte von „Kümmerer-Einsätzen“ zusammengekommen. Wir stehen knapp vor der Zahl 1.000. Wohl alle kommunalpolitischen Themen, Anliegen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind bei uns eingegangen.
Diesmal nehmen wir uns einer besonderen Notsituation an. Da aufgrund der Richtlinien für das Mitteilungsblatt der von Werner Schmidhuber in der Zeitung geschriebene Bericht über das „quecksilberbelastete Haus“ nicht in voller Länge im allgemeinen Teil erscheinen darf, sondern bestenfalls nur um weit über die Hälfte gekürzt, machen wir unter unserer Rubrik auf das Schicksal aufmerksam - und die mögliche finanzielle Unterstützung über „gofundme“ (siehe Internet). Zudem beteiligen wir uns mit einer Spende. Um was geht es genau? Auszug aus der Zeitung:
„Quecksilberbelastetes Haus ist unbewohnbar und muss abgerissen werden
Knüppeldicken Schicksalsschlägen sind Moritz Baumgart und seine Lebensgefährtin Marissa Füger ausgesetzt. Viel schlimmer kann es nicht mehr kommen: 2019 haben die beiden an der Wiesentaler Stefanstraße ein Haus mit großem Grundstück gekauft. Bei Renovierungsarbeiten vor einigen Wochen stellte sich heraus, dass das Gebäude mit Quecksilber belastet ist.
Aufgrund der akuten Gefahr mussten sie ausziehen und eine neue notdürftige Bleibe suchen, auch für ihre acht Tiere, für die bislang genügend Platz zur Verfügung stand. Eine Sanierung sei nicht möglich, ein Abriss unvermeidbar. Mit dieser Schreckensnachricht sah sich das Paar konfrontiert. Für sie eine höchst emotionale Reise ins Ungewisse.
In ihrer Not haben die zwei über die Crowdfunding-Plattform ,gofundme' einen Online-Spendenaufruf gestartet.“
Weiteres in voller Länge unter https://www.wochenblatt-reporter.de/waghaeusel/c-community (Waghäusel/quecksilberbelastetes Haus).
Bildunterschrift: Haus in der Stefanstraße
Aus der Fraktionsarbeit
Hohe Auszeichnung für Ebru Baz
Ebru Baz wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet – eine seltene Ehrung, die ihr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen wurde. Die Unternehmerin, Stadträtin und Vorsitzende des Integrationsvereins DIF sieht die Auszeichnung als Ansporn, ihr langjähriges Engagement weiter auszubauen. Oberbürgermeister Thomas Deuschle würdigte in seiner Laudatio ihren außergewöhnlichen Einsatz für Dialog, Integration und Menschlichkeit, der weit über das übliche Maß ehrenamtlicher Arbeit hinausgehe.
Baz gründete den Verein DIF als Reaktion auf gesellschaftliche Spannungen wie Ausgrenzung und Fremdenhass und engagiert sich zudem in der Flüchtlingshilfe „Waghäusel hilft“. Auch Umweltprojekte, etwa im Naturschutzgebiet Kohlplattenschlag, zählen zu ihren Initiativen. Der DIF erhielt dafür ein Zertifikat im Umwelt- und Naturschutzmanagement.
Die Ehrung wurde im Kuppelsaal der Eremitage gefeiert, begleitet von zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie einem musikalischen Rahmenprogramm.
DB-Bahntrasse: Es läuft alles auf ein Klageverfahren hinaus
(Fortsetzung)
- Die geplante Aufteilung in Bauabschnitte birgt erheblichen Sprengstoff. Konkret droht, dass im Zentrum von Waghäusel vollendete Tatsachen geschaffen werden: Die bestehenden Ausweichgleise am Alten Bahnhof sollen Teil der Trasse werden. Mit dem Verweis auf „Bestandsschutz“ wäre dann sogar ein Verzicht auf zusätzlichen Lärmschutz möglich – mitten im dicht besiedelten Bereich zwischen Cochem-Haus und Mannheimer Straße. Das wäre ein massiver Nachteil für die Anwohner. Brisant dabei: Diese Konsequenz wird bislang weder klar kommuniziert noch glaubhaft ausgeschlossen.
- Noch höhere Lärmschutzwände mitten im Ort? Entlang von Gärten, direkt vor der Eremitage? Das wäre ein massiver Eingriff in das Stadtbild und die Lebensqualität. Die Frage ist nicht mehr, ob – sondern wie stark Waghäusel optisch und städtebaulich belastet wird.
Bildunterschrift: Die Fraktion gratulierte ihrer Ebru voller Stolz als eine der Ersten, allen voran Fraktionssprecher Roland Liebl (li), der sie bereits seit Jahrzehnten als enger Wegbegleiter unterstützt.
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können
In jüngster Zeit sind wiederum zahlreiche Fragen, Hinweise und Meinungsbekundungen eingegangen. Zu den Themen gehören beispielsweise (Auswahl):
- Baustelle Triebstraße
- Zugang Bolzplatz bei Goetheschule
- Leinenpflicht Hunde
- Anbringung Stacheldraht im Wald
- Barrierefreie Einkaufsmöglichkeiten
- Busverbindung zwischen Waghäusel und Speyer
- Leerstände und Ortsmitte-Nichtgestaltung Wiesental
Die Anwohner der Triebstraße beschweren sich, dass sie nicht lüften können, ohne dass reichlich Staub in die Wohnung kommt, und die Fenster staubig und dreckig sind.
„Seit Jahren haben wir eine Bauschuttdeponie an der Straße und den verbundenen Dreck dazu. Wir haben hier auch ziemlich viel Verkehr, wodurch der Staub ja immer aufgewirbelt wird. Dazu ist es ja auch noch eine Rennstrecke!“, heißt es.
Die Unabhängigen haben das Thema aufgegriffen und sich an die Stadtverwaltung gewendet und eine Lösung des Problems gefordert. Woher kommen eigentlich die Sandberge? Was passiert mit der Schuttdeponie? Ist da ein regelmäßiger ein- und ausfahrender LKW-Verkehr notwendig?
Unser Bemühen ist es, schnell und kompetent zu antworten. Wir greifen die Themen auf und haken nach, kümmern uns darum.
Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
An dieser Stelle möchten wir uns auch ausdrücklich für das Lob bedanken, das wir immer wieder für unsere Kümmerer-Einsätze bekommen. Das freut uns, das ehrt uns. Konkrete Hilfe ist uns wichtiger als gesamtpolitische Betrachtungen.
Bildunterschrift: Blick auf die Baustelle Triebstraße
Aus der Fraktionsarbeit
DB-Bahntrasse: Es läuft alles auf ein Klageverfahren hinaus
Selbst für den Berichterstatter der BNN war es am Ende zu unübersichtlich. Wie soll man einer Sitzung folgen und korrekt zitieren, wenn bei einem so komplexen Projekt die Unterlagen erst zur Sitzung – und dann nur digital – vorliegen? Die DB wollte es so; selbst den Räten lagen beim Aufruf des Tagesordnungspunktes noch nicht alle aktuellen Unterlagen vor. Kein Wunder, dass im anschließenden Zeitungsbericht mehrere Antragsvarianten durcheinander gerieten. Auch die Stellungnahmen der Fraktionen waren mit sieben Gruppierungen zu umfangreich, um sie noch sachgerecht zusammenzufassen. Dieser Tagesordnungspunkt nahm so viel Zeit in Anspruch, dass ihm eigentlich nur eine Videoaufzeichnung gerecht geworden wäre – so unsere Wahrnehmung. Daher nochmals unsere Position:
- Die Trassenführung an der Marienstraße und am direkten Ortsrand von Wiesental – gebündelt mit den bestehenden S-Bahn-Gleisen am Bahnhof Waghäusel und am Haltepunkt Wiesental – ist für uns keine tragbare Variante.
- Dass Waghäusel betroffen sein würde, hatten wir seit Jahren befürchtet. Wenn aufgrund des Raumwiderstands keine Ausweichroute (z. B. entlang der A5 – unser Favorit) weiterverfolgt wird, dann bitte eine Bündelung mit der ICE-Trasse. Und wenn auch das nicht möglich ist, dann eine Tunnellösung für Waghäusel.
- Aus unserer Sicht haben die Referenten der DB keinerlei vertrauensbildende Signale gesendet. Konstruktive Vorschläge aus dem Rat wurden nach unserer Einschätzung umgehend und ohne Abwägung zurückgewiesen.
Einziger Trost: Die schriftlich nachgereichten Unterlagen weichen in einem Punkt vom mündlichen Vortrag ab – was wir bereits in der Sitzung zu Protokoll gegeben haben. Während die Variante entlang der ICE-Trasse mündlich als „nicht machbar“ (… wegen Naturschutz …) dargestellt wurde, wird diese Aussage im schriftlichen Teil immerhin relativiert: „… voraussichtlich nicht …“ (abgekürzt als „vsl.“).
(wird fortgesetzt)
Bildunterschrift: Unsere Meinung: >> vsl. << ist die aktuelle DB-Abkürzung für fehlenden Willen – wer den Weg nicht gehen will, versteckt ihn hinter genau dieser Sprache.
Freude über Wiederbelebung der Kirrlacher Ortsmitte
Kirrlach freut sich, die Stadt Waghäusel freut sich und wir freuen uns über die Wiederbelebung des „Platz am Kreuz“ ab Anfang Juni. Ein wichtiges Anliegen war uns von Anfang an, dass es dort keinen längeren Stillstand geben dürfe und eine gute Lösung gefunden werden sollte. Orhan „Olli“ Caydan (Wirt des „Löwenbräu“ Philippsburg) ist der neue Pächter, dem Ebru Baz und Werner Schmidhuber für die „Unabhängigen“ zu diesem Schritt beglückwünscht haben.
Seit geraumer Zeit steht die Gaststätte leer: obwohl sie zentral liegt, der Platz mit einem Springbrunnen ansprechend gestaltet ist und das Café immer einen sehr guten Zuspruch verzeichnet hat.
Die Urenkel des Firmengründers „Getränkefirma Böllinger“ aus Rheinhausen, Sabina und Torben Laqua, haben die Immobilie erworben und vermieten sie jetzt. Seit Wochen sind umfangreiche Umbauarbeiten innen und außen im Gang. Im Innern gibt es Platz für 30 bis 40 Personen, im Außenbereich bis zu 80.
Großen Wert legt Olli auf einen gewissen Standard: „eine mediterrane Oase in der Mitte von Kirrlach“. In Warteposition befindet sich die bereits vorhandene „Startmannschaft für Ollis Café“. Das Angebot fällt reichhaltig aus: Frühstück, kleines Mittagsessen, Vesper, Snacks, Weine der Region, Cocktails, Kaffee und Kuchen, Torten. Geplant sind auch länderspezifische Szenenabende. Die Platzverhältnisse eignen sich für Geburtstagsfeiern und kleinere Events. Zur Seite steht ihm seine Frau Suna.
Bildunterschrift: Das Pächterehepaar Orhan vor dem Pavillon
Aus der Fraktionsarbeit
Zweimal neue Grundsteuer
Die von vielen – auch von unserer Fraktion – als ungerecht empfundene Grundsteuerreform steht aktuell an zwei Stellen auf dem Prüfstand:
1. In Stuttgart werden im Zuge der Regierungsbildung zentrale Details neu verhandelt. Wir hoffen, dass die Mehrbelastung für Privateigentum zugunsten von Gewerbegrundstücken korrigiert wird. Zwar war Aufkommensneutralität angekündigt, tatsächlich wurde sie aber zu Lasten der höher bewerteten Baugrundstücke verfehlt. Ein gesplitteter Hebesatz könnte die Neutralität auch innerhalb der Gruppen – privat und gewerblich – herstellen und die Belastung für Bürger senken, ohne das Gewerbe insgesamt stärker zu treffen.
2.Gleichzeitig prüfen Gerichte, ob die pauschale Besteuerung von Gartenland auf Baulandniveau bei großen Grundstücken zulässig ist. Unsere Fraktion fordert zumindest eine Anpassung der 30-%-Regel. In Waghäusel liegen die berechneten Steuerwerte oft mehr als 30 % über den Ansätzen des Gutachterausschusses. Dennoch wenden die Finanzämter die 30-%-Grenze auf ihre eigenen – bereits erhöhten – Werte an. Die Folge: Trotz realer Überbewertungen von über 30 % werden Abweichungen rechnerisch unter die Grenze gedrückt und Korrekturen abgelehnt.
Das Kernproblem ist mathematisch: Wer 30 % aufschlägt, muss nur rund 23 % abziehen, um wieder beim Ausgangswert zu landen. So zahlen viele Bürger faktisch deutlich zu viel, ohne dass dies formal als ausreichend für eine Anpassung gilt.
Abschied und Neuanfang: Danke für 20 Jahre Engagement
Der 24. April markierte für unseren Fraktionssprecher und Studiendirektor Roland Liebl eine doppelte Zäsur: Beruflich verabschiedete er sich mit dem „Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung“ in die Freistellungsphase, ehrenamtlich endeten exakt 20 Jahre als Vorsitzender des Heimatvereins Kirrlach. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung seiner historischen Forschung und freuen uns, dass er für die Bürger weiterhin ein offenes Ohr behält.
Bildunterschrift: Immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger: Fraktionssprecher Roland Liebl, Tel. 60981 (AB), E-Mail [email protected]
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können.
In jüngster Zeit sind auffallend zahlreiche Fragen, Hinweise und Meinungsbekundungen eingegangen. Viele betrafen die aktuellen Themen Windpark/Windräder und Glasfaser.
Weitere Themen, hier als Beispiele genannt:
- Direkte Busverbindung zwischen Waghäusel und Speyer
- Parksituation an der Ecke Kraichgaustraße/ Schwarzwaldstraße
- Parksituation allgemein
- Hügelige Gehwege aufgrund von Baumwurzeln
- Radfahrer auf dem Gehweg (Gefährdung von Älteren, Sehbehinderten und Schwerhörigen)
- Leerstände und Ortsmitte-Gestaltung Wiesental (nach dem Aufkauf von Häusern an der Mannheimer Straße)
- Müll auf dem Bahngelände (Wir stehen mit der Bahndirektion in Verbindung)
Unser Bemühen ist es, schnell und kompetent zu antworten. Wir greifen die Themen auf und haken nach, kümmern uns darum. Keine Frage: Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
Kümmerer-Einsätze
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind rund 950 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Wohl alle vorhandenen kommunalpolitischen Themen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind, wie die Anzahl zeigt, bei uns gelandet.
Sonderfälle vorhanden
Dass sich Wähler und sogar Mitglieder etablierter Parteien und Wählervereinigungen an uns wenden, registrieren wir mit Genugtuung. Sonderbar ist sicherlich, dass auch bekennende AfD-Wähler unsere Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Warum eigentlich? Kommen sie an anderer Stelle nicht weiter? Sind wir die Einzigen, die sich kümmern? Wollen sie uns testen, ob wir uns um alle Bürger/innen kümmern?
Bildunterschrift: So sieht es an den Gleisen aus
Aus der Fraktionsarbeit
Weitere öffentliche Fraktionssitzung
Üblicherweise treffen wir uns immer dienstags vor der Gemeinderatssitzung. Am kommenden Montag gibt es einen zusätzlichen Termin: 18.00 Uhr im Rathaus (Anmeldung erwünscht: [email protected]; Tel.: 60981 (AB)).
Gehwege sind kein Fahrstreifen! Rücksichtnahme ist für Sinnesbehinderte lebenswichtig
In letzter Zeit erreichen uns vermehrt Klagen über ein gefährliches Phänomen in Waghäusel: Immer mehr Erwachsene und Jugendliche über 11 Jahre nutzen mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter verbotswidrig die Gehwege – und das längst nicht mehr nur im Ortszentrum.
Was oft als „schnelle Abkürzung“ abgetan wird, ist für viele Mitbürger ein massives Sicherheitsrisiko. Besonders betroffen sind sehbehinderte und schwerhörige Menschen. Da moderne E-Scooter und Fahrräder nahezu lautlos sind, werden sie von Personen mit eingeschränktem Gehör oft erst im Moment des Vorbeifahrens wahrgenommen. Dies führt zu heftigen Schreckreaktionen und gefährlichen Ausweichbewegungen. Der Gehweg, der eigentlich ein sicherer Schutzraum sein sollte, wird so zur Stresszone.
Unser Appell an alle Nutzer von Fahrrädern und E-Scootern:
- Regeln einhalten: Erwachsene (ab 11 Jahren) müssen die Straße oder vorhandene Radwege nutzen. Der Gehweg ist den Fußgängern vorbehalten!
- Gefahren erkennen: Bedenken Sie, dass Ihre Mitmenschen Sie oft weder hören noch rechtzeitig sehen können. Ein lautloses Überholen kann für einen schwerhörigen oder sehbehinderten Menschen einen massiven Schock bedeuten.
- Verantwortung übernehmen: Gegenseitige Rücksichtnahme ist die Basis für ein gutes Miteinander in unserer Stadt. Bitte gefährden Sie nicht die Schwächsten unserer Gemeinschaft für einen kleinen Zeitvorteil.
Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Gehwege wieder zu dem werden, was sie sein sollen: Sichere Wege für alle Fußgänger.
Bildunterschrift: Lautlose E-Scooter sind für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung auf dem Gehweg eine sehr große Gefahr
Fahrradbox: Ein altes Anliegen
Die „Unabhängigen“ hatten die seinerzeit erstmalige Forderung nach sicheren Fahrradboxen am Bahnhof schon fast vergessen. Jetzt hat sich ein dankbarer Pendler gemeldet, uns daran erinnert und sich für unsere damalige Initiative bedankt.
Im August 2022 (!) hatten wir auf die Notwendigkeit von Fahrradboxen hingewiesen. Damals schrieben wir im Mitteilungsblatt:
„Aktuell wurde die Information an die Unabhängigen herangetragen, dass sich die Stadt Waghäusel ein Beispiel an den Radboxen in Neulußheim nehmen sollte. Dort am Bahnhof wurden Radboxen aufgestellt und sind ab sofort digital buchbar und funktionsfähig. Insgesamt stehen in der Anlage zehn Radboxen zur Verfügung. Alle sind ebenerdig und leicht zugänglich.
In Waghäusel werden immer wieder Fahrräder geklaut, beschädigt, in Einzelteile zerlegt. Schutz gibt es keinen.“
Dass es zwischenzeitlich ein solches Unterstellangebot gibt, freut uns und alle, die es in Anspruch nehmen.
Weitere Kümmernisse
- Auf eine wilde Sperrmüllablagerung beim Franziskus-Kindergarten wurden die Unabhängigen aufmerksam gemacht. Bei einem Wohnungswechsel wurde wohl das gesamte Inventar auf dem Gehweg beseitigt, obwohl es keinen Sperrmüllabfuhrtermin gab. Umgehend hat die Stadt reagiert. Vielen Dank an den Ordnungsamtsleiter Schmitt.
- Zu den weiteren Hinweisen aus der Bevölkerung gehörte die, wie es hieß, einsturzgefährdete Mauer bei der Eremitage. Dazu teilte uns Bürgermeister Emmerich mit: „Es ist geplant, die Sanierung der Mauer mittelfristig in Angriff zu nehmen. Das größte Problem ist, fähige Fachfirmen zu finden. Die Arbeiten müssen immer mit dem Landesdenkmalamt abgestimmt werden. Das dauert dann oftmals. Die Mauer ist allerdings nicht einsturzgefährdet.“
Danke für die Auskunft!
Bildunterschrift: Fahrradbox vor dem Bahnhof
Aus der Fraktionsarbeit
Sanierung Eifelstraße
Wir freuen uns über die prompte Reaktion der Verwaltung: Unsere Forderung nach einer transparenten Anwohnerinfo für die Eifelstraße wurde bereits umgesetzt. Ein wichtiger Schritt für die Bürgerbeteiligung vor Ort.
3 Windräder im Kirrlacher Lußhardt – Unsere Position
Die Rückmeldungen, die uns erreichen, sind teils so detailliert und fachlich fundiert, dass sie wissenschaftlichen Ansprüchen genügen könnten. Gleichzeitig zeigt sich ein Grundproblem: Technik, Grundrechte, Verwaltungshandeln und Politik prallen unmittelbar aufeinander.
Für unsere Fraktion ist die Haltung klar:
- Fehlende Sinnhaftigkeit: Die geplanten Windräder im Lußhardtwald auf Gemarkung Kirrlach richten mehr Schaden für Natur und Bürgerschaft an, als sie Nutzen stiften.
- Unwirtschaftlichkeit: Die prognostizierten Erträge stehen in keinem angemessenen Verhältnis zu Kosten und langfristigen ökologischen Belastungen.
- Klares Ziel: Die Erteilung einer Baugenehmigung muss verhindert werden.
- Politischer Kontext: Wir teilen die Einschätzung vieler Bürger, dass Behörden oft im Spannungsfeld zwischen Gesetz und politischen Vorgaben agieren.
Gerade dieser Punkt führt zu zahlreichen Rückfragen an unsere Fraktion.
Ein Teil der Bürger setzt auf einen technischen Ansatz: die detaillierte Prüfung gesetzlicher Vorgaben „von unten nach oben“ (bottom-up). Diesen Weg respektieren wir, sehen seine Erfolgsaussichten jedoch als begrenzt.
Unser Ansatz ist ein anderer: Wir setzen auf den juristisch-konstitutiven Hebel. Entscheidend ist, die Wahrung der Bürgerrechte „von oben nach unten“ (top-down) einzufordern. Instrumente wie Petitionen, Normenkontrollverfahren oder der Gang vor das Bundesverfassungsgericht halten wir für wirksamer.
Damit sind die unterschiedlichen Wege benannt. Trotz abweichender Strategien bleibt das gemeinsame Ziel: eine verantwortungsvolle und rechtssichere Entscheidung im Sinne von Mensch und Natur.
Bildunterschrift: Schnelle Umsetzung unserer Forderung für eine Anwohnerinfo in der Eifelstraße: Dankeschön!
Viele Hinweise an die „Unabhängigen“
Über die Osterzeit ist eine Menge von Fragen, Hinweisen und Meinungsbekundungen eingegangen. Viele betrafen die Themen Windpark/Windräder und Glasfaser. Unser Bemühen ist es, schnell und kompetent zu antworten. Keine Beanstandung, sondern ein Lob gab es für die Bäume mit den Kirschblüten in der Behringstraße. „Derzeit die schönste Straße“ wurde uns mitgeteilt. So könnte Waghäusel regelrecht erblühen, hieß es.
Nachfragen gab es zu verschiedenen Umweltbeeinträchtigungen und -verschmutzungen, zu Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen (wie Frühlingsfest), zum Zustand der Mauer um die Eremitage. Wir greifen die Themen auf und haken nach, kümmern uns darum.
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können.
Keine Frage: Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind über 900 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Wohl alle vorhandenen kommunalpolitischen Themen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind, wie die Anzahl zeigt, bei uns gelandet.
Bildunterschrift: Eine Nachfrage betraf die Mauer bei der Eremitage
Aus der Fraktionsarbeit
Glasfaserausbau
Der Status quo ist eindeutig: Kein derzeit verfügbares Medium erreicht die Leistungsfähigkeit von Glasfaser. Ihr flächendeckender Ausbau ist daher kein optionales Infrastrukturprojekt, sondern eine strategische Notwendigkeit für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Waghäusel. Wer hier zögert, riskiert langfristig wirtschaftliche Nachteile und Standortverluste.
Umso schwerer wiegt die aktuelle rechtliche Lage. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Vertragslaufzeit für Glasfaseranschlüsse bereits mit Vertragsschluss beginnt – nicht erst mit der tatsächlichen Bereitstellung. Diese Entscheidung entfaltet in der Praxis eine erhebliche Bremswirkung: Die üblichen 24 Monate Vertragslaufzeit sind in vielen Fällen schon vor Beginn der Bauphase weitgehend verstrichen.
Die Konsequenzen sind politisch wie wirtschaftlich problematisch. Vertragsabschlüsse verlieren für Investoren massiv an Verlässlichkeit. Eine scheinbar solide Vorvermarktungsquote von 33 % kann aus Finanzierungssicht faktisch auf null fallen. Damit wird der eigenwirtschaftliche Ausbau erheblich erschwert oder ganz verhindert. Wer den Glasfaserausbau ernsthaft voranbringen will, darf diese strukturelle Fehlanreizwirkung nicht ignorieren.
Gleichzeitig verschärft sich der technologische Wettbewerb. Schon beim Kabelfernsehen zeigte sich, wie schnell alternative Technologien etablierte Ausbaupläne unter Druck setzen können. Eine vergleichbare Entwicklung zeichnet sich erneut ab: Internet aus dem All entwickelt sich rasant zur realistischen Alternative.
Angeführt wird diese Entwicklung von SpaceX mit Starlink, das bereits heute hohe Bandbreiten liefert und insbesondere im ländlichen Raum eine echte Konkurrenz darstellt. Tausende aktive Satelliten und weitere Ausbaupläne verdeutlichen die Dynamik. Auch Amazon investiert mit Project Kuiper massiv in diesen Markt.
Bildunterschrift: Die politische Herausforderung ist klar: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen und klare Prioritätensetzung droht der Glasfaserausbau ins Hintertreffen zu geraten – mit langfristigen Folgen für die digitale Souveränität und wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.
Frohe Ostern!
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Osterfest steht für Hoffnung, Neubeginn und Zusammenhalt – Werte, die auch unsere Arbeit im Gemeinderat prägen. Gemeinsam möchten wir unsere Gemeinde weiterhin lebendig, solidarisch und zukunftsfähig gestalten.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien erholsame Feiertage, sonnige Frühlingsmomente und viele schöne Augenblicke im Kreise Ihrer Liebsten.
Herzliche Ostergrüße
Ihre Gemeinderatsfraktion
Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer und Roland Liebl
Bildunterschrift: -
Was passiert da?
Wie schnell etwas geklärt werden kann, zeigen zwei Anfragen aus der Bevölkerung: Was passiert derzeit im Wiesentaler Park? Beginnt etwa die Neugestaltung der Ortsmitte?
Noch am selben Tag kam die klärende Antwort von Bürgermeister Andreas Emmerich: Dort werden Fundamente für weitere Sitzbänke/Tische (ähnlich wie im Mehrgenerationenpark vor der Wagbachhalle) hergestellt.
Wir als Kümmerer helfen, wo wir können.
Keine Frage: Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmerereinsätzen rund um die Uhr oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind aktuell über 900 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Wohl alle vorhandenen kommunalpolitischen Themen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind, wie die Anzahl zeigt, bei uns gelandet.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected])
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Schöne Ostern
Ostern steht sinnbildlich für Neuanfang, Aufbruch und Hoffnung. Ostern gilt als Fest der Liebe, der Menschlichkeit, der Familie, der Freude und des Friedens. Auch soll es ein Fest der Zuversicht und der Zufriedenheit sein. Also sind besonders viele gute Merkmale mit Ostern verbunden.
Wir wünschen allen ein schönes, vor allem ein friedvolles Osterfest, verbunden mit dem Wunsch auf Frieden in allen Ländern.
Bildunterschrift: Blick auf den Park
Osterwünsche und Ostergrüße
Ostern steht sinnbildlich für Neuanfang, Aufbruch und Hoffnung. Ostern gilt als Fest der Liebe, der Menschlichkeit, der Familie, der Freude und des Friedens. Auch soll es ein Fest der Zuversicht und der Zufriedenheit sein. Also sind besonders viele gute Merkmale mit Ostern verbunden.
Wie gut könnten wir Frieden gebrauchen. Schlimme Kriege gibt es inzwischen fast in allen Teilen der Welt. Schlimmen Unfrieden richten die Egomanen, Autokraten und Despoten. Schon lange nicht mehr haben wir in Europa uns Frieden so sehr herbeigesehnt wie aktuell.
Wir wünschen allen ein friedvolles Osterfest, verbunden mit dem Wunsch auf Frieden in allen Ländern.
WIR KÜMMERER – JEDERZEIT FÜR SIE DA:
Fraktionsvorsitzender: [email protected], Telefon 60981
Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected])
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Einsatz gegen Umweltverschmutzung
Ob entlang der Bahnlinie, in der Weinbrennerstraße, ob um den Baggersee Wiesental, ob in der Gartenstraße – Höhe Jägerstraße – bei „Philipps“ – überall nimmt die Umweltverschmutzung zu. Eine Reihe von Hinweisen haben die „Unabhängigen“ bekommen: „Weil ihr euch kümmert“, heißt es. Ja, wir kümmern uns und stehen derzeit mit der Bahn und dem Ordnungsamt der Stadt in Verbindung. Vielen Dank an Tim Schmitt.
Die Bahn hat zwar versprochen, in ihrem Bereich tätig zu werden. Doch haben Anwohner selbst einige Sperrmüll-Gegenstände, darunter ein Einkaufswagen, entfernt, um nicht länger zuzuwarten und das beeinträchtigte Stadtbild aufzubessern.
Auch der zugewachsene und vermüllte Gehweg wurde inzwischen auf Vordermann gebracht. Ein Ärgernis für viele Bürger/innen sind auch die allzu vorzeitigen Sperrmüll-Bereitstellungen vor den Häusern, bekommen wir berichtet.
Siehe dazu Satirische Seite, Thema: Einheitliche Sperrmüll-Bereitstellung am 1. Januar.
Bildunterschrift: Schöne Ostern!
Aus der Fraktionsarbeit
Bauliche Maßnahmen - Feuerwehr Waghäusel
Der Feuerwehrbedarfsplan ist ein zentrales Planungsinstrument der Kommune, das regelmäßig fortgeschrieben wird. Er analysiert Gefahren, Personal und Ausstattung, legt Schutzziele fest und definiert den notwendigen Bedarf an Gebäuden, Fahrzeugen und Einsatzkräften.
Für den Stadtteil Waghäusel zeigt das Ergebnis klar: Ein modernes, einsatzfähiges Feuerwehrhaus ist erforderlich. Der bestehende Altbau kann nicht mehr saniert werden. Zwei mögliche Standorte für einen Neubau liegen vor – doch bislang kommt das Projekt nicht voran.
Beide Optionen sind jedoch mit Eingriffen verbunden: An einem Standort müsste ein beliebter und stark frequentierter Spiel- und Bolzplatz weichen, am anderen eine kleine Waldfläche freigelegt werden. Zudem verschärft die angespannte Haushaltslage die Situation – die finanziellen Spielräume der Stadt sind derzeit äußerst begrenzt.
Wir haben im Rahmen der Bürgerfragestunde die Verwaltung um eine ausführliche Stellungnahme gebeten.
Wechsel im Rat – Fremdschämen
Normalerweise ist ein solcher Tagesordnungspunkt eine Formalie – nicht so in der letzten Ratssitzung. Wer schweigt, stimmt zu – doch wir können hier nicht schweigen. Während das Ausscheiden des betroffenen Mitglieds zwingend ist, schockiert uns das lange Schweigen seiner Parteifreunde. Der Skandal ist zu groß für Ausreden: Erstmals in 86 Jahren Ratsgeschichte hat sich ein Mitglied in der Rolle eines Mörders von 80 Millionen Toten inszeniert. Das ist weder alltäglich noch entschuldbar. Da eine Entschuldigung der eigenen Fraktion fehlt, bleibt uns statt der gemeinsamen Scham heute nur das Fremdschämen.
Bildunterschrift: So sieht es entlang der Strecke aus
Wir als Ihre Kümmerer helfen, wo wir können
Keine Frage: Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind aktuell über 900 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Wohl alle vorhandenen kommunalpolitischen Themen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind, wie die Anzahl zeigt, bei uns gelandet.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Einsatz gegen Umweltverschmutzung
Ein Beispiel: Von Mitbürgern wurden wir mehrfach auf ärgerliche Missstände aufmerksam gemacht. Es geht um die Zustände westlich der Weinbrennerstraße (zwischen Ecke Tullastraße und Bahnhof). Hier liegt Müll zuhauf – entlang der ganzen Strecke. Der verwilderte Streifen ist Eigentum der Bahn.
Wir haben uns umgehend an die Pressestelle der Bahn in Stuttgart und an das Ordnungsamt der Stadt Waghäusel gewendet, das seinerseits Verbindung mit der Bahn aufgenommen und auch um Abhilfe gebeten hat. Dafür vielen Dank!
Jetzt hat die Bahn geantwortet: „Wir haben den Sachverhalt geprüft und unseren internen Dienstleister zur Beseitigung dieser Verhältnisse beauftragt.
Leider nimmt das Müllaufkommen im Bereich unserer Anlagen stetig zu, was für unser Unternehmen neben einem hohen Organisationsaufwand mit unnötigen Kosten verbunden ist. Ohne die aktive Zuarbeit durch Mitbürger, die uns über derartige Sachverhalte informieren, können wir leider nicht alle unsere Örtlichkeiten dauerhaft auf illegale Müllentsorgung überwachen.
Wir begrüßen es daher, wenn pressemäßig auf diese wenig soziale und umweltschonende Art der Müllentsorgung hingewiesen wird.“
Bildunterschrift: So sieht es entlang der Strecke aus
Aus der Fraktionsarbeit
Agri-PV-Anlage
Eine Agri-PV-Anlage (Agri-Photovoltaik) verbindet landwirtschaftliche Nutzung mit der Erzeugung von Solarstrom auf derselben Fläche. Die Module werden dabei so aufgeständert oder vertikal angeordnet, dass weiterhin Pflanzenbau oder Weidetierhaltung – beispielsweise durch Schafe – unter oder zwischen den Modulreihen möglich ist.
Dieses Konzept reduziert Nutzungskonflikte bei landwirtschaftlichen Flächen, kann Pflanzen vor Extremwetter schützen und trägt gleichzeitig zur Förderung der Biodiversität bei.
Den entsprechenden Antrag für eine Fläche in Kirrlach unterstützen wir in der kommenden Gemeinderatssitzung in allen zugehörigen Tagesordnungspunkten.
Teil-Flächennutzungsplan „Windenergie“
Derzeit können zwar keine neuen Anträge für große Windenergieanlagen auf der vergleichsweise windarmen Gemarkung von Waghäusel gestellt werden. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, einen bereits vor längerer Zeit ruhend gestellten Antrag für drei Windenergieanlagen in Kirrlach wieder zu aktivieren. Mit Sorge betrachten wir zudem mögliche zukünftige Beschleunigungen beziehungsweise Vereinfachungen von Genehmigungsverfahren. Sollte es zu solchen Änderungen kommen, besteht die Gefahr, dass wichtige Prüfungen entfallen und Genehmigungen deutlich schneller erteilt werden könnten. Der aktuell ruhende Antrag würde weiterhin nach dem bisherigen Recht behandelt – unabhängig von möglichen Anpassungen im derzeitigen Entwurf des neuen Flächennutzungsplans für Waghäusel.
Sanierung der Eifelstraße mit Kanalerneuerung
Grundsätzlich stimmen wir dem vorliegenden Entwurf zu. Er orientiert sich an vergleichbaren Sanierungsmaßnahmen, die in Kirrlach bereits umgesetzt wurden.
Wichtig ist uns jedoch, den Anwohnerinnen und Anwohnern noch eine Beteiligungsmöglichkeit einzuräumen. Dadurch könnten gegebenenfalls kleinere Anpassungen – etwa bei der Platzierung von Bäumen oder Stellplätzen – vorgenommen werden, ohne den grundsätzlichen Charakter der Planung zu verändern.
Bildunterschrift: Künftig mit Bäumen und Parkplätzen (Breite: 1,95 m), einer lichten Fahrbahnbreite der Eifelstraße von 5,00 m sowie Gehwegen mit einer Breite von 1,55 m
Wie geht’s weiter mit der ehemaligen Volksbank-Filiale?
Seit Jahren wird von der Bevölkerung sehnlichst eine Aufwertung der Wiesentaler Ortsmitte gewünscht. Vielleicht in Form eines kleinen Parkcafés mit Außenbewirtschaftung im Grünen, heißt es öfter. Dafür geeignet ist die ehemalige Filiale der Volksbank gegenüber dem Spielplatz, die seit ca. 3 Jahren geschlossen ist. Seitdem kümmern sich die „Unabhängigen“ aktiv um eine sinnvolle Folgenutzung. Eine Kernsanierung wurde jetzt vorgenommen.
Viele schriftliche und mündliche Vorschläge und Wünsche sind bei den Unabhängigen zu einer möglichen Nutzung eingegangen. Doch die Immobilie gehört einer Privatperson, die allein entscheidet. Nicht die Stadt! Dass das Thema interessiert und bewegt, zeigen die rund 8.000 Zugriffe auf den kürzlichen Facebook-Beitrag der Unabhängigen.
Altersmäßig ergeben sich deutliche Unterschiede in der Frage, was dort untergebracht werden könnte. Insbesondere die ältere und mittlere Generation wünscht sich ein gepflegtes Café mit Außenbewirtschaftung im hinteren Park, das im Sommer auch Eisbecher anbietet. Jüngere plädieren eher für Döner, Kebab, Pizza, Pommes, Currywurst – was aber der Besitzer ablehnt. Verschiedene Interessenbekundungen liegen dem Eigentümer vor: für alles Mögliche, auch für Gewerbe wie Versicherungsbüro, Fahrschule und Frisör. Ob das die Ortsmitte attraktiver machen würde?
Wenige nur sehen eine Café-Konkurrenz zu den beiden Bäckerei-Ketten Köhler (Graben) und Görtz (Ludwigshafen) – und dieser ist nicht barrierefrei. Beide „Außenbewirtschaftungen“ beschränken sich auf den gepflasterten Geh- und Radweg. Der Zuspruch dort hält sich, täglich sichtbar, in Grenzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich bei Görtz die Änderung auswirkt: Ab Mitte März wird im Zuge eines „Partner-Modells“ eine Familie (als Art Unterpächter) den Betrieb übernehmen.
Übrigens: Vor 60 Jahren hatte Wiesental mit 6.000 Einwohnern noch 19 Bäckereien und 5 Cafés. Da war „Konkurrenz“ kein Thema. Und heute mit 11.500 Einwohnern?
Bildunterschrift: -
Ausschreibungen und Nachträge
Die BNN zitieren dieser Tage in der Karlsruher Ausgabe das Karlsruher Baurechtsamt mit den Worten: „Aus Gründen der Gleichbehandlung, des Willkürverbots und des Transparenzgebots ist eine Abweichung von den im Ausschreibungs- und Wettbewerbsverfahren zwingend festgelegten Kriterien ohne Aufhebung der alten Ausschreibung und erneuter Ausschreibung nicht zulässig.“
Dieses Prinzip ist rechtlich nachvollziehbar. In der Praxis führt es jedoch – gerade bei Sanierungen – immer wieder zu erheblichen Problemen. Die aktuelle Ausschreibungs- und Vergabepraxis verursacht häufig erhebliche Mehrkosten für die öffentliche Hand. Ein anschauliches Beispiel ist die seit Jahren laufende Renovierung unserer Realschule.
Grundsätzlich sind Nachträge bei Bauprojekten unvermeidbar. Bei langen Bauzeiten oder neuen Anforderungen entstehen zwangsläufig Änderungsbedarfe. Problematisch ist jedoch, dass solche Nachträge oftmals nicht mehr zu den günstigsten Marktpreisen abgerechnet werden können.
Während private Bauherren oder Generalunternehmer flexibel reagieren und Leistungen neu vergeben können, ist die öffentliche Hand durch enge vergaberechtliche Vorgaben stark eingeschränkt. Das Ergebnis ist paradox: Ausgerechnet die Regeln, die Transparenz und Wirtschaftlichkeit sichern sollen, führen in der Praxis nicht selten zu höheren Kosten.
Auch bei der Renovierung der Realschule mussten wir zahlreichen Nachträgen zähneknirschend zustimmen. Diese Erfahrung zeigt deutlich: Wir brauchen mehr praktikable Spielräume im Vergaberecht, insbesondere bei Änderungen während laufender Projekte. Weniger Bürokratie und mehr Handlungsspielraum würden hier helfen, Kosten zu begrenzen und Projekte effizienter umzusetzen.
Die wichtigste Lehre aus solchen Projekten bleibt dennoch: Nach der Auftragsvergabe sollten Änderungen möglichst vermieden werden. Jede nachträgliche Anpassung erhöht Komplexität, Kosten und Risiken – selbst dann, wenn sie sachlich nachvollziehbar ist.
Bildunterschrift: -
Vielen Dank
Die Unabhängigen Waghäusel bedanken sich für die vielen Rückmeldungen in schriftlicher und mündlicher Form zu der Haushaltsrede, die unsere Stadträtin Ebru Baz gehalten hat. Über das breite Lob freuen wir uns sehr.
Die Waghäuseler/innen, die sich gemeldet haben, haben die Rede im Ganzen verfolgt, bewertet und analysiert. Überzeugend, präzise, auf den Punkt gebracht, ausgewogen, nicht zu kritisch, nicht zu unterwürfig, verständlich vorgetragen: so lauten einige der Kommentare.
Auch die Anzahl der Klicks freut uns, denn wir haben als reine Waghäuseler Wählervereinigung keine Klick-Unterstützungen von außen, etwa durch Parteifreunde eines Kreisverbandes.
Wir sehen, wir sind auf dem richtigen Weg. Das sehen wir auch anhand unserer Kümmerer-Einsätze, die weiter steigen. Macht weiter so, heißt es in den Meldungen an uns. Danke für das Vertrauen.
Offene Einladung zur Fraktionssitzung
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waghäusel,
eine lebendige Kommunalpolitik lebt vom Austausch mit den Menschen vor Ort. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, an unseren öffentlichen Fraktionssitzungen teilzunehmen. Unsere Fraktionssitzungen finden immer dienstags vor einer Gemeinderatssitzung statt. In diesen Sitzungen besprechen wir:
- die Tagesordnung der kommenden Gemeinderatssitzung sowie
- die aktuellen Anliegen, Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich frühzeitig zu informieren, Themen anzusprechen und mit uns ins Gespräch zu kommen.
Die genauen Termine und Veranstaltungsorte geben wir jeweils nach Anmeldung bekannt: Tel. 60981 (AB) oder Mail: [email protected]
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den offenen Austausch mit Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Liebl
für die Gemeinderatsfraktion
Bildunterschrift: -
Fairteiler in Wiesental ausgeraubt und zerstört
Nicht nur für Verärgerung, sondern für höchste Empörung und Entrüstung sorgt die mutwillige Zerstörung des Fairteilers auf dem Wiesentaler Marktplatz. Dort wurde der gesamte Inhalt ausgeraubt, das Inventar vernichtet und das Holzhaus in Brand gesetzt. Im Inneren ist alles verkohlt.
Den Metallschrank und die Regale haben die Täter in blindwütigem Vandalismus demoliert. Seit etwa fünf Jahren gibt es diesen Fairteiler, damals neu errichtet: eine öffentlich zugängliche Unterbringungsmöglichkeit von Lebensmitteln. Gedacht ist der Verschlag für Bedürftige, sozial Schwache, Arme und Notleidende. Umso abscheulicher sei das Vorkommnis, sagen Betroffene. Denn es ist nicht der erste Fall im Laufe der vergangenen Monate.
In einem Fairteiler kann man Nahrungsmittel abgeben und mitnehmen. Evi Schiemann betreibt seit eineinhalb Jahren ehrenamtlich den Fairteiler, etwa fünf Quadratmeter groß, hinter der Bushaltestelle und gegenüber dem früheren NKD.
In der Zeit zwischen Silvester und dem 2. Januar haben die Übeltäter gewütet und massive Beschädigungen angerichtet. Jetzt wird der Fairteiler auf längere Zeit geschlossen bleiben. Nahezu alles muss renoviert und neu eingerichtet werden.
„Wir sind traurig und entsetzt über so viel Zerstörungswut“, berichtet Evi Schiemann. „Viele Mitmenschen, besonders alte Leute, sind doch auf die Lebensmittel angewiesen.“
Mit Bitternis gibt sie ihre Erfahrungen weiter: Im Jahr 2025 wurden immer wieder vorhandene Waren zerstört oder vor die Hütte gekippt, dreimal aus dem Kühlschrank das Thermometer geklaut, Böller im Kühlschrank gezündet.
Auf die Zerstörung wurden die „Unabhängigen“ von zwei Personen angesprochen, die bislang das Angebot Fairteiler nutzten.
Wir sind auch bestürzt, können das schlimme Verhalten nicht begreifen und haben uns sogleich mit der Stadtverwaltung in Verbindung gesetzt und um Unterstützung gebeten. Wer auch einen sichereren neuen Standort weiß, kann sich bei den Unabhängigen melden.
Bildunterschrift: Blick in das ausgebrannte Holzhaus
Aus der Fraktionsarbeit
Neujahrsgruß der Gemeinderatsfraktion
Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt,
zum Beginn des neuen Jahres wünschen wir Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Zuversicht und viele positive Momente. Ein neues Jahr bietet die Chance, gemeinsam nach vorne zu blicken, Bewährtes zu erhalten und Neues mutig anzugehen.
Unsere Stadt lebt vom Engagement, vom Zusammenhalt und von den Ideen ihrer Menschen. Dafür danken wir Ihnen herzlich. Auch im kommenden Jahr setzen wir uns im Gemeinderat verantwortungsvoll dafür ein, die Entwicklung unserer Stadt konstruktiv mitzugestalten, Anliegen ernst zu nehmen und Lösungen im Dialog zu finden.
Lassen Sie uns das neue Jahr gemeinsam mit Respekt, Offenheit und Solidarität gestalten. Wir wünschen Ihnen ein gutes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr.
Ihre Gemeinderatsfraktion mit Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer und Roland Liebl
Haushaltsplan 2026
Die Kassen sind leer. Im Rat führte dies erstmals seit Jahrzehnten dazu, dass dieser Tagesordnungspunkt ohne nennenswerte Anträge, fast schon als „kleiner“ Tagesordnungspunkt, in öffentlicher Sitzung in Rekordzeit vorberaten wurde. Die formale Abstimmung steht zwar noch an, aber die Botschaft ist klar: Trotz durchaus unterschiedlicher Auffassungen über die acht Gruppierungen im Rat hinweg, gibt es bisher keine nennenswerte Meinungsverschiedenheiten über Einnahmen, Ausgaben oder Prioritäten im Waghäuseler Haushaltsplan, die in konkrete Änderungsanträge und Abstimmungen mündeten. Wie man trotzdem noch gestalten kann, werden wir in unserer Haushaltsrede erläutern. Wegen der Karenzzeit wird es allerdings bis zur Landtagswahl keine Berichte aus der Fraktion im Mitteilungsblatt mehr geben. Über unserer Homepage werden wir die Rede Ende Januar veröffentlichen: www.du-waghaeusel.de, Rubrik: Logbuch.
Bildunterschrift: Eremitage Waghäusel im Winter
Blick auf Weihnachten und 2026
„Weihnachten ist nicht nur ein Tag, es ist eine Geisteshaltung.“ So der Filmproduzent Valentine Davies.
Herzlichen Dank sagen wir allen Mitstreitern, Freunden und Unterstützern für die gute Zusammenarbeit und die vielen gemeinsamen Erfolge. 4 Stadträte und ein Kreisrat gehören jetzt den Unabhängigen an. Eine Erweiterung streben wir an.
Vielen Dank für die vielen wohlmeinenden Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps, die aus der Bevölkerung an uns herangetragen wurden und weiterhin herangetragen werden.
Vielen Dank auch für die vielen guten Wünsche aus der Bevölkerung an die Fraktion und die Wählervereinigung.
Das freut uns und zeigt uns die Wertschätzung und Kompetenzzuweisung.
Unser gesamtes Team wünscht frohe Weihnachtstage.
Auch wünschen wir allen unseren Waghäuselern, Kirrlachern und Wiesentalern einen erfolgreichen Start ins neue Jahr – mit Gesundheit, Wohlergehen, Erfolg und Glück!
Unser Team hält sich weiterhin an das afrikanische Sprichwort:
Gehe ich vor dir, dann weiß ich nicht, ob ich dich auf den richtigen Weg bringe.
Gehst du vor mir, dann weiß ich nicht, ob du mich auf den richtigen Weg bringst.
Gehe ich neben dir, werden wir gemeinsam den richtigen Weg finden.”
Wichtig war den Unabhängigen schon von Anfang an der Teamgedanke. Und „Team“ wird bei uns auch belegbar praktiziert.
Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft. Wir wollen eine Kommunalpolitik der Gemeinsamkeit.
Immer für die Bürger da
Die Gemeinderatsfraktion mit Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde und Urich Hintermayer und die engere Vorstandschaft der Unabhängigen mit dem neuen Vorsitzenden Steffen Zang, Nachfolger von Kerstin Siegrist, mit den beiden Stellvertretern Eslem Kumas und Michael Knebel – sie sind weiterhin für Sie da.
Eindrucksvolle Bilanz
Seit der Gründung 2019 sind aktuell rund 900 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, über die wir uns freuen!
Bildunterschrift: Der Absender oder die Absenderin hat ihre Kontaktdaten vergesessen.
Diverse Anfragen, leider ohne Kontaktdaten
An diesem 3. Adventswochenende erreichte uns per Post ein Brief. Leider ohne jegliche Kontaktdaten. Ob versehentlich oder absichtlich, das ist uns noch nicht ganz klar. Wir bitten den Absender daher sich erneut nochmals zu melden, denn ansonsten bleibt das Anschreiben leider anonym. Und dazu haben wir eine klare Meinung: Anonymen Schreiben gehen wir nicht nach!
Warum: Wir können den Verfasser oder die Verfasserin nicht kontaktieren und auch nicht nachfragen, um welche Probleme es sich ganz konkret handelt. Wer wurde schon dazu kontaktiert? Und wie waren die Reaktionen und Antworten? Was sollte sich ändern? etc., etc ...
Wir kümmern uns gerne, sofern es sich um nachvollziehbare und berechtigte Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel handelt. Und natürlich behandeln wir Anfragen auf Wunsch auch vertraulich.
Wir freuen uns auf einer erneute Kontaktaufnahme zur weiteren Bearbeitung der Themen.
Besten Dank bereits im Voraus.
Bildunterschrift: Der Absender oder die Absenderin hat ihre Kontaktdaten vergesessen.
Wärmeverbund und Tiefengeothermie gescheitert!
Vor wenigen Tagen bekundete Bürgermeister Stefan Martus aus Philippsburg in der Presse: Für ihn sei die geplante Wärmeautobahn kläglich gescheitert. Jetzt bestehe Gewissheit, sie lohne sich nicht. „Wir sind seinerzeit bewusst nicht beigetreten und haben nicht Tausende von Euro in den Sand gesetzt“, sagte er mit Blick auf das von den beteiligten Kommunen bezahlte „Lehrgeld“ von 600.000 Euro.
Das Ungemach hätte auch Waghäusel betreffen können. Zehn Städte und Gemeinden hatten sich 2023 zu einem „Regionalen Wärmverbund“ (PEG) zusammengeschlossen. Voller Euphorie. Unseres Erachtens völlig blauäugig.
Doch dank der Bürgerinitiative Waghäusel und des klaren Ergebnisses beim Bürgerentscheid (73 Prozent Nein zu einem Grundstücksverkauf durch die Stadt) kam ein Beitritt nicht zustande. Damals sahen einige noch die tiefengeothermischen Bäume in den Himmel wachsen. Schauen wir uns die vielen positiven Stellungnahmen im Waghäuseler Gemeinderat nur mal an.
Die Unabhängigen haben als einige Fraktion geschlossen mit Nein zur Tiefengeothermie und zu möglichen Folgen gestimmt. Weil wir uns schon damals als Kümmerer um die Bürger und die Nachteile für sie gekümmert haben.
Jetzt ist in fast allen Medien zu lesen: Das Projekt für regionale Fernwärme sei gescheitert. Zum Ende des Jahres hin werde sich die PEG auflösen. Die Firma Erdwärme könne eine ursprünglich zugesagte Wärmeleistung aus ihrer Tiefengeothermiebohrung für das geplante regionale Fernwärmenetz nicht mehr verbindlich zusichern.
Unser Dank
Wir danken hier ausdrücklich der Bürgerinitiative für ihren Einsatz, der (anders als andernorts) auch hohe Ausgaben „für die Katz“ verhindert hat.
Bildunterschrift: Ehemalige Bohrstelle in Graben-Neudorf
Aus der Fraktionsarbeit
DB-Online-Infoabend vom 4. Dezember
Rund 2 h dauerte dieser Infoabend. Unsere Höflichkeit gebietet es, hier nicht zu schreiben, was wir zu den Ausführungen bezüglich Waghäusel und Wiesental halten. Objektivität und Unabhängigkeit waren bei einem DB-Termin wohl auch nicht unbedingt zu erwarten. Einige wenige Aussagen aus dem Vortrag:
- Keine Variante ist konfliktfrei.
- Für die 2 zusätzlichen Gleise werden mindestens 12 m an Breite benötigt.
- Ein Tunnel ist keine Lärmschutzmaßnahme!
- Die ICE-Trasse geht zwar schon durch die Wagbachniederung, allerdings ist diese ein Natura 2000 Gebiet, sodass bei einem Eingriff durch Erweiterung Alternativen zu prüfen sind. Die Route durch das Siedlungsgebiet von Waghäusel ist eine Alternative, die nach EU-Recht zu bevorzugen ist. Punkt!
Im Hinblick auf die nächste Gemeinderatssitzung unterstützen wir ausdrücklich den von der Verwaltung vorbereiteten Antrag: „Resolution der Stadt Waghäusel gegen die Antragsvariante der Deutschen Bahn für die Trassenführung“.
Wir beschäftigen uns schon sehr lange mit dem Thema und hoffen natürlich noch auf ein kleines Wunder zur sinnvollen Bündelung mit der ICE-Strecke. Nach der Vorarbeit des Dialogforums ist allerdings zu befürchten, dass dies nicht mehr ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Das Schlimmste wäre dann, wenn in Teilen der Marienstraße gar nicht mehr gebaut wird, weil dort schon die benötigten zwei Gütergleise liegen (!), die dann einfach Teil der Route werden und ohne neuen Lärmschutz dann rund um die Uhr im engen Zeittakt (ca. 8 Minuten Zugabstand) Lärm produzieren. Heute werden die Gleise sehr oft als Parkplatz für eine Nacht oder auch das ganze Wochenende mit verwendet. Das wäre dann Geschichte.
Fazit
- Die DB wird energisch gegen eine Bündelung mit der ICE-Strecke kämpfen
- Zusätzlicher Lärmschutz entlang der Marienstraße ist in Teilen fraglich (Bestandsschutz?)
- Engpässe sind die Weinbrennerstraße südlich der Tullastraße und der Bereich nördlich vom Martin-von-Cochem-Haus (Bild)
Bildunterschrift: Man darf davon ausgehen, dass die schon heute bestehenden Gütergleise (Pfeile im Bereich des Waghäuseler Bahnhofs; teilweise heute schon zweigleisig) Teil der neuen durchgängigen zweigleisigen Routenplanung der DB sein werden
Rächen sich jetzt Versäumnisse?
Im Jahr 2019 starteten die Planungen für das Projekt Güterbahntrasse zwischen Mannheim und Karlsruhe, die, so absehbar, möglicherweise ganz, ganz nah an Waghäusel und Wiesental vorbeiführen würde. Zunächst sollte eine Vorzugsvariante für die Streckenführung gesucht werden. Hierzu wurde bis März 2021 eine Raumwiderstandsanalyse durchgeführt und Grobkorridore für mögliche Trassen bestimmt. Alle Betroffenen hätten damals schon gewarnt sein müssen. Unser frühzeitiges Drängen ab Mitte 2021, das für die Stadt so wichtige Thema aufzugreifen und offensiv anzugehen (und nicht nur die Entwicklung abzuwarten), wurde belegbar von verschiedenen Seiten (so wörtlich) als „Panikmache“ bezeichnet. Schon damals hatten wir die Forderung nach Informationen für die Bürger erhoben. Unter dem aufrüttelnden Titel „Wird Waghäusel zerstört?“ äußerten die Unabhängigen im „Wochenblatt“ ihre Sorge, welche schwerwiegenden Nachteile das geplante Bahnprojekt bringen wird.
Dort hieß es u. a.: „Große Sorgen macht sich die Bevölkerung. Welche schwerwiegenden Nachteile – manche Bürger sprechen von einem Unheil – bringt das geplante Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe?“ Und weiter: „Es freut uns, dass dieses Thema inzwischen auch von anderen aufgegriffen wird“, betonte Roland Liebl für die Unabhängigen, die als erste kommunalpolitische Formation sich darum gekümmert haben und auch als erste im Mitteilungsblatt das Thema angestoßen haben.“
Heute sieht jeder, dass der Vorwurf der „Panikmache“ ungerechtfertigt, ja leichtfertig war. Jetzt steckt die Stadt Waghäusel in der Defensive. Jetzt überlegt sie sogar eine Klage.
Wir haben uns, wie in vielen anderen Fällen, darum GEKÜMMERT – frühzeitig!
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Fraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Güterzug in Waghäusel
Aus der Fraktionsarbeit
Update Grundsteuer
Während Interessenverbände einen grundsätzlichen Kurswechsel fordern, wären wir mit zwei schnellen Korrekturen schon zufrieden. Aus unserer Sicht sind die zwei größten Schwächen:
- Keine unterschiedlichen Hebesätze für Gewerbe und Wohnen beim Haushaltsplan 2026 möglich. Das führte dazu, dass Wohnen zugunsten von Gewerbe bei der Aufkommensneutralität der Grundsteuer verteuert wurde. Eine willkommene Subvention fürs Gewerbe, die für alle anderen Bürger leider in Summe ungerecht ist. Sie müssen diese Sondersubvention jetzt direkt bezahlen.
- Außerdem sollten die von vielen Gutachterausschüssen festgelegten Abschläge für Besonderheiten wie Übertiefe oder reine Grünflächen berücksichtigt werden. Das würde für mehr Gerechtigkeit sorgen, ohne dass ein Gutachten erforderlich ist. Andernfalls dürften die Bürger nicht auf den Kosten für Gutachten sitzen bleiben.
DB-Gütertrasse
Unser Fraktionssprecher Roland Liebl hatte vor Jahren als erster Gemeinderat über das Problem im Mitteilungsblatt berichtet. Schon zu Beginn war klar, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit schwer getroffen werden könnten. Letztendlich rächt es sich nun, dass man in Waghäusel nicht wie andere Gemeinden frühzeitig interveniert hat. Bei dem großen Raumwiderstand für die zwei zusätzliche Bahngleise im Siedlungsbereich zwischen Karlsruhe und Mannheim war sofort klar, dass es keine angenehme Lösung für die Anwohner der Region geben kann.
Was kann man noch erreichen?
Nun bleibt faktisch nur noch die Schadensbegrenzung:
- Warum die Bündelung mit der ICE-Trasse bei Waghäusel schon frühzeitig ausgeschlossen wurde, ist kritisch zu hinterfragen.
- Und wenn schon Eremitage, Marienstraße und der Westen von Wiesental für die Trasse tatsächlich verbleiben: Warum dann nicht eine Tunnellösung, auch für die bestehenden zwei Gleise?
Es bleibt viel zu tun. Wir hoffen jetzt auf mehr Unterstützung auf allen Ebenen, um für Waghäusel den Schaden so weit wie möglich noch zu begrenzen.
Bildunterschrift: Die Unterlagen der DB zur Trasse bei Waghäusel sind noch widersprüchlich, links im Bild ist ein Tunnel eingetragen, rechts im Bild eine Brücke, jeweils im Bereich der Mannheimer Straße
Wir kümmern uns
Wir geben offen zu: Mitunter gibt es auch Kritik an Überlegungen und Forderungen der Unabhängigen. Damit müssen wir leben, dass es immer wieder unterschiedliche Meinungen gibt. Wir erwarten auch nicht 100 % Zustimmung. Ein weiterer deutlicher Stimmengewinn bei der nächsten Gemeinderatswahl (wie 2024) und 20 % insgesamt sind ok.
Nunmehr hat uns jemand kritisiert für das von uns unterstützte Tempolimit 70 auf der L 555 zwischen Waghäusel und Kirrlach. Uns ging es darum, die Radfahrer und Spaziergänger auf der Höhe zwischen Wald und Forlenhof zu schützen. Einer schrieb uns: „Ich will auf dieser Strecke aufs Gas drücken können.“
Weitere Kritik: „Wir brauchen keinen Kreisel“, schrieb eine andere Person zum fehlenden und gewünschten Kreisverkehr im Bereich der Einmündung der Haslacher Straße in die L 555.
Schon im August/September haben die Unabhängigen angeregt, sich Gedanken um Schutzmaßnahmen und mögliche Absicherungen des Generationenparks durch eine (Teil-)Umzäunung zu machen, insbesondere für Kinder, damit sie nicht auf Straße springen.
Auch haben wir die mitunter wilde Parkerei beanstandet, etwa vor der Heimatstube. Immer wieder parken einige Autobesitzer so, dass sie die Sicht auf die Straße versperren und damit Unfälle provozieren. Dazu kamen mehrere Beschwerden aus der Bevölkerung. Beim Parken in der Nähe von Einmündungen muss ein Mindestabstand von 5 Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten einhalten werden.
Dass sich z. B. auch die SPD dieser Themen annimmt, begrüßen wir. Wir sehen auch hier die Möglichkeit der gegenseitigen inhaltlichen Unterstützung. So sollte es bei uns in Waghäusel nicht sein wie im Bundestag, dass man gute Vorschläge nicht unterstützt, nur weil sie von einer anderen Partei bzw. Wählervereinigung kommen.
Bildunterschrift: Tempolimit 70 auf der L 555
Aus der Fraktionsarbeit
Haushalt 2026
Stand heute (So., 23.11.) war der Entwurf des Haushaltsplans noch nicht veröffentlicht worden. Allerdings wurde aus dem Kreistag gerade publik, wie hoch die neue Kreisumlage ausfallen wird. Und dass dies direkt auf unseren Ergebnishaushalt durchschlägt, ist kein Geheimnis. Die Konsequenz sind weitere Millionenkredite, auch für das Tagesgeschäft, von denen wir aktuell ausgehen müssen.
Was sind Kassenkredite?
Kassenkredite sind im Privathaushalt mit Dispositionskrediten vergleichbar, z. B. zur Überziehung des privaten Girokontos. So wie privat die notwendigen monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen übersteigen können, kann dies auch bei einer Gemeinde passieren. Danach kann die Gemeinde „zur rechtzeitigen Leistung ihrer Ausgaben … Kassenkredite bis zu dem in der Haushaltssatzung festgesetzten Höchstbetrag aufnehmen, soweit für die Kasse keine anderen Mittel zur Verfügung stehen“. Genau das könnte in Waghäusel im Jahr 2026 passieren. Wir gehen nach aktuellem Stand nicht davon aus, dass die Ausgaben des laufenden Betriebs mit den Einnahmen des laufenden Betriebs ausgeglichen werden können.
Wie geht es weiter?
Die Fraktionen werden sich die Haushaltspläne im Detail anschauen, sobald sie uns vorliegen. Die Beratung über Änderungsvorschläge und Änderungswünsche soll dann auf der letzten Sitzung vor Weihnachten im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung erfolgen.
Fest steht für uns, dass angesichts dieser Situation ein Personalaufbau im Jahr 2026 ausgeschlossen ist. Den Stellenplan werden wir sehr genau analysieren. Und viele (vertrauliche) Hinweise signalisieren uns, dass zumindest im laufenden Jahr bei der einen oder anderen Ausgabe der Stadt noch Einsparmöglichkeiten bestehen.
Wir werden berichten.
Bildunterschrift: Hinweise aus der Bevölkerung, die wir erhalten haben, signalisieren uns, dass wohl gewisse Ausgaben aus deren Sichtweise entbehrlich oder kürzungsfähig sind und darüber hinaus gewisse Einsparmöglichkeiten bestehen.
Einige Kümmernisse
Nahezu täglich gehen Hinweise, Anregungen und mitunter Beschwerden bei uns ein. Unsere Aufgabe ist und bleibt: Wir kümmern uns! Hier nur mal ein paar Beispiele:
ALBA-Zufahrt
Mehrere Beschwerden über den schlimmen Zustand der Zufahrt zu ALBA liegen vor. Daraufhin haben wir die Stadt um Abhilfe gebeten. OB Thomas Deuschle antwortete: Zuletzt wurde mit diesen Arbeiten am 30.10.2025 begonnen, konnten aber wegen des regnerischen Wetters nicht fortgesetzt werden. Unser Bauhof ist dabei, die schadhaften Stellen nachzuarbeiten, sodass die Zufahrt dann für einen gewissen Zeitraum wieder besser befahrbar sein wird.
Unzureichende Straßenbeleuchtungen im Kirrlacher Flussviertel/Wendeplatz Saarstraße
Hierzu sind Beschwerden eingegangen. Stadtrat Liebl hat im Technischen Ausschuss nachgehakt. Er bekam dann zur Auskunft, dass die Beschwerden im Einfahrtsbereich der Seitenstraßen der Rheinstraße „inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden konnten.“ Im hinteren Bereich sei es tatsächlich so, dass noch „experimentiert“ werde. Ohne Berechnungen und mit Teilen, die im Bauhof vorrätig sind. Das Ganze könne noch dauern. Wir bleiben am Ball!
„Trauerende“ abstrahlen
Im Eingangsbereich des Wiesentaler Friedhofs steht „Die Trauernde“, allerdings in einem unansehnlichen Zustand. An uns wurde die Bitte gerichtet, darum zu bitten (Haben wir bereits getan), ob man das Monument nicht mal abstrahlen könnte.
Finstere Radwege
Ein Hinweis an uns, den wir an die Stadt weitergegeben haben: Auf dem Radweg am Waldrand zwischen Reiterplatz Wiesental und SSV Waghäusel sind mindestens 2 Leuchten ausgefallen. Es ist stockdunkel dort! Und dort fahren unsere Kinder zur Schule.
Friedhofskapelle
Nach mehreren Anfragen an uns wurde mit BM Andreas Emmerich ein Vor-Ort-Termin vereinbart, um sich die Arbeiten und den Fortgang erläutern zu lassen. Wir berichten über das Ergebnis separat.
Wilde Sperrmüllablagerungen in der Beethovenstraße und an verschiedenen Stellen.
Aus Platzgründen berichten wir separat.
Bildunterschrift: Die derzeit wenig ansehnliche Trauernde
Aus der Fraktionsarbeit
In eigener Sache: Weil wir wegen der bevorstehenden Karenzzeit zur Berichterstattung im Mitteilungsblatt in den Monaten vor der Landtagswahl über unsere eigene Arbeit nicht berichten dürfen, greifen wir schon manche Aspekte der bevorstehenden Haushaltsrede auf. Heute:
Städtische Wohnungsbaugesellschaft
Aus verschiedenen Richtungen im Gemeinderat wird dieses Thema immer wieder vorgeschlagen. Grundsätzlich ist dieses Thema sehr interessant, um attraktiven Wohnraum zu bezahlbaren Preisen in einem familien- und kindgerechten Wohnumfeld zu errichten. In der Region liegen die Mieten bei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften dann bei „nur“ 10 Euro pro Quadratmeter. Im freien Wohnungsmarkt liegt der Neubau bei 12 bis 15 Euro pro qm (wenn die Finanzierung noch zu 1 % erfolgte). Schon bei 3 % Zins steigt die Kaltmiete aktuell in der gesamten Region auf fast immer mindestens 20 Euro. Kaufmännisch werden sogar deutlich über 20 Euro benötigt, daher ist der Wohnungsneubau für Mehrfamilienhäuser fast zum Erliegen gekommen. Nur geförderter Wohnbau wird noch nennenswert nachgefragt, weil diese hohen Mieten für viele einfach nicht mehr finanzierbar sind (… die Zahlen stammen aus den regionalen Anzeigen … und vom regionalen IHK-Immobilientag … bei dem unsere Fraktion vertreten war …).
Konkret für Waghäusel: Wir haben aktuell mindestens ein Grundstück in der Ausschreibung zum Verkauf, welches als Sacheinlage einer Wohnungsbaugesellschaft bezahlbare Mieten ermöglichen würde. Entscheidet sich der Rat für den Verkauf, dann dürfte das Thema der städtischen Wohnungsbaugesellschaft für die nächsten Jahre in Waghäusel mangels einzubringender Masse erledigt sein, so unsere Einschätzung.
Bildunterschrift: Fraktionssprecher Roland Liebl ist in der Region als Geschäftsführer und Gutachter in der Immobilienbranche recht gut vernetzt
Ihre Kümmerer. Wir kümmern uns!
Seit Gründung der „Unabhängigen“ ist Michael Knebel einer der zwei stellvertretenden Vorsitzenden.
Die meisten kennen ihn als früheren Inhaber des bekannten Wiesentaler Kiosks „Eck-Robert“, das schon seine Oma Salome betrieben hat. Das machte er nebenberuflich, hauptberuflich ist er als Bauunternehmer im Industriebau tätig.
Was ist ihm als Vertreter der Unabhängigen in der Kommunalpolitik besonders wichtig? Ich möchte Verantwortung übernehmen, Transparenz und Vertrauen auch außerhalb von Sitzungen mit Bürgern kommunizieren und Bürgernähe in einer neuen und unkomplizierten Form praktizieren und pflegen. Vor allem als engagierter „Kümmerer“, der schon bei manchen Hilfestellungen aktiv mitgewirkt hat.
Meine Themenschwerpunkte sind: ausgeglichener Haushalt der Stadt Waghäusel, weniger Schulden, weniger Bürokratie, keine ausufernden Personalvermehrungen, Ortskerngestaltung Wiesental. Als ehemaliger Realschüler stört mich der schleppende Verlauf der Bauarbeiten und die so lange Unterbringung in Containern. Großes Lob verdient hingegen unser Schwimmbad.
In meiner Freizeit engagiere ich mich seit meinem 17. Lebensjahr beim Hilfswerk THW im Katastrophenschutz. Das Wildwasserpaddeln und eigene Musik mit Kontrabass und Schlagzeug sind weitere Hobbys.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
- Fraktionsvorsitzender: [email protected], Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Kümmerer-Einsätze
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind über 850 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Selbst Mitglieder anderer Parteien und Wählervereinigungen melden sich bei uns.
Bildunterschrift: Stellvertretender Vorsitzender Michael Knebel
Aus der Fraktionsarbeit
Vorkaufsrecht der Gemeinde
Das Vorkaufsrecht ist in den §§ 24-28 BauGB geregelt. Schon für das „allgemeine Vorkaufsrecht“ unterscheidet § 24 BauGB acht verschiedene Fälle. Politisch besonders wichtig ist das Vorkaufsrecht im Zusammenhang mit förmlich festgelegten Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen sowie mit Erhaltungssatzungen nach § 172 BauGB, die dem Erhalt des städtebaulichen Charakters eines Gebiets, dem Erhalt der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung („Milieuschutz“) oder einer städtebaulichen Umstrukturierung dienen.
Die Gemeinde kann das Vorkaufsrecht erst dann ausüben, wenn ein wirksamer Kaufvertrag geschlossen wurde. Sie muss allerdings nicht zwingend den vereinbarten Kaufpreis zahlen, wenn dieser spekulativ überhöht ist; der von ihr zu zahlende Preis beschränkt sich auf den Verkehrswert des Grundstücks. In diesem Fall kann jedoch der Verkäufer vom Kaufvertrag wieder zurücktreten bzw. diesen rückabwickeln.
Was ist unser Vorschlag?
Die Liste der Grundstücke und Immobilien sind in einer Satzung durch Gemeinderatsbeschluss festgehalten. Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung dieser Satzung, z. B. einmal im Jahr.
Warum?
Aus zwei Gründen:
- Wenn ein Grundstück tatsächlich zum Verkauf steht, ruht die notarielle Verkaufsabwicklung bis zur Beratung durch die Verwaltung und den Rat. In dieser Zeit ist der Vertrag schwebend unwirksam aus Käufersicht. Der Käufer kann sich wochen-, manchmal auch monatelang nicht sicher sein, das gewünschte und bezahlte Objekt auch zu erhalten. Parallel kann er aber kein zweites Objekt kaufen, weil er im Zweifel ja schon eines hat. Die Finanzierung steht ja auch schon. Unschön. Durch eine regelmäßige Überprüfung ist gesichert, dass nur solche Grundstücke in der Satzung bleiben, die wir im Falle eines Falles dann auch wirklich kaufen werden (… sofern der Preis nicht überhöht ist …).
- Manchmal ändern sich die Pläne zügig, sodass neue Grundstücke städtebaulich für die Stadt in Frage kommen.
Bildunterschrift: Zwecks Tischreservierung bitte um Anmeldung bis kommenden Sonntagabend: [email protected] oder Tel. 60981 (AB)
Einige Kümmernisse
Nahezu täglich gehen Hinweise, Anregungen und mitunter Beschwerden bei uns ein. Unsere Aufgabe ist und bleibt: Wir kümmern uns! Hier nur ein paar Beispiele:
1. Hinweis auf ein abgestelltes, ausrangiertes Auto in der Triebstraße. Antwort des Ordnungsamtes (OA): Das Fahrzeug wird im Laufe der nächsten Woche entfernt, aufgrund von Ermittlungen und einzuhaltender Fristen hat sich der „Vorgang“ etwas in die Länge gezogen.
2. Die Bushaltestelle am Friedhof ist wieder einmal mit Paketen „vermüllt“. Was wir ja mehrmals beanstandet hatten. Auch beim Verlag. Dann wurden die Missstände behoben, jetzt haben wir wieder die alten Zustände.
Antwort des OA: Die Problematik mit den „Werbe-Blättchen“ ist uns bekannt, und wir hatten bereits aufgrund ähnlicher Zustände im Stadtgebiet schon mehrfach Kontakt mit der Redaktion. Im nächsten Schritt besteht aktuell die Überlegung, die Ablagerungen gänzlich zu untersagen.
3. Immer wieder parken einige Autobesitzer so, dass sie die Sicht auf die Straße versperren und damit Unfälle provozieren. Dazu kamen mehrere Beschwerden. Beim Parken in der Nähe von Einmündungen muss ein Mindestabstand von 5 Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten einhalten werden, bei einem zusätzlichen Radweg von 8 Metern. Unseren konkreten Hinweisen ist das Ordnungsamt nachgegangen.
Herrn Schmitt vom OA vielen Dank für alle seine Bemühungen!
4. Mehrere Beschwerden über den schlimmen Zustand der Zufahrt zu ALBA liegen vor. Im Mitteilungsblatt Nr. 27 erfolgte der Hinweis der Stadt, dass es eine Lösung gebe. Eine Vereinbarung mit ALBA sei getroffen worden, dass eine regelmäßige Behebung der Schlaglöcher erfolgen wird. Unter Bezugnahme darauf haben wir nun die Stadt um die nötige Abhilfe gebeten.
5. Viele Bürger können nicht nachvollziehen, dass die Renovierungsarbeiten an der Wiesentaler Friedhofskapelle immer noch andauern. Jetzt wurde mit BM Andreas Emmerich ein Vor-Ort-Termin vereinbart, um sich die Arbeiten und den Fortgang erläutern zu lassen.
Bildunterschrift: Bushaltestelle als Abladeort
Aus der Fraktionsarbeit
Interkommunales Gewerbegebiet - Änderung des Flächennutzungsplans
Am 10. November wird im Technischen Ausschuss eine Vorberatung durchgeführt. Wir begrüßen den Verwaltungsvorschlag ausdrücklich. Es wäre nach der Kooperation beim dm-Verteilzentrum das zweite Vorhaben mit der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen. Auch wenn es von der Idee bis zur Umsetzung oft viele Jahre dauert, eine Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt. Und das ist momentan die Anpassung des Flächennutzungsplans. Wir verweisen in dem Zusammenhang auf die offiziellen Sitzungsunterlagen (… und die offizielle Einladung der Stadt zu dieser Sitzung …). Wie groß oder klein dann eine mögliche Lösung aussieht, steht heute noch in den Sternen. Aber die Ausfahrt der Haslacher Straße, die Wasenallee als Zufahrt zum Rimu-Kompost, den Ausbau zu einer Biogasanlage oder Einspeisung für ein Wärmenetz und auch ein möglicher Standort für die Feuerwehr, sowie dringend benötigte Reserven für Gewerbe, alles dies war und ist an dieser Stelle Teil der Diskussion der Nutzer und Anwohner. Dazu gibt es einen Grenzverlauf zwischen den beiden Gemarkungen, der sehr unbefriedigend ist. Fraktionssprecher Roland Liebl hat schon vor 20 Jahren immer wieder positive Signale nach Oberhausen-Rheinhausen gesendet, aber auch an die Verwaltungsspitzen beider Kommunen. Konkrete Investitionsvorhaben sind in der Vergangenheit an „Kleinigkeiten“ und Formalia gescheitert. Und einige Investitionen waren nicht gewollt (Stichwort: Tiefengeothermie, Bahn-Logistik, Mineralwasserabfüllanlage, …).
Die 5. Änderung des Flächennutzungsplans 2025 „Interkommunales Gewerbegebiet“ soll im zweistufigen Regelverfahren aufgestellt werden. Wir hoffen darauf, dass im Rahmen des gesamten Verfahrens insgesamt ein guter Fortschritt für Waghäusel erzielt werden kann.
Bildunterschrift: Hilft die Überarbeitung des Flächennutzungsplans (unteres Bild) bei der Lösung der Probleme „Zufahrt Haslacher Straße“ und „Zufahrt Rimu“ (grün markiert im oberen Bild)?
Wir helfen, wo wir können!
Keine Frage: Wir helfen, wo wir können. Ob mit unseren Kümmereinsätzen rund um die Uhr, inzwischen 830, oder auch dort, wo noch der eine oder andere Schuh drückt.
Seit dem Einzug der „Unabhängigen“ in den Gemeinderat 2019 sind aktuell über 830 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen. Wohl alle vorhandenen kommunalpolitischen Themen, Probleme, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind, wie die Anzahl zeigt, bei uns gelandet. Wir kümmern uns in Waghäusel nicht um die „große Politik“ fernab von Waghäusel, die immer bürgerferner wird. Wir kümmern uns um die kleinen Dinge des Alltags, die für den Bürger vor Ort wichtig sind.
Dass sich immer wieder auch Mitglieder und Wähler verschiedener Parteien und Wählervereinigungen an die „Unabhängigen“ wenden, erstaunt wohl ein wenig, aber freut uns, dass wir überparteilich als Kümmerer angefragt und geschätzt werden.
JEDERZEIT FÜR SIE DA:
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Weitere Themen
Bei einigen Themen haben die Bürgerinnen und Bürger nachgehakt, etwa zur Fertigstellung der Friedhofskapelle durch die Stadt, zur Beleuchtung des Kapelli, zu einem sicheren Fußgängerüberweg in der Waghäuseler Straße, wilde Sperrmüllablagerungen, Nutzung des ehemaligen Volksbank-Gebäudes in Wiesental usw.
Wir kümmern uns, wir kümmern uns weiterhin. Bei einigen Themen müssen wir nachhaken, weil uns die Antworten nicht befriedigen. Aber wir sind nicht die Entscheidungsträger, die schnelle Lösungen bewirken können. Es sind dicke Bretter, die immer wieder zu bohren sind.
Bildunterschrift: Ihre Vertreter im Gemeinderat
Aus der Fraktionsarbeit
Wald oder Plantage? – Ein eigener Rückblick zur Waldbegehung
Zur öffentlichen Waldbegehung am Samstag, den 11. Oktober wurde schon aus verschiedenen Blickwinkeln im Mitteilungsblatt berichtet. Man sollte dabei allerdings nicht vergessen, dass wir fast gar keinen originären Waldbestand rund um Waghäusel haben, sondern letztendlich intensiv bewirtschaftete Baumplantagen. Auch wenn Kahlschlag und Setzlinge als Neuaufforstung seit wenigen Jahrzehnten nur noch sehr selten zum Einsatz kommen, die alten Bäume wurden über Jahrhunderte als Nutzholz gezüchtet, sowie oft in Baumschulen gezielt auf Forstertrag getrimmt. So war genau die erste Station der öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Kiefer, die sich auf freier Fläche in praller Sonne und dem vollen Wind ausgesetzt gut entwickeln durfte. So ein Baum ist dann allerdings nicht als Bauholz verwendbar, denn der natürliche Wuchs geht auch in die Breite und daher nur sehr langsam in die Höhe. Dass so ein natürlich gewachsener Baum noch mit den warmen Sommern gut zurecht kommt, ist keine Überraschung. Davon konnten sich die Teilnehmer der Sitzung überzeugen. Das Gegenteil ist die Ästung, also das komplette entfernen aller Seitentriebe, die vor gar nicht so langer Zeit noch zum Standard in der regionalen Forstwirtschaft zählte. Dass ein so unter Stress gesetzter Baum das Wasser dann als einzige Option in Rekordhöhen transportieren muss, war gewollt. Schließlich sollte er noch höher werden. Bei möglichst ganz geradem Wuchs. Einige heiße Sommer und der Baum überlebt es nicht. Genau das sehen wir momentan an vielen Stellen.
Unsere wiederholte Forderung zur Haushaltsberatung: Weniger Plantage und Jahr für Jahr etwas mehr natürlichen Wald. Der hält dann auch trockene Sommer viel besser aus. Außerdem fordern wir seit Jahren die rigide Grundwasserabsenkung zu überdenken, z.B. durch regelmäßige Flutung des Polders am Kriegbach. Beides ist ohne nennenswerte Investitionen möglich und hilft der Natur.
Bildunterschrift: Die für einen Plantagenbetrieb optimierte regionale Forstwirtschaft muss sich an die Kimaentwicklung anpassen: Immer höher stößt an seine natürlichen Grenzen.
Wir handeln, wir kümmern uns!
Spende fürs Kapelli
Wir belassen es nicht nur bei warmen Worten über die lobenswerte Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Wir handeln und lassen konkrete Taten folgen. Zur Sanierung der Marienkapelle haben auch die Unabhängigen (wohl als Einzige aus dem politischen Spektrum) eine Geldspende übergeben, um damit zum Gesamterfolg beizutragen, das Wahrzeichen von Wiesental zu erhalten.
1997 wurde zur 700-Jahrfeier von Wiesental die Kapelle letztmals neu gestrichen, betonte der damalige und auch jetzige Initiator Werner Schmidhuber, der die Spende für die Initiative „Rettet ‘s Kapelli“ entgegennahm. Große Verdienste beim Neuanstrich 1997 erwarb sich Maler Robert Mayer.
Beleuchtung angeregt
Eine Anregung, die bei der Einweihungsfeier aufkam, haben wir ans Rathaus weitergegeben. Die Kapelle liege abends und nachts völlig im Dunkeln. Könnte man sie nicht, zumindest zeitweise, anstrahlen, wurden wir gefragt. Wir lassen den Wunsch prüfen.
Wir sind die Kümmerer!
Haben Sie kommunalpolitische Anregungen, Anmerkungen, Hinweise und Beanstandungen? Wir sind für SIE da!
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Satirische Seite
Der weiter zunehmende Zuspruch ermuntert uns, mit der „Satirischen Seite“ weiterzumachen. Weitere lustige Anregungen sind bei uns eingegangen. „Wir haben köstlich gelacht“, ist öfter zu hören.
Bildunterschrift: Bei der Einweihungsfeier
Aus der Fraktionsarbeit
Herbstlaub: Laubfreie Wege rund um die Uhr kann niemand erwarten
Der Herbst ist wieder da, die Blätter werden bunt und liegen bald wieder gemeinsam mit Eicheln und anderen „Früchten“ auf Straßen, Gehwegen und Plätzen herum. Das sieht zwar schön aus, stellt aber auch eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer dar. Grundstückseigentümer sind hier in der Verkehrssicherungspflicht. So sehr wir uns über die vielen innerstädtischen Bäume freuen, die in den letzten Jahrzehnten vermehrt gepflanzt wurden, es gibt auch Nachteile, die oft erst nach langer Zeit auftauchen.
Welche (falsch geplanten) Nachteile gibt es?
- Zu kleine Baumscheiben, bzw. Baumsorten, die gerne flache Wurzeln entwickeln: Die Wurzeln heben den Straßenbelag an und zerstören Pflasterungen im Gehwegbereich.
- Baumsorten, die besonders viele Früchte entwickeln und diese dann in fast nicht mehr zumutbaren Mengen (jede Woche mehrere Eimer voll) oder in unzumutbaren langen Zeiträumen („Erntezeit“ über den kompletten Herbst und Winter, manchmal sogar ganzjährig) abwerfen. Beides wurde uns mehrfach berichtet.
Hier sind die Planer und Stadtgärtner gefordert, damit zumindest bei Sanierungen und Neubauten (z. B. Schulhof Schulzentrum) diese Fehler nicht nochmals gemacht werden. Und es droht wohl auch, dass man den einen oder anderen Straßenzug neu bepflanzen muss, wenn die Zumutbarkeitsgrenze für die betroffenen Anwohner im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht überschritten ist. Entsprechende Beispiele wurden uns berichtet (z. B. die Schillerstraße). Wir bleiben am Ball.
Haushalt 2026
Wir haben Oktober und im Vergleich zu den letzten Jahren und Jahrzehnten ist es bezüglich der ersten Vorgespräche noch erstaunlich ruhig. Wie ernst die Lage ist, kann man derzeit nur aus der Presse entnehmen: „Kommunen am Limit, die Finanzlage vieler Kommunen in Baden-Württemberg spitzt sich zu". Wir erwarten neue städtische Schuldenrekorde und harte Einschnitte in allen Bereichen. Leider.
Bildunterschrift: Einheimische Schattenspender sind willkommen, allerdings sollten die Baumscheiben ausreichend dimensioniert sein und die Früchte nur eine zumutbare Größe und Saison haben, damit die Anwohner mit der Kehrpflicht und die Stadt mit den Schäden an Wegen und Rinnen nicht überproportional belastet werden
Immer für Sie da!
Seit Kurzem haben die „Unabhängigen“ Waghäusel einen neuen Vorsitzenden, der die bisherige Vorsitzende Kerstin (und jetziges Ehrenmitglied) abgelöst hat. Es ist Steffen Zang aus dem Stadtteil Kirrlach, 45 Jahre alt, von Beruf Industriemeister. Der ehemalige Betriebsrat ist derzeit Elternbeiratsvorsitzender der Schillerschule und Gesamtelternbeiratsvorsitzender aller Waghäuseler Schulen – und kennt bestens die Probleme der Schulen, Schüler und deren Eltern. Somit ist er auch politisches Sprachrohr für Hunderte von Betroffenen.
„Wichtig ist mir, mich als Vertreter der Kümmerer um die Belange unserer Bürger/innen zu kümmern. Mein Interesse gilt vor allem dem Bereich der Kinder und Jugendlichen, der Kindergärten und Schulen in unserer Stadt. Weiteres Interesse findet der Fußballsport, deshalb gehöre ich zum FC Olympia“, sagt er.
Zu den Hauptzielen zählt er die Verbesserung der Infrastruktur. In Sachen Glasfaser herrsche große Unzufriedenheit in der Stadt. Kein Verständnis habe er, dass es nicht schneller vorangeht. Radwege z. B. dürften nicht als Nebensächlichkeiten gelten, sondern müssten ausgebaut und gesichert werden.
Weitere Kümmernisse
Immer häufiger werden die Unabhängigen auf erhebliche Personalprobleme in den Kindergärten aufmerksam gemacht. Mehrere Gesprächswünsche wurden an uns herangetragen. Wir sind am Thema und bleiben am Ball.
Wir sind die Kümmerer!
Haben Sie kommunalpolitische Anregungen, Anmerkungen, Hinweise und Beanstandungen? Wir sind für SIE da!
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Vorsitzender Steffen Zang
Aus der Fraktionsarbeit
Erstellung einer Grünsatzung
Dem Beschlussvorschlag der Verwaltung für die kommende Gemeinderatssitzung: „Der Gemeinderat verweist die Erstellung einer Grünsatzung zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität.“ können wir gut zustimmen. Inhaltlich haben wir schon zahlreiche Hinweise, die wir gerne im zuständigen Ausschuss vorberaten wollen.
Für alle, die dieses Thema inhaltlich noch nicht einordnen können, haben wir einige Hinweise vorab:
- Eine Grünsatzung ist eine kommunale Satzung, die Vorschriften zur Begrünung und Entsiegelung von Grundstücken in einer Stadt oder Gemeinde festlegt. Sie dient dazu, die Hitzeentwicklung zu reduzieren, die Lebensqualität zu verbessern und die Klimaanpassung zu fördern. Maßnahmen können unter anderem das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern sowie das Begrünen von Dächern umfassen.
- Hauptziele sind die Reduzierung der Sommerhitze, die Verbesserung der Freiraumqualität und die Klimaanpassung.
- Die Satzung regelt, welche Maßnahmen auf privaten Grundstücken verpflichtend sind, oft im Rahmen von Bebauungsplänen.
- Die Satzung kann für bestimmte Gebiete (Baugebiete) oder für die gesamte Gemeinde gelten.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Rahmenvertrag Musikschule
Die Finanzprobleme der Kommunen (… wir reden nicht nur über Waghäusel … sondern landauf-landab …) kommen nun auch bei den sogenannten Freiwilligkeitsleistungen an. Auch hier tragen wir den Verwaltungsvorschlag mit: „Der Zuschuss für die Musikschule wird für das Jahr 2026 auf 350.000 Euro festgesetzt. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Musikschule in Bezug auf die Jahre 2027 ff. in Klausur zu gehen. Im Falle eines unvorhergesehenen und begründbaren Liquiditätsengpasses im Jahr 2026 wird die Verwaltung ermächtigt, den Zuschuss 2026 um die angeforderten 40.000 Euro zu erhöhen.“
Bildungszentrum Waghäusel
Der gefundene Kompromiss (Bild) wird begrüßt. Bei der Vorberatung ging der Vorschlag einstimmig über alle Fraktionen hinweg durch. Danke.
Bildunterschrift: Es wird eine ansprechende Außenanlage mit Spielfeld entstehen
Hinweisen aus Bürgerschaft nachgegangen
Es waren Anliegen aus der Bürgerschaft, die – wie viele andere - an die „Unabhängigen“ gerichtet wurden. Wir freuen uns, dass inzwischen Änderungen zustande gekommen sind.
Um was ging‘s?
1. Auf dem Wiesentaler Friedhof gab es Hinweisschilder auf Begräbnisstätten ortsbekannter Bürger, etwa Fritz Gund („Wissädala Lied“) oder Heinrich Wagenhan. Leider waren aufgrund der jahrelangen Sonneneinstrahlung in vielen Jahren die meisten Schilder so verblasst, dass man sie nicht mehr lesen konnte. Diese Schilder sind seit einiger Zeit ausgewechselt und wieder gut lesbar. Vielen Dank. Die Hinweisgeber freuen sich.
2. Weiterer Hinweis ging uns zu: Auf dem Radweg zum und vor dem Rathaus (aus östlicher Richtung) hat es wieder einmal einen Fahrradunfall auf dem nassen und glatten Klinkerbelag gegeben. Es ist nicht der erste Unfall. Die Klinker sind nicht nur glatt und rutschig, sie wackeln und sind deutlich uneben. Trotz aller Vorsicht kann es schnell zu einem Sturz kommen.
Wir erhielten vom Ordnungsamt folgende Rückmeldung: „Im Zuge des Um- bzw. Neubaus der Realschule sowie der GMS und der damit einhergehenden Neuausrichtung der Bushaltestellen soll der Weg saniert und somit auch diese Problematik behoben werden.“ Wir hoffen, dass die Arbeiten in diesem Bereich zum Erfolg und damit zur Abhilfe der Gefahren führen. Danke.
Satirische Seite
Viel Zuspruch und positive Bewertungen findet unsere „Satirische Seite“. Etliche Anregungen sind bereits eingegangen, die wir sichten und auswerten. Dass sich auch jemand darüber geärgert hat, verhehlen wir nicht. Das ist die Wirkung einer Satire, erst recht, wenn sie sich auf örtliche Gegebenheiten bezieht.
Bildunterschrift: Neue Hinweisschilder auf dem Friedhof
Aus der Fraktionsarbeit
Erste historische Schautafel aufgestellt
Lob und Kritik: Die Vorarbeit in zahlreichen Sitzungen im Rathaus von Kronau in Kooperation von Heimatvereinen und Heimatwissenschaftlern (Kirrlach, Kronau, Bruchsal, Kraichgau, sowie Frau Prof. Dr. Uta Hassler) hat sich gelohnt. Lob für die Stadt, die die wichtigsten Ergebnisse nun auch auf einer Schautafel bei der Eremitage präsentiert. Und Lob an die Ehrenamtlichen, die wichtige Vorarbeit geleistet haben. So kann man sich nun direkt über Fürstbischof Schönborn und seine Alleen informieren, die bis heute so relevant für die gesamte Region sind.
Eine zweite Schautafel soll beim Raiffeisenplatz in Kirrlach in Kürze noch folgen.
Etwas Kritik sei erlaubt: Wünschenswert wäre eine bessere Öffentlichkeitsarbeit gewesen, insbesondere auch Einladungen, die rechtzeitig verschickt worden wären. So kamen viele Einladungen erst nach dem Termin an. Das ist ärgerlich. Wir hoffen auf den nächsten Termin in Kirrlach.
Fortschreibung des Lärmaktionsplans
Im Rat erfolgte der Beschluss zur Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger der öffentlichen Belange einstimmig. Erfreulich ist, dass letzte Tempo-30-Lücken in den Hauptstraßen, bedingt durch neue Zählungen, aber auch durch verschärfte Berechnungen, künftig kleiner werden sollen. Bedauerlich ist, dass die Haslacher Straße nur nachts ein Tempolimit erhalten soll. Tagsüber erlauben die aktuellen Methoden noch kein Tempolimit von 30 km/h, zumindest nicht auf Basis des Lärmaktionsplans. Wir bleiben aber weiterhin am Ball und hoffen auf andere Möglichkeiten. Bekanntlich macht Tempo 30 die Straßen sicherer und leiser. Beim Lärmaktionsplan geht es nur um „leiser“. Das Thema „sicherer“ ist unabhängig davon zu betrachten. Hier sehen wir berechtigte Chancen. Wir kümmern uns und hoffen, dass steter Tropfen den Stein auch hier höhlt …
Bildunterschrift: Frank Burkard (rechts im Bild), Bürgermeister von Kronau, und Fraktionssprecher Roland Liebl in seiner Funktion als Vorsitzender des Heimatvereins bei der Einweihung einer Schautafel zu den Schönbornschen Alleen bei der Eremitage Waghäusel
Unser Vertreter im Kreistag
Fast alle (Ober-)Bürgermeister sitzen im Kreistag. Doch die Kreistagswahl bietet die Möglichkeit, dass sich dort auch Nicht-Bürgermeister einbringen können. Für die „Unabhängigen“ Waghäusel ist Marco Gersonde bei der Kommunalwahl 2024 in das Gremium gewählt worden. Seitdem vertritt er dort die Interessen unserer Stadt.
Der Kreistag ist das zentrale Entscheidungsgremium des Landkreises. Er entscheidet über wichtige Angelegenheiten: etwa über den Kreishaushalt, die Kreisumlage, die Finanzen, Kreisstraßen, Öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft, Kreiskrankenhäuser usw.
Er habe sich gut eingelebt und fühle sich in der Runde gut aufgenommen, sagt Marco, der die Aufgabe als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik wahrnimmt. Kürzlich hat er an der wichtigen Klausurtagung zum Haushalt 2026 teilgenommen. Dass die Kreisumlage erhöht werden muss, bedauert er. Dieser Schritt war unumgänglich, um die Finanzlage des Landkreises zu stabilisieren.
Seit 2024 arbeitet „Gersi“ nicht nur im Gemeinderat mit (wo er bei der Wahl die höchste Stimmenzahl auf der Liste der Unabhängigen erreicht hat), sondern jetzt auch im übergeordneten Kreistag. Mit ihm haben die Wähler/innen eine gute Wahl getroffen!
Unser gemeinsamer Wahlbezirk Waghäusel-Hambrücken hat nur 7 Kreisräte. Dazu zu gehören, ist schon eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung. Marco ist bekannt für seine Hilfsbereitschaft: eine typische Eigenschaft von ihm. Der beliebte Familienvater übt den Beruf des Paketzustellers bei der Post aus.
Bildunterschrift: Kreisrat und Gemeinderat Marco Gersonde
Aus der Fraktionsarbeit
Gestaltung des Schulhofes beim Bildungszentrum
Wir gehen davon aus, dass unser Einsatz für die Ausstattung des Außenbereichs sich lohnen wird. Fast ausnahmslos waren alle Räte bei der präsentierten Kostenschätzung erschrocken. Bei den inzwischen erfolgten Vorberatungen hatten wir uns klar zu Einsparungsmöglichkeiten geäußert. Das geplante Sportfeld hatte für uns dabei immer eine besondere Priorität. Und wir hoffen und rechnen fest damit, dass es auch kommen wird und insgesamt ein attraktiver Schulhof entsteht.
Widersprechen möchten wir den Äußerungen, dass die Fertigstellung an der bisher noch nicht erfolgten abschließenden Entscheidung im Rat liegt. Diese Aussage ist falsch, denn es war bei der ersten Präsentation im Rat schon klar, dass die Arbeiten erst nach Fertigstellung der Renovierungen an der Realschule starten können. Insbesondere muss zuerst die Containerlandschaft bei der Realschule abgebaut werden. Das dauert leider noch.
Haslacher Straße
Sie liegt uns aus verschiedenen Gründen ganz besonders am Herzen. Dass die neuen Bushaltestellen beim Bildungszentrum noch nicht in den Fahrplan integriert sind, ist sehr ärgerlich, denn große Schülermassen bewegen sich derzeit noch von und zu den Bushaltestellen in der Haslacher Straße. Das ist unübersichtlich und eigentlich unnötig, denn die neuen Haltestellen beim Bildungszentrum sind groß genug dimensioniert. Tempo 30 auf der gesamten Haslacher Straße wäre wünschenswert, ebenso ein zweiter Zebrastreifen und eine Optimierung der Verkehrsführung bei der Ausfahrt zur Landesstraße. Anträge dazu haben wir erneut für die Haushaltsberatungen eingereicht.
Bildunterschrift: Schemadarstellung eines Sportfeldes mit möglicher Position auf dem Schulhof
Wollen wir nicht alle eine schöne, saubere Stadt? Dann tragen wir ALLE dazu bei!
In den 60er Jahren gab es den landesweiten Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Schnell stellten sich Erfolge ein. Die ganze Gemeinde half zusammen:
Mehr Grün, mehr Sauberkeit, mehr Reinlichkeit, kein Dreck auf der Straße und im Wald.
Gilt das nicht mehr? Warum gelingt das nicht mehr?
Die Bereiche bei den Glascontainern werden zu Abfallplätzen, die Flaschen werden oft neben oder auf die Glascontainer gestellt. Es entstehen immer mehr wilde Müllhalden auf Gehwegen und Parkplätzen. Sperrmülltermine interessieren nicht mehr. Müllsammlungen werden, wenn’s gefällt, vors Haus gelegt. Dann liegt der Sperrmüll oft tagelang und wochenlang. Nicht entsorgungsfähige Reste bleiben einfach liegen.
Ähnlich ist es mit den Mülltonnen. Sie stehen mitunter schon donnerstags für den Montag draußen, oft mit geöffneten Deckeln, damit sich der Geruch gut verbreitet. Im Wald z. B. wurden vor knapp einem Jahr 92 Autoreifen und bald darauf 40 Asbestplatten entsorgt. Zigarrenkippen überall. Hundekot in allen Grünanlagen, Fassadenschmierereien nehmen zu. Nur ein paar Beispiele.
Geht es nicht anders? Warum wollen wir nicht alle in einer schönen Stadt leben - mit sauberen Straßen, Gehwegen und Waldwegen, eine Wohlfühl-Stadt mit Wohn- und Lebensqualität? Vielleicht findet unser Appell offene Ohren und wir erreichen den Erfolg wie vor 60 Jahren, als es hieß: Unser Dorf soll (und kann!) schöner werden. Tragen wir alle dazu bei!
Bildunterschrift: Ein Beispiel von vielen, das uns gemeldet wurde: Müll im Wald
Aus der Fraktionsarbeit
Stadtfest
Mit einem viertägigen Stadtfest auf der Festwiese der Eremitage feiert die Große Kreisstadt an diesem Wochenende die vor 50 Jahren vollzogene Fusion der damals selbstständigen Gemeinden Kirrlach, Waghäusel und Wiesental. Gerne haben wir im Rahmen der Haushaltsberatungen Zuschüsse gewährt, damit dieses Fest auch gebührend stattfinden kann. Durch die Übernahme großer Ausgabepositionen lohnt sich die Beteiligung der Vereine ganz besonders. Jede Arbeitsstunde wird ansprechend vergütet werden können. Unser Dank gilt schon jetzt den vielen Helferinnen und Helfern der Waghäuseler Vereine. Wir hoffen auf gutes Wetter und guten Besuch.
Achtung: Die Gemeinderatssitzung wurde anlässlich des Festes vom Montag auf den Dienstag verschoben.
Fortschreibung des Lärmaktionsplans
Grundsätzlich dient die Lärmaktionsplanung zur Information der Öffentlichkeit über die Lärmsituation vor Ort. Weiterhin sollen mit den Lärmaktionsplänen Strategien entwickelt werden, um den Lärm effektiv für die Bevölkerung zu verringern. Ruhige Gebiete sollen gegen eine Zunahme des Lärms geschützt werden. Die Rechtfertigung der Lärmaktionsplanung liegt darin, Lärmprobleme zu regeln und gesundheitlichen und wirtschaftlichen Nutzen für die Bevölkerung zu erhalten. Bei den Durchgangsstraßen sind schon viele Teile vor Jahren auf Tempo 30 reduziert worden. Rechnerisch sind bisher nur wenige Abschnitte ausgenommen, aktuell insbesondere die komplette Haslacher Straße. Viele weitere Randbereiche, insbesondere entlang der Hauptstraßen L555 und L556 (Kirrlacher Straße, aber auch nördlich und südlich der Wiesentaler Kapelle), sind noch mit erheblichen Lärmbelastungen konfrontiert.
Viele Beschwerden haben uns in den letzten Jahren erreicht. Genau jetzt ist der Zeitpunkt, sich damit im Rahmen des Lärmaktionsplans zu beschäftigen: Der Entwurf wird zur Beteiligung der Öffentlichkeit vorgestellt und einsehbar. Alle dürfen Hinweise und Rückmeldungen geben. Wir bleiben am Ball.
Bildunterschrift: Tempo 70 berücksichtigt Radwegüberquerung
Lob & Kritik
1. Viel Lob gibt es für unsere vielen Kümmerer-Einsätze. Ja, bei uns bleibt nichts liegen. Die Bürger/innen sollen auch sehen, was wir im Einzelnen bearbeiten. Dazu gehört auch hin und wieder eine Auflistung der an uns herangetragenen Anliegen. Wir stehen zu unserer „Kleinarbeit“, zu den Kümmerer-Einsätzen. Unnötiges und Entbehrliches gibt es für uns nicht. Wir helfen jedem. Wir sortieren nicht „kleine“ Bürgeranliegen von vornherein aus und betrachten sie nicht als Art Ballast, weil wir uns lieber der „großen Kommunalpolitik“ widmen wollen
2. Dass wir mitunter auch Kritik erfahren, räumen wir ehrlicherweise ein. So hat uns jemand heftig kritisiert für das veranlasste Tempolimit 70 auf der L 555 zwischen Waghäusel und Kirrlach. Uns ging es darum, die Radfahrer und Spaziergänger auf der Höhe zwischen Wald und Forlenhof (Radweg in Richtung Reilingen) zu schützen. Einer schrieb uns: „Die Radfahrer sollen sich halt sputen. Ich will auf dieser Strecke aufs Gas drücken können.“ Dafür haben wir nun mal kein Verständnis.
Lustige satirische Seite eingerichtet
„Eine der wichtigsten Ausdrucksformen des politischen Humors ist die Satire. Sie zeigt auf amüsante Art und Weise gesellschaftliche und politische Missstände auf“, so heißt es erklärend im Internet.
Gelegentlich bekommen die „Unabhängigen“ auch Meinungsbekundungen zu bestimmten Vorgängen in der Stadt. Da werden Finger in die eine oder andere Wunde gelegt. Mitunter gehen uns auch ironische und satirische Bemerkungen zu.
Einige Beiträge aus der Bürgerschaft sind durchaus lesens-, beachtens- und überlegenswert. Deshalb richten wir eine humorvolle, satirische Seite auf unserer Homepage ein und veröffentlichen – im Zuge der Meinungsfreiheit – unregelmäßig geeignete Beiträge. Gewisse redaktionelle Überarbeitungen in Abstimmung mit den Verfassern behalten wir uns vor.
Erster Beitrag: Öffentlicher Dienst: Es fehlen 360.000 Beschäftigte. Doch nicht bei uns?
Homepage unter: www.du-waghaeusel.de. Rubrik: Satirischer Bereich.
Bildunterschrift: Tempo 70 berücksichtigt Radwegüberquerung
Aus der Fraktionsarbeit
Bildungszentrum Waghäusel – Planung der Außenanlage und des Schulhofgeländes
Im Juli wurde die Planung sowie die Kostenschätzung dem Gemeinderat vorgestellt. Aufgrund der hohen Kosten wurde die Maßnahme zur weiteren Beratung und Abstimmung im Hinblick auf eine Kosteneinsparung zur Überprüfung zurückgestellt. Für uns als Fraktion war es wichtig, einen Blick über den Tellerrand hinaus zu machen und insbesondere vergleichbare Schulhöfe in der Region zu begutachten, aber auch die Wünsche aus der Schüler- und Lehrerbeteiligung zu berücksichtigen. Dabei empfehlen wir die Beibehaltung des geplanten Sportfeldes. Über alle anderen Punkte wird man letztendlich nur noch eher über Nuancen diskutieren können. Größere Einsparungen sind dabei nicht mehr zu erwarten: Eine gute Schule kostet nun mal auch Geld. Und das zentrale Bildungszentrum konzentriert erstmals alle Investitionen für alle Waghäuseler Schüler ab der fünften Klasse an einem einzigen Standort. Damit reduzieren wir Redundanzen. Und wir sind zukunftsfähig mit unseren Investitionen in die Bildung für die Sekundarstufe 1 aufgestellt. Ob es in absehbarer Zeit an der Gymnasiumstraße auch das schon seit über fünf Jahrzehnten gewünschte Gymnasium geben wird, steht allerdings in den Sternen. Die notwendigen Schülerzahlen sind ab dieser Woche auf diesem Schulgelände wieder erreicht. Wir rechnen in allen Jahrgangsstufen bis einschließlich zur Klasse 10 jeweils mit fünf bis sechs Parallelklassen (… wie 1977 beim Start der damals noch „kleinen“ Realschule an dieser Stelle …).
Haushalt 2026
Wir haben unsere Anforderungen basierend auf den zahlreichen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft an unsere Fraktion bei der Stadt inzwischen eingereicht. Wie immer werden wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Rat abstimmen, welche Lösungen und Umsetzungen im kommenden Jahr möglich und sinnvoll realisiert werden können.
Bildunterschrift: Zwecks Tischreservierung bitte um Anmeldung bis kommenden Sonntagabend: [email protected] oder Tel. 60981 (AB)
Blick auf 14 Kümmerer-Einsätze in 14 Tagen
In jüngster Zeit haben die Kümmerer-Einsätze der „Unabhängigen“ zugenommen. Immer wieder gehen Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps, aber auch Beanstandungen und Klagen aus allen Bevölkerungsgruppen ein. Die Vielzahl zeigt uns das große Vertrauen, das uns entgegengebracht wird. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger/innen auf. Wir prüfen die Anliegen, befassen uns, kümmern uns!
Was ist in den letzten 14 Tagen alles zusammengekommen?
1. Vorschlag: dauerhafte Umzäunung des Generationenparks für kleine Kinder, damit sie nicht auf die Straße springen, 2. Wilde (Sperr-)Müllablagerungen im Ort und außerhalb des Ortes (Rathaus, Hausverwaltungen und Eigentümer wurden von uns angeschrieben), 3. Erneuerung Radwegbelag hinter dem Rathaus wegen früherer Rutschgefahr, 4. Anfrage Baufortschritt/Baustillstand Wagbachhalle, 5. Erneuerung der vergilbten Schilder an den Gräbern bekannter Persönlichkeiten, 6. Nachfrage Nutzung des Bahnhofsgebäudes bei der Bahn, 7. Erhöhung von Bußgeldern für Umweltsünder, 8. Hinweis auf zunehmende Verschmutzung der Parkanlage durch Hundekot, 9. Personalprobleme Kindergärten, 10. Zustand Radweg Reilingen, 11. Beschilderung und Tempolimit bei Radweg am Übergang zur L555 (beim Forlenhof), 12. Unzufriedenheit mit ausufernder Stellenvermehrung im Rathaus, 13. Nachfragen zu kritischen Parkplatzsituationen in den Stadtteilen, 14. Baustillstand, Realschule usw.
Die Unabhängigen haben sich um alle Kümmernisse unserer Bürger/innen gekümmert. Einige Verbesserungen liegen bereits vor oder sind in der „Mache“. Es gab unsererseits Nachfragen bei der Stadtverwaltung und weiteren Behörden. Hinweise wurden zur Erledigung weitergegeben (Fortgang wird stets kontrolliert). Schriftlich und telefonisch haben sich die Unabhängigen mit den Verantwortlichen (oft erfolgreich) in Verbindung gesetzt.
PS. Die Unabhängigen werden demnächst eine „lustige satirische Seite“ auf ihrer Homepage einrichten.
Bildunterschrift: Muss das sein? In unseren Augen eine Frechheit, in dieser Form Müll loszuwerden
Aus der Fraktionsarbeit
DB-Gütertrasse Karlsruhe–Mannheim
Wir befürchten nach wie vor, dass die Hauptlast der benötigten zusätzlichen zwei Gleise auf Waghäusel und Wiesental zukommt (direkt entlang der bisherigen S-Bahnverbindung). Wir sind seit dem Protokoll zum 1. Dialogforum am Ball und werden sehr genau die nächsten Termine verfolgen. Schon damals klingelten bei uns alle Alarmglocken. Und bisher gibt es kein Anzeichen einer „Entwarnung“.
Folgende Zeitfenster sind für das 15. Dialogforum vorgemerkt: Montag, 10. November 2025, 14 – 17:30 Uhr oder Donnerstag, 20. November 2025, 14 – 17:30 Uhr
Wir bleiben am Ball!
L555 – Radwegquerung Richtung Reilingen
Es tut sich wieder was: Anfang August hat die Stadt von der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes für das Tempolimit auf 70 km/h die Federführung übertragen bekommen. Die Anordnung an die Straßenmeisterei ist zwischenzeitlich erfolgt und die Geschwindigkeit kann erfreulicherweise auf 70 km/h im gewünschten Bereich reduziert werden. Dies wird hoffentlich zeitnah geschehen. Eine Radwegbeschilderung gibt es an der besagten Querung bereits, allerdings nicht von allen Richtungen. Aktuell sehen Radfahrer, die von Kirrlach kommen, oder aus dem Stadtwald (bspw. vom Seppel-Herberger-Ring kommend) nicht, wo es nach Reilingen geht. Allein für die Radfahrer aus Waghäusel kommend, ist kurz vor der Querung ein Wegweiser nach Reilingen. Auch hier sind wir am Ball.
Bürgerfragen und Hinweise
Trotz Sommerpause haben wir viele Fragen erhalten, die wir meist auf dem kleinen Dienstweg direkt mit der Verwaltung klären. Weitere Infos:
https://www.du-waghaeusel.de/kontakt/
[email protected]
Bildunterschrift: Vielen Dank für den Hinweis aus der Bevölkerung
WIR KÜMMERN UNS
Arbeiten an der Wagbachhalle
Mehrere „Unabhängige“ sind angesprochen worden, warum – so wie es aussieht – die Arbeiten an der Wagbachhalle nicht weitergehen. Tagelang seien keine Handwerker auf der Baustelle zu finden, wurde gemeldet. Wir haben sofort reagiert und uns um die Angelegenheit gekümmert. So wurde eine Anfrage an Baubürgermeister Andreas Emmerich gerichtet, ob es tatsächlich dort stockt.
Umgehend bekamen wir die Antwort, wofür wir uns bedanken: „Bei der Wagbachhalle liegen wir komplett im Zeitplan! Da stocken keine Arbeiten.“
Wir behalten die Maßnahme im Auge.
Vorbehalte gegen Gründung
Wie bei der SPD, so bestehen auch bei den „Unabhängigen“ Vorbehalte gegen die „Gründung einer vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft“ von Waghäusel, Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen, wie es offiziell heißt.
Aus Philippsburg ist bekannt, dass der dortige Gemeinderat die Vereinbarung einstimmig abgelehnt hat. In Oberhausen-Rheinhausen zeichnet sich auch ein Nein ab. Dort wurde der TOP einstimmig abgesetzt. Wenn zwei nicht wollen, dann kann der Dritte auch nichts ausrichten!
Gemäß § 59 der GemO BW können benachbarte Gemeinden desselben Landkreises eine Verwaltungsgemeinschaft in zwei unterschiedlichen Rechtsformen organisieren:
1. Gemeindeverwaltungsverband. Dieser übernimmt gegenüber seinen Mitgliedsgemeinden sowohl Beratungs- als auch Erledigungs- und Erfüllungsaufgaben.
2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Sie wird durch öffentlich-rechtlichen Vertrag (Vereinbarung) begründet, wonach eine einzelne „erfüllende Gemeinde“ (hierbei Waghäusel) die Aufgaben eines Gemeindeverwaltungsverbands wahrnimmt.
In der Bürgerschaft besteht die Sorge, dass dies in Waghäusel zu weiteren Stellenvermehrungen führt. Wir sehen jetzt schon eine ausufernde Entwicklung.
Aus Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen sind Stimmen zu hören, dass dort Aufgaben „abgedrückt“ werden können. Ist diese mögliche Verlagerung für Waghäusel positiv? Wir sehen die Zusatzkosten und das Zusatzpersonal.
Bildunterschrift: Wagbachhalle im Baugerüst
Aus der Fraktionsarbeit
Elterntaxi: Weil’s praktischer ist
Eine gemeinsame Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), des Deutschen Kinderhilfswerks und des Verkehrsclubs Deutschland untersuchte das morgendliche Chaos vor den baden-württembergischen Schulen: Demnach fahren bei einer Schule mit 1.000 Schülerinnen und Schülern zu Stoßzeiten rund 170 Autos gleichzeitig vor – vor allem, weil’s praktischer ist, wie die ADAC-Umfrage aus dem Jahr 2024 herausgefunden hat. Anschlusstermine, schlechtes Wetter und Zeitersparnis für das Kind werden als Gründe genannt, deutlich seltener dagegen der unsichere Schulweg.
Was bedeutet dies für die Gymnasiumstraße?
Mit dem Umzug der Gemeinschaftsschule an den neuen Standort werden in wenigen Tagen in den Stoßzeiten vermutlich auch bei uns ca. 170 Elterntaxis innerhalb kurzer Zeit auftauchen. Wir würden uns freuen, wenn mehr Fahrräder und Fußgänger, bzw. bei Regen mehr gut gefüllte Busse zu sehen wären. Und wenn schon Elterntaxi: Dann bitte nicht bis zum letzten Meter. Man kann auch von der Haslacher Straße aus die letzten Meter gut und sicher zu Fuß zurücklegen.
Mit einer Schranke bei den Zufahrten konnten wir uns im Vorfeld der Beratungen nicht anfreunden.
Bürgerfragen und Hinweise
Trotz Sommerpause haben wir viele Fragen erhalten, die wir meist auf dem kleinen Dienstweg direkt mit der Verwaltung klären. Weitere Infos: https://www.du-waghaeusel.de/kontakt/
Bildunterschrift: Die Bushaltestelle wurde gerade noch rechtzeitig an die gestiegene Schülerzahl des zentralen Bildungszentrums angepasst.
Kurzinterview mit Eslem Kumas
Neue stellvertretende Vorsitzende der „Unabhängigen“ Waghäusel ist die 17-jährige Eslem Kumas und gilt als „Aushängeschild“ für eine Kommunalpolitik, die auch die jüngere Generation einbindet und Verantwortung übernehmen lässt. Bei der Gemeinderatswahl 2024 war die Schülersprecherin der Hebel-Realschule die jüngste Kandidatin in ganz Waghäusel. Und erzielte ein sehr gutes Ergebnis.
Frage: Begann das politische Interesse erst 2024?
Antwort: Nein. Für die große Politik im Land und für das Ortsgeschehen habe ich mich schon früh interessiert. Ich war und bin sehr diskussionsfreudig. Zuhause wurde ich die kleine Politikerin genannt. Mit anderen Jugendlichen befasste ich mich mit dem Thema Buslinien und Busverkehr. Auch war für mich das Thema Migration & Integration immer wichtig.
Welchen Aufgabenbereich hast du bei den Unabhängigen?
Ich bin für die sozialen Medien zuständig. Kümmere mich um Facebook und Instagram. Auch sehe ich mich als Impulsgeberin. Ich habe bereits viele Ideen für die nächste Kommunalwahl entwickelt. Unseren Fokus wollen wir auch auf junge Leute richten und ihre Ansprechpartner sein. Ein Schwerpunkt ist der Bereich Bildung vor Ort. Die Jugendlichen verbringen ja mehr Zeit in der Schule als anderswo. Demnach müssen auch die baulichen Schulverhältnisse und Schulausstattungen stimmen.
Was aus deiner Sicht für Waghäusel notwendig?
Da kommt einiges zusammen. Ich denke beispielsweise an meine Realschule. Da wurden jetzt Container auf die vorhandenen Container gesetzt. Darin wird unterrichtet. Mein Eindruck: Im Altbau geht baulich nichts oder nur schleppend voran. Das Baustellendasein sollte jetzt mal abgeschlossen werden. Ein Bedürfnis sehe ich auch darin, die Standorte der Bushaltestellen zu überprüfen. Hier sind Änderungen wünschenswert.
IHRE KÜMMERER
Fraktion: [email protected]. Telefon 60981.
Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
Stadträte: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Eslem Kumas
Aus der Fraktionsarbeit
Das Internet vernetzt Milliarden von Menschen rund um den Globus. Es ist heute für Wohnen, Beruf und Gewerbe fast unerlässlich geworden. Seit über zehn Jahren wird der Breitbandausbau im Landkreis vorangetrieben. Unsere Fraktion setzt sich seit Jahren für die Schließung letzter Lücken im Stadtgebiet ein. Für das Förderprojekt in Waghäusel erhält die Stadt vom Land Baden-Württemberg rund 4,3 Millionen Euro. Das Geld wurde bereits investiert und verbaut.
Wir hoffen darauf, dass die Deutsche Glasfaser in absehbarer Zeit alle Häuser in der Stadt mit Glasfaser versorgen wird. Genauere Termine wurden angefragt. Der Ausbau in Waghäusel wird vermutlich eher noch zwei bis drei Jahre dauern. Zu lange für viele! Immerhin: In der Übergangszeit sollten in Kürze zumindest 50 Mbit für alle möglich sein. Gerne dürfen Sie uns ansprechen, wenn für Ihre Straße dieser Wert noch nicht existiert (bzw. für die nächsten Wochen noch nicht zugesagt wurde): [email protected] oder Tel. 60981
Radweg zwischen Kirrlach und Reilingen
Kaum ein Thema hat in den letzten Sommerwochen so viele Beschwerden ausgelöst, wie die extreme Wölbung und der noch sehr lockere Belag. Der jetzt sanierte Forst- und Radweg nach Reilingen war ursprünglich eine Schönbornsche Allee und schneidet sowohl die alte Römerstraße (fast 2.000 Jahre alt) und den Judenweg (mind. 1.000 Jahre alt). Beide hätten sich mit dieser extremen Wölbung auch schon schwergetan. Für Mensch, Tier und heute auch das Fahrrad ist das Gefälle einfach viel zu extrem. Wir haken nach …
Bildunterschrift: Auf Lichtwellen in die digitale Zukunft: Ebru Baz und Roland Liebl bei der symbolischen Inbetriebnahme.
Zum Bahnhof Waghäusel
Seit der Aufgabe des Fahrkartenschalters am Bahnhof Waghäusel sind die „Unabhängigen“ initiativ und machen sich Gedanken um die Zukunft des Gebäudes. Wir wandten uns an die Stadt und die Bahn. Unsere Kritik: Das Gebäude und auch die Außenanlage sehen aufgrund der Schmierereien und Verdreckungen alles andere als einladend aus.
Wir wissen: Die Verantwortung liegt bei der Deutschen Bahn.
Also haben wir, die Unabhängigen, mehrfach Verbindung mit der Bahn aufgenommen. In dem Telefongespräch hieß es: Nachdem der Fahrkartenschalter aufgegeben wurde, sei die Halle verwaist. Da sie außerhalb der Wohnbebauung liege, sei sie ein Opfer zunehmenden Vandalismus geworden.
Wir, die Unabhängigen, haben den Vorschlag gemacht, das Gebäude nicht leer stehenzulassen, sondern es anderweitig zu nutzen, etwa als Büro oder als Geschäft.
Im Juli haben wir erneut nachgehakt. Die DB hat zwischenzeitlich die Neugestaltung der Fassade veranlasst. Danke. Die Motivgestaltung wurde gemeinsam mit der Stadt Waghäusel erarbeitet.
Zum Thema Nutzung des Gebäudes: Derzeit befinden sich Räume mit Betriebstechnik im Innern. Für die übrigen Räume sucht die DB in Zusammenarbeit mit der Stadt nach Nachmietern, so die Auskunft der Pressestelle der Bahn.
Problem wird angegangen
Auf unsere Kritik an dem Dauer-Sperrmüll-Abladeplatz in der Beethovenstraße erhielten wir folgende Antwort der Stadt:
„Der Müllablageplatz befindet sich nicht wie beschrieben auf dem Gehweg, sondern auf einem Privatgrundstück. Wir haben den Grundstückseigentümer kontaktiert und gebeten, den Müll fachgerecht zu entsorgen und Maßnahmen zu ergreifen, um eine erneute Müllbildung künftig zu verhindern.“
Vielen Dank für die Bemühungen!
Bildunterschrift: Bahnhof Waghäusel mit neuer Fassade
Aus der Fraktionsarbeit
Radwegsanierung: Kirrlach-Reilingen
Erste Rückmeldungen haben uns schon erreicht. Die Freude über die Sanierung überwiegt, auch wenn einige noch die Umleitung nutzen, weil es wohl noch einige Zeit braucht, bis sich der Naturbelag verfestigt. Auch die starke Wölbung ist gewöhnungsbedürftig. „Für Leute, die nicht sicher auf dem Rad sind, ist der Weg noch nicht geeignet“, so ein fachkundiger Hinweis.
Bemängelt wird „Die gefährliche Überquerung der Landstraße 555 (Kirrlach – Waghäusel) beim Forlenhof. Hier darf seit Jahren wieder 100 km/h gefahren werden, was eine Gefahrenstelle für Radfahrer bedeutet“. Wir werden bei diesem Dauerthema gerne nachhaken.
Mandatsträger online zuschalten? Landtag verweist Gesetzänderung an die Ausschüsse
Kommunen sollen selbst entscheiden, ob sie ihre Ratssitzungen übertragen oder Mandatsträger zuschalten. Der Landtag hat dazu eine Gesetzesänderung der Kommunal- und Landkreisordnungen an die Ausschüsse verwiesen. Dort gab es Zustimmung. Kreise, Städte und Gemeinden bekommen so die Freiheit, entsprechende Regeln in die Hauptsatzungen zu schreiben. Auch das öffentliche Streaming aus Gemeinderat oder Kreistag können Kommunen so regeln. Wir würden es begrüßen. So könnten dienstliche Abwesenheiten und das Ehrenamt noch besser verzahnt werden. Allerdings sollte es kein Dauerzustand werden. Die persönliche Anwesenheit ist gut, im begründeten Ausnahmefall sollte allerdings die Zuschaltung ermöglicht werden.
Tiny House als Ersatz für das Piratenschiff mit Rutsche?
Ausnahmsweise haben sich die Kleinsten mal direkt an uns gewandt: „Opa, kommt da wieder eine Rutsche hin? Oder bleibt das Tiny House als Ersatz?“. Was war passiert? Ein kleines Häuschen (eigentlich am hinteren Ende bei der Sitzbank) und die große Rutsche des Piratenschiffes waren in die Jahre gekommen und mussten gesperrt werden. Nun gibt es Ersatz. Hoffentlich nur ein Fehler, dass das Tiny House nun den Platz der Rutsche einnimmt. Wir kümmern uns um die Rutsche.
Bildunterschrift: Der Ergebnishaushalt ist ausgeglichen, sodass der Verschleiß an Spielgeräten auch für die Schönbornstraße (noch) finanziert ist
Dauersperrmüll im Ort
Wird der Gehweg an der vorderen Beethovenstraße (nahe beim Kreisel) jetzt zur Müllhalde, zum Dauerschuttplatz für Sperrmüll? Darüber ärgern sich nicht nur Anwohner, sondern viele Wiesentaler, die vorbeifahren. Nicht nur zu Zeiten der Sperrmüllentsorgung werden Möbelteile, komplette Wohnzimmer, immer wieder Reifen, Inventar und Gebrauchsgegenstände wild abgelagert. Nein, auch außerhalb der Abholtermine! Dann liegt es oft wochenlang. Kommt man vorbei, so entdeckt man immer etwas. Stets in großer Menge.
Mit diesem „ständigen Ärgernis“ haben sich mehrere Mitbürger an uns, die Unabhängigen, gewendet. Die Weitergabe des Hinweises an die Stellen, die man für zuständig hielt, habe nicht gefruchtet, hieß es uns gegenüber.
Jedenfalls haben wir uns umgehend an das Umweltamt der Stadt gewendet, auf den Missstand hingewiesen und um Abhilfe gebeten. Inzwischen hat es sich wohl so „eingebürgert“, dass dort allerlei Müll hingelegt wird, vermutlich aus einem größeren Wohnumfeld zusammengetragen.
Wir haben den Vorschlag gemacht, Aufklärung auf Zetteln in mehreren Sprachen vorzunehmen und diese an die Haushaltungen in der Gegend zu verteilen. Wir bieten bei der Verteilung unsere Hilfe an: zugunsten einer sauberen Stadt und eines sauberen Ortsbildes.
Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen.
Wir sind die Kümmerer! Wir sind für SIE da!
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
- Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
- Stellvertreter: Eslem Kumas und Michael Knebel.
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Dauerärgernis: Dauer-Sperrmüll-Abladeplatz?
Aus der Fraktionsarbeit
Radwegsanierung: Kirrlach-Reilingen
Die Unabhängigen setzen sich seit vielen Jahren für die Radmobilität in Waghäusel ein. Fraktionssprecher Roland Liebl war vor Jahren schon die treibende Kraft, um Gelder für ein Radwegekonzept in den Haushalt einzubringen. Erfreut nehmen wir daher die Nachricht entgegen, dass der Wald- und Radweg von Kirrlach nach Reilingen nun saniert wurde. Nach mehr als zehn Jahren des ständigen Einsetzens für die Radfahrer ist es endlich so weit. Dankeschön!
PS. Der Lückenschluss von Wiesental nach Neudorf ist immerhin schon in der Planung.
Volks- und Musikschulen, Bibliotheken, Schwimmbäder und weitere Freiwilligkeitsleistungen
Nach und nach erreichen uns die Warnmeldungen und Hilferufe aus den Einrichtungen: Alle fürchten bald unter der finanziellen Lage der Kommunen zu leiden. Dabei handelt es sich nicht um ein rein spezifisches lokales Problem, sondern es ist flächendeckend für fast alle Kommunen. Die Flut an Pflichtaufgaben ohne Gegenfinanzierung erdrückt den Spielraum im kommunalen Haushalt. Grundsätzlich wollen wir allen Einrichtungen helfen. Ob die Stadt das Geld auch erwirtschaften kann? Wir werden unser Möglichstes geben.
Bildunterschrift: Die Absperrungen liegen noch am Rand des jetzt neu sanierten Rad- und Forstweges zwischen Kirrlach und Reilingen
Schöne Ferien- und Urlaubszeit!
Wir wünschen der ganzen Bevölkerung von hier aus eine schöne Ferien- und Urlauszeit, schöne Sommertage, viel Entspannung und Erholung – und vor allem, dass nichts passiert und alle gesund bleiben!
Kümmerer-Einsätze
Zu Beginn der Sommerpause ziehen wir eine kurze Bilanz: Seit dem Einzug der Unabhängigen in den Gemeinderat 2019 sind aktuell über 750 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, wie uns bescheinigt wird. Darauf sind wir stolz.
Wir kümmern uns in Waghäusel nicht um die „große Politik“ fernab von Waghäusel. Das sollen und können die Parteien übernehmen. Wir kümmern uns um die kleinen Dinge des Alltags, die für den Bürger vor Ort oft wichtiger sind.
Mitunter werden wir kritisiert, weil wir uns auch mit „unbedeutenden Dingen“ abgeben. Doch die angeblich unbedeutenden Dinge sind für unsere Bürger wichtig, sonst würden sie sich nicht vertrauensvoll an uns wenden. Manchmal bekommen wir auch zu hören, dass sie an anderen Stellen und bei anderen Ansprechpartnern nicht weitergekommen sind. Dann erfahren wir auch, dass sie von dort nicht einmal eine Antwort erhalten haben. Das komme öfter vor. Bei uns nicht.
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Derzeit sehr viel. Das zeigt uns das große Vertrauen. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger auf. Wir prüfen die Anliegen, befassen uns, kümmern uns!
Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen.
Wir sind die Kümmerer! Wir sind für SIE da!
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Stadtverbandsvorsitzender: Steffen Zang ([email protected]).
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Aussprache im guten Miteinander über kommunalpolitische Themen
Aus der Fraktionsarbeit
Zweckverband Wasser
- Weiches Wasser: Vieles wurde aus dem Kreise der Bevölkerung an uns herangetragen, insbesondere zum Thema der zugesetzten Hausanschlüsse. Nach aktuellen Analysen des Zweckverbandes führt hartes Wasser in unserem Rohrnetz nicht automatisch zu Kalkablagerungen in der Leitung, wohl aber zu solchen an Duschen, Armaturen und Wärmeübertragerflächen. Das ist durch aktuelle Untersuchungen so bestätigt. Deswegen ist es eben doch vorwiegend Rost, was in den zugesetzten Rohren zu sehen ist. Die eigentlich unerklärliche Menge der Ablagerungen erklärt sich leicht dadurch, dass die Oxide des Eisens ein siebenfaches Volumen gegenüber dem Metall aufweisen. Und dann eben noch ein paar Wasserinhaltsstoffe dazu und eben Wasser in den Oxiden, und schon ist die Menge der Inkrustierung leicht erklärbar. Natürlich funktionieren unter günstigen Bedingungen selbst stark korrodierte Stahlrohre noch jahrelang.
- Wasserpreise: Da werden für 2026 deutliche Preissteigerungen erwartet. Die Gemeinderäte von Hambrücken und Waghäusel müssen dies formal noch beschließen. Man geht von 2,02 Euro pro Kubikmeter aus. Leider eine deutliche Steigerung, die sich in den kommenden Jahren vermutlich fortsetzen wird, zumal nach dem zentralen Wasserbecken nun auch viele Technikräume im Wasserwerk nach über 60 Jahren noch durch einen Neubau zu ersetzen sind.
Vorberatung in den Ausschüssen
Die Rolle eines Ausschusses ist in erster Linie beratend. Er wird eingerichtet, um dem Gemeinderat Einblicke, Informationen und Ratschläge zu geben und ihm zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Wir finden es daher wenig hilfreich, wenn der aus unserer Sicht erforderliche Aufgabenbereich eingeschränkt wird. Konkret:
- Bei der Neuregelung der Bushaltestellen und des Parkens für das Bildungszentrum beim Rathaus kamen die Vorlagen so spät in den Ausschuss, dass unverzüglich und abschließend entschieden werden musste.
- Der Schulhof Bildungszentrum wurde nicht vorberaten.
Bildunterschrift: Die vom Zweckverband beauftragten Gutachter bestätigen nicht die allgemein gültige These, dass kalkhaltiges Wasser eher die Korrosion beschleunigt: Unbestritten ist dagegen, dass kalkhaltiges Wasser Ablagerungen bildet, die sich im voluminösen Rost einlagern können.
Wechsel an der Spitze der „Unabhängigen“
Nach sechs Jahren ist ein Wechsel an der Spitze der Wählervereinigung „Die Unabhängigen“ erfolgt. Steffen Zang hat das Vorsitzendenamt von Kerstin Siegrist übernommen, die zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
Dem Neuen zur Seite stehen als Stellvertreter sowohl Michael Knebel als auch – ganz zukunftsorientiert - die 17-jährige Eslem Kumas. Bei der Gemeinderatswahl 2024 war die Schülersprecherin der Hebel-Realschule die jüngste Kandidatin in ganz Waghäusel. Alle Stadtteile, alle Altersgruppen und Weltanschauungen, Frauen und Männer sind in der Vorstandschaft vertreten.
Die Unabhängigen sind stolz auf ihre sechsjährige Bilanz. Sie werden inzwischen sogar von etablierten Parteien als die Waghäuseler Kümmererpartei bezeichnet.
Seit der Gründung 2019 sind aktuell 750 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine Rekordzahl.
Zufrieden mit dem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit, mit den positiven Bewertungen durch die Bürgerschaft und dem guten Miteinander im freundschaftlich verbundenen Team zeigten sich Kerstin Siegrist und Fraktionschef Roland Liebl in der Jahreshauptversammlung.
Im Gemeinderat sind die Unabhängigen inzwischen drittstärkste Fraktion. Bei der Kommunalwahl haben sie den höchsten Stimmenzuwachs unter den bürgerlichen Listen erzielt: eine Anerkennung ihrer bürgernahen Kümmmerer-Arbeit.
Für Sie da!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Unabhängigen.
Ansprechpartner - wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981.
Vorsitzender: Steffen Zang, [email protected].
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: Steffen Zang und Kerstin Siegrist (oben), Eslem Kumas und Michael Knebel (unten)
Aus der Fraktionsarbeit
Gründung einer vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen
Wir hatten nach den Beratungen in der Fraktion und auf unserer Jahreshauptversammlung die Absetzung dieses Tagesordnungspunktes angeregt. Warum? Unsere Diskussionen und Rückfragen sind allesamt in den Sitzungsunterlagen für den Rat aus unserer Sicht nicht ausreichend genug thematisiert: Wer wünscht es? Wer hat Vorteile? Was bedeutet es für die Personal- und Raumplanung? Was haben die Bürger von Waghäusel davon? Wollen dies die Bürger der beiden Nachbargemeinden überhaupt? Wie sind die finanziellen Auswirkungen?
Haushalt 2026
Auch hier war die Botschaft aus der Jahreshauptversammlung eindeutig: Angesichts der sehr angespannten Schuldensituation und den durch die Fertigstellung der Gemeinschaftsschule steigenden Abschreibungskosten wird der Ergebnishaushalt wohl kaum noch auszugleichen sein. Unsere Anträge werden sich daher insbesondere um die Verteilung der Pflichtaufgaben drehen, insbesondere der Festlegung, wo repariert und saniert wird. Ein Ausbau von Freiwilligkeitsleistungen erscheint aktuell als nicht realistisch, auch wenn es dazu schon zahlreiche Anfragen an die Fraktion gibt: von der Musikschule über die Klimatisierung von öffentlichen Gebäuden, wie Kitas, KIGAs oder Schulen. Auf die Details werden wir im Rahmen der Beratungen eingehen, die wohl direkt nach der Sommerpause starten werden. Dennoch dürfen uns Vorschläge eingereicht werden, die wir bis 15. September zur Vorberatung an die Verwaltung einreichen können. Kontakt: [email protected]
Schwimmunterricht
Ein Paradebeispiel für die Unterfinanzierung der Kommunen: Immerhin sind es die Länder, die den Schwimmsport in den Lehrplan der Schulen schreiben. Und Waghäusel kann für alle Schüler die Vorgaben noch erfüllen. Auf den Kosten bleiben wir als weitgehende „Freiwilligkeitsleistung“ aber sitzen.
Bildunterschrift: Immer weniger Eltern und Kinder können noch schwimmen. Das Bild zeigt das leere Becken am letzten Samstag, trotz sommerlicher Temperaturen.
Heute Lob und Dank!
Einmal Lob …
Ein ehemaliger Mitbürger, der jetzt in einer anderen Gemeinde wohnt, hat die „Unabhängigen“ wissen lassen, er informiere sich immer wieder über Waghäusel in den verschiedenen zugänglichen Medien. Sei erstaunt, welches ehrenamtliches Engagement hier bei uns geleistet werde. Ausdrücklich erwähnt er den Sommertagsumzug (im Rahmen des Straßenfestes), die Open-Air-Kunstausstellungen im Park, die Initiative „Grüne Ortsmitte“ und das DIF-Benefiz-Hoffest der Kulturen.
Auch lobte er die Theaterangebote in der Stadt, die Frühlingsfeste mit den verkaufsoffenen Sonntagen, die Vielfalt an Fastnacht mit den Prunksitzungen und alle weiteren Vereinsfeste. Immer wieder komme er gerne nach Waghäusel.
Gerne nehmen wir das Lob entgegen, geben es weiter und schließen uns dem an. Ja, alle Ehrenamtlichen in der Stadt verdienen zu Recht Lob, Dank und Anerkennung. Schön, wenn die Erfolge auch außerhalb Waghäusels so registriert werden!
Einmal Dank …
Unser besonderer Dank gilt heute Pfarrer und Dekan Lukas Glocker, der seit 2017 in der Seelsorgeeinheit tätig war und jetzt nach Mannheim wechselt, was viele bedauern. Viele Eigenschaften werden ihm zu Recht zuerkannt, so: sympathisch, glaubwürdig, authentisch, Vertreter einer aufgeschlossenen Kirche, die die Zeichen der Zeit erkennt.
Die „Unabhängigen“ mit den verschiedenen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen wünschen ihm am neuen Arbeitsplatz alles erdenklich Gute, Erfolg bei der Seelsorgearbeit, Gesundheit, um alle Aufgaben meistern zu können, und insbesondere Gottes Segen.
Bildunterschrift: Dekan Lukas Glocker bei seinem Abschiedsgottesdienst in Wiesental
Aus der Fraktionsarbeit
Zufahrt Alba
Stetes Nachhaken hat geholfen. Ein tragfähiger Kompromiss ist inzwischen umgesetzt. Von hier aus ein herzliches Dankeschön.
Zufahrt Rimu
Da ist noch ein dickes Brett zu bohren, zumal auch die Landstraße bis über die Brücke hinaus seit Jahren im sanierungsbedürftigen Zustand ist. Die Hinweisschilder Straßenschäden „verschwinden“ zwar immer wieder mal, das ändert aber nichts an den Schäden im Asphalt, sowie dem Lärm, insbesondere durch Lkws, wenn diese über diese Schadstellen der Landstraße hinwegrollen und dabei lautstark kundtun, dass der Untergrund repariert gehört. Dabei wäre es aus unserer Sicht die schlechteste Lösung, wenn hier für einen sechsstelligen Betrag nur der Asphalt erneuert werden würde. Die gesamte Zufahrt im Bereich Wasenallee und Haslacher Straße gehört neu geregelt, vorzugsweise durch einen Kreisel. Auch die Ausfahrt der Kirrlacher Straße vom Westen auf die Haslacher Straße ist nicht ungefährlich. Hier wird uns immer wieder von gefährlichen Situationen berichtet, die zum Glück noch nicht in schwere Unfälle mündeten.
Aber das Ortsschild Waghäusel steht nur wenige Meter von der Kreuzung mit der Kirrlacher Straße entfernt. Autofahrer kommen mit zulässigen 70 km/h die Brücke herunter. Nur 10 m nach dem Ortsschild ist schon die Ausfahrt der Kirrlacher Straße. Die Verkehrsteilnehmer können dort aber nicht sehen, wer hier von Oberhausen kommend die Brücke herunterschießt. Und ortsunkundige Fahrer sehen das Ortsschild auch erst, wenn sie es faktisch erreicht haben, da es direkt hinter der nicht einsehbaren Einfahrt steht. Unglücklich.
Dieser Bereich wird für uns in der Rubrik Verkehr ein zentraler Antrag für den kommenden Haushalt 2026 bleiben.
Bildunterschrift: Riskant: Der Sichtbarkeitsgrundsatz scheint uns für die Fahrer aus Richtung Oberhausen bei der Einfahrt zur Haslacher Straße nur sehr bedingt erfüllt
Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung 2025
Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer!
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 24. Juli, um 18:30 Uhr im „All Together Haus“, Carl-Zeiss-Str. 9, Kirrlach, laden wir alle Mitglieder und Freunde der Vereinigung „Die Unabhängigen Waghäusel“ e. V. recht herzlich ein.
Für die Jahreshauptversammlung haben wir folgende Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Berichte der Verwaltung
a. Vorstand
b. Kassier
c. Kassenprüfer
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahl eines Versammlungsleiters für die Protokollierung der Neuwahl
6. Neuwahlen
a. des Vorsitzenden und der Stellvertreter
b. des Schriftführers
c. des Kassiers
d. der Kassenprüfer
e. der Beisitzer
7. Bericht aus der Fraktion
8. Wünsche, Anträge, Verschiedenes
9. Schlusswort
Für die Vorstandschaft: Kerstin Siegrist
Für Sie da! Immer! Wir kümmern uns!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Unabhängigen.
Ansprechpartner – wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981.
Vorsitzende: [email protected].
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Beeindruckende Bilanz vor der JHV
Seit der Gründung 2019 sind aktuell rd. 750 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, über die wir uns freuen und auf die wir stolz sind! Roland Liebl koordiniert das Ganze.
Bildunterschrift: Logo der Unabhängigen
Aus der Fraktionsarbeit
Nochmals Katzenschutzverordnung
Viele Rückfragen haben uns erreicht: Wäre die Verordnung vielleicht nur ein Papiertiger?
Wird gegen eine Katzenschutzverordnung verstoßen, so ist auf Basis des Tierschutzrechts keine Ahndung als Ordnungswidrigkeits (OWi) möglich. Diese Einschränkung führt häufig zu der Behauptung, dass eine Katzenschutzverordnung wirkungslos sei. Neben dem Dauerbrennerargument, dass die kommunale Verwaltung die Einhaltung einer Katzenschutzverantwortung nicht kontrollieren könne, taucht der Einwand der fehlenden „Bestrafung“ uneinsichtiger Katzenhalter immer häufiger auf. Wenn keine Sanktionen möglich seien, dann könne man es ja gleich lassen. Es ist bedauerlich, aber es ist eben so: Im Rahmen einer Katzenschutzverordnung, die eine Kommune nach § 13b TierSchG erlassen hat, gibt es keine Möglichkeit, einen Ordnungswidrigkeits-Tatbestand in die Verordnung aufzunehmen. Ob der Gesetzgeber das schlicht vergessen oder es absichtlich in der Vorschrift des Tierschutzgesetzes nicht vorgesehen hat, ist ungeklärt. Auch wenn man es sich im Rahmen einer Katzenschutzverordnung wünschte, um auf uneinsichtige Katzenhalter einwirken zu können: Fehlt die gesetzliche Grundlage, so darf eine Kommune nicht nach eigenem Gutdünken Ordnungswidrigkeits-Tatbestände einführen.
Ehrenamtlich Katzenschützende fangen freilebende Katzen ein. Das Ziel ist, diese zu kennzeichnen, zu registrieren und zu kastrieren. Das führt zu weniger Katzenleid. Bei solchen Einfangaktionen kann es vorkommen, dass den Ehrenamtlichen auch mal eine freilaufende Katze „in die Falle geht“.
Stellt sich heraus, dass sie nicht gekennzeichnet, nicht registriert und nicht kastriert ist, kann diese Katze bei bestehender Katzenschutzverordnung rechtssicher (!) in Obhut genommen und nach einer in der Verordnung festgelegten Frist die Kastration veranlasst werden.
Bildunterschrift: Persönliche Gespräche sind z.B. auf unseren öffentlichen Fraktionssitzungen möglich. Nächster Termin ist Dienstag, der 22. Juli um 18.30 Uhr. Anmeldung über [email protected].
Hitzeaktionsplan - Stellungnahme der Stadt Waghäusel
Kommunen setzen sich seit langem für Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel ein. Dabei spielt auch der Schutz der Gesundheit eine wichtige Rolle, insbesondere angesichts zunehmender Hitzebelastungen, die durch sogenannte Wärmeinseleffekte in dicht bebauten Gebieten oft noch verstärkt werden. Es gibt unterschiedlichen Ansätze, um das hitzebedingte Gesundheitsrisiko der Bevölkerung zu senken:
- Hitzebelastungen in Gebäuden reduzieren
- Klimaanpassungen der Stadt- und Raumplanung
- Nutzung von Hitzewarnsystemen
Öffentliche Räumlichkeiten können bei Hitzewellen gute Rückzucksorte sein, wenn diese entsprechend kühl sind. Die energetische Sanierung unserer öffentlichen Gebäude, wie aktuell die Wagbachhalle, ist ein wesentlicher Schritt dazu.
Die Klimaanpassung der Stadt- und Raumplanung wird auch oft als "Blau-Grüne-Infrastruktur" genannt. Konkret geht es darum, die klimatischen Veränderungen im Rahmen der Stadt- und Raumplanung zu berücksichtigen. Beispiele sind die Installation von Trinkwasserspendern im öffentlichen Raum. In Waghäusel gibt es aktuell drei öffentliche Trinkwasserspender (Eremitage, Kirrlach Raiffeisenplatz und Wiesental Park). Weitere kommen beim Mehrgenerationenpark und in der Grünen Dorftmitte hinzu.
Apropos Grüne Dorfmitte: Der Erhalt oder die Schaffung von Grünanlagen und Parks gehören ebenfalls zur Blau-Grünen-Infrastruktur. Weitere Maßnahmen sind Förderung von Dachbegrünungen, Einrichten von großzügigen Schattenplätzen oder Reduzierung des Versiegelungsgrades von öffentlichen Plätzen.
Der Energie- und Klimabeirat der Stadt Waghäusel wird sich mit der Blau-Grünen-Infrastruktur beschäftigen und konkrete Maßnahmen für Waghäusel ausarbeiten. Zumindest steht dies aktuell ganz oben auf der Agenda.
Der Newsletter des Deutschen Wetterdienstes informiert kontinuierlich über gesundheitsgefährdende Hitzewellen. Für einen Newsletter muss man sich lediglich registrieren. Generell werden wir im Energie- und Klimabeirat auch darüber sprechen, wie wir die Bevölkerung entsprechend informieren können.
Aus diesen Gründen gibt es bei uns aktuell auch keinen Hitzeaktionsplan. Nach einer kleinen Recherche bestehen die Hitzeaktionspläne hauptsächlich aus Informationen und Broschüren, was die Bevölkerung bei großer Hitze tun kann, wie z. B. die Empfehlung viel zu trinken oder große Anstrengungen zu vermeiden. Aber auch wo Trinkwasserspender zu finden sind (Ortsplan) und wo kühle Rückzugsmöglichkeiten bestehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass über den Energie- und Klimabeirat im Rahmen der Blau-Grünen-Infrastruktur das als ein gemeinsamer Punkt thematisiert wird. Denn viele Hitzeaktionspläne decken sich eben mit der Blau-Grünen-Infrastruktur.
Bürgermeister Andreas Emmerich
Bildunterschrift: Teil der Wetterstation in Kirrlach, von wo aus die Hitzerekorde an den Wetterdienst gemeldet werden.
Lösung für ALBA-Zufahrt!
Mal wieder: Der Kümmerer-Einsatz hat sich gelohnt. Immer wieder haben Bürger/-innen die schlechte Zufahrt zu ALBA moniert und um eine Ausbesserung und Behebung der Schlaglöcher gebeten. Seit Frühjahr 2023 haben wir kontinuierlich den Wunsch aus der Bevölkerung aufgegriffen, weil wir uns als Stimme der Bürgerschaft verstehen.
Wir griffen das Problem auch für die Haushaltsberatungen 2024 und 2025 auf. Mehrmals im Laufe der Zeit haben wir in E-Mails ans Rathaus und in Hinweisen im Mitteilungsblatt beharrlich nachgehakt.
Im Mitteilungsblatt Nr. 27 erfolgte jetzt der Hinweis der Stadtverwaltung, dass es eine Lösung gibt. Eine Vereinbarung der Stadt mit ALBA sei getroffen worden, dass eine regelmäßige Behebung der Schlaglöcher erfolgen wird. Die „Unabhängigen“ haben frühzeitig darauf hingewiesen, dass ein sündhaft teurer Vollausbau der Straße nicht notwendig ist, was ja eine Zeitlang im Gespräch war.
Die Unabhängigen hatten auch mehrmals Kontakt mit dem Eigentümer Frank Stöckel aufgenommen, der sich sehr entgegenkommend zeigte.
Wir bedanken uns hier ausdrücklich für die Bemühungen der Stadt und insbesondere des Oberbürgermeisters!
Also hat sich unser Kümmerer-Einsatz wieder mal gelohnt. Wir bleiben, auch bei anderen Themen, am Ball.
Druckfehler
Im jüngsten Mitteilungsblatt ist uns ein Schreib- bzw. Druckfehler unterlaufen. Wir bitten um Entschuldigung. Die engagierte Dame, die seit Jahren den Friedhof bestens betreut, heißt Stefanie Duft (nicht Durst, wie die Autokorrektur meinte).
Hitzeaktionsplan
Die mehrfach gestellte Frage dazu kommt aus der Bürgerschaft: In verschiedenen Städten gibt es Hitzaktionspläne. Auch bei uns? Wie steht Waghäusel dazu? Die „Unabhängigen“ als Ansprechpartner haben die Anregung ans Rathaus weitergegeben und um eine Bewertung gebeten.
Eine ausführliche Antwort von Bürgermeister Andreas Emmerich liegt inzwischen vor. Vielen Dank!
Wegen des Umfangs haben wir sie auf unsere Homepage gestellt:
www.du-waghaeusel.de (unter Logbuch & Aktuelles).
Bildunterschrift: Seit Jahren ein Problem: die Zufahrt zu ALBA
Aus der Fraktionsarbeit
Katzenschutzverordnung
Unsere Fraktion hatte, wie der Rat insgesamt, keine einheitliche Meinung entwickelt. Um es vorweg auf den Punkt zu bringen: Alle drei ganz unterschiedlichen Aspekte der umfangreichen Diskussion fanden sich in unserer Abstimmung: Das Mitleid und das Elend mit streunenden Katzen, die Tragweite für alle Katzentierhalter (… ohne jede Ausnahme …) sowie der formale Aspekt aus der Sicht der Verwaltung.
Ist das das Ende einer Katzenschutzverordnung?
Nein, denn das Abstimmverhalten beinhaltet eine klare Aussage: Der Gemeinderat darf nicht einfach so eine Verordnung erlassen. Es müssen erst noch mildere Mittel zum Einsatz kommen sowie deren Wirksamkeit geprüft werden. Und da auf EU-Eben ohnehin eine globale Regelung in Arbeit ist, bleibt das Thema weiterhin auf der Agenda.
Noch ein Hinweis an die Antragsteller: Der Jagdtrieb ist ein angeborener Instinkt bei Katzen, der nicht durch Kastration beeinflusst wird. Katzen jagen, weil es Teil ihrer Natur ist, Beute zu fangen, und dieses Verhalten ist unabhängig davon, ob sie Freigänger, Wohnungskatzen oder Streuner sind. Unsere Vogelpopulation leidet dabei laut Studien viel mehr unter den Freigängern, als unter den Streunern und verwilderten Katzen.
Chippflicht für Hunde und Katzen – EU will Haustiere stärker schützen
Zu junge oder kranke Hunde und Katzen, die im Internet oder aus dem Auto heraus verkauft werden – ein großes Problem in der EU. Eine Chippflicht soll illegale Tiergeschäfte jetzt stoppen: Das Europaparlament will den illegalen Handel mit Hunden und Katzen eindämmen und den Schutz der Tiere verbessern. Die Abgeordneten sprechen sich dafür aus, dass alle in der EU gehaltenen Hunde und Katzen durch einen Mikrochip identifizierbar sind. Sie sollen zudem in Datenbanken registriert werden, teilte das Parlament mit. Die neue Verordnung hat das EU-Parlament am 19. Juni in Straßburg beschlossen, die Regelungen treten 2030 in Kraft.
Bildunterschrift: Einer der verblassten Hinweisschilder
Mehrere Kümmerer-Einsätze!
Vergilbte Hinweisschilder
Auf dem Wiesentaler Friedhof gibt es Schilder mit Hinweisen auf Begräbnisstätten ortsbekannter Bürger, etwa Fritz Gund oder Heinrich Wagenhan. Eine gute Sache! Leider sind aufgrund der Sonneneinstrahlung in vielen Jahren die meisten Schilder so verblasst, dass man sie nicht mehr lesen kann. Darauf wurden die „Unabhängigen“ in jüngster Zeit mehrmals angesprochen. Wir haben uns mit Stefanie Duft, die seit vielen Jahren vorbildlich den Friedhof pflegt, in Verbindung gesetzt und die Auskunft bekommen, dass ein Austausch vorgesehen sei. Vielen Dank.
Hitzeaktionsplan
Die Frage dazu kommt aus der Bürgerschaft: In verschiedenen Städten gibt es Hitzeaktionspläne. Auch bei uns? Wie steht Waghäusel dazu? Wir haben die Anregung ans Rathaus weitergegeben und um eine Bewertung gebeten. Auch hier gilt: Wir kümmern uns!
Hitzeaktionspläne sind eine wirksame Methode, um die Gesundheit der Bevölkerung bei Hitze zu schützen, heißt es zu dem Thema. Ein kommunaler Hitzeaktionsplan ist ein Dokument, das Maßnahmen zusammenfasst, um auf hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu reagieren und diese zu verringern. Der Prozess zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans bringt dabei ein breites Spektrum kommunaler Akteure aus den verschiedensten Institutionen, Sektoren und der Zivilgesellschaft zusammen, um die Koordination und Zusammenarbeit vor, während und nach einer Hitzewelle zu verbessern.
Weitere Kümmerer
Mit Freude haben wir – und darüber hinaus etliche Bürger/innen – registriert, dass in der Berichterstattung über einen Bundesparteitag einer bundesweiten Partei eine Wende zur „Partei der Kümmerer“ empfohlen worden sei. Wir stehen gerne mit wertvollen überparteilichen Hinweisen zur „Kümmerer-Arbeit“ zur Verfügung.
Bildunterschrift: Einer der verblassten Hinweisschilder
Aus der Fraktionsarbeit
Wagbachbrücke beim Vogelpark
Geht doch! Die Bedenken aus den Reihen des Rates haben Früchte getragen. Nun liegt eine preiswerte Lösung vor, die am kommenden Montag auch beauftragt werden soll. Sie sieht eine Sanierung vor, die unsere Einschätzung bestätigt, dass dieses Bauwerk keineswegs schon baufällig ist.
BEW-Machbarkeitsstudie Wärmenetz Waghäusel
Um die Klimaschutzziele zu erreichen, setzt die Stadt Waghäusel auf den Bau von Wärmenetzen als ihre zentrale Strategie. Der bestehende Energieplan der Stadt liefert Wärmenetz-Eignungsgebiete, welche in einer aktuellen Machbarkeitsstudie technisch und wirtschaftlich untersucht wurden. Im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie wurden zwei Varianten der Nahwärmeversorgung verglichen. Die erste Variante sieht den Aufbau eines eigenen Wärmenetzes in jedem Ortsteil vor, während in der zweiten Variante ein großflächiges Verbundwärmenetz alle drei Stadtteile versorgt. Für die möglichen Wärmenetze wurde in Abstimmung mit den beteiligten Akteuren die Machbarkeit für den Aufbau der Wärmenetze mit erneuerbarer Wärmeerzeugung untersucht.
Die in den letzten Jahren generierten PowerPoint-Präsentationen lesen sich auf den ersten Blick spannend und in großen Teilen sogar recht gut. Viele Hintergrundinfos wurden aufbereitet und zusammengetragen. Immer wieder. Was unsere Fraktion bis heute fehlt, ist ein Startpunkt, mit einem Investor und einem klaren Konzept zumindest ein allererstes Leuchtturm-Projekt in Waghäusel wirtschaftlich zu starten. Solange nur Präsentationen erstellt werden, wird sich nichts ändern. Und die Kassenlage in Waghäusel (… und in fast allen Kommunen …) steht aktuell auf Ebbe. Wo bleiben die Investoren, die die Inhalte der Präsentationen mit Leben füllen wollen (… und dann natürlich auch gutes Geld verdienen dürfen … wenn es für alle Beteiligten attraktiv ist …)?
PS. Die Fraktion hatte mit den konkreten Ortskenntnissen wiederholt Vorschläge für ein Leuchtturm-Projekt gemacht. Ignoriert! Bis heute!
Bildunterschrift: Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt
Waghäusel im ADFC-Fahrradklima-Test
Überrascht hat der kürzliche BNN-Bericht „Bürger bewerten Fahrradfreundlichkeit/ Bruchsal und Waghäusel landen beim ADFC-Fahrradklima-Test im Mittelfeld“, geschrieben von einem BNN-Redakteur. Sofort meldeten sich erste Bürger/innen bei den „Unabhängigen.“
Wie kann es sein, dass Waghäusel „nur“ irgendwo im Mittelfeld liegt?
Bruchsal erhielt beim Test die Note 3,88. Bei der bundesweiten Umfrage bewerten Fahrradfahrer Infrastruktur, Sicherheit und Service. Der ADFC-Test ist weltweit eine der größten Umfragen zur Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Radverkehr. Er wird alle zwei Jahre mit Unterstützung des Verkehrsministeriums durchgeführt. Die Städte werden dabei in sechs Größenklassen eingeteilt, um faire Vergleiche zu ermöglichen. Geringfügig besser als Bruchsal schneidet Waghäusel mit 3,76 ab, heißt es in der Zeitung weiter. Ettlingen z.B. liegt deutlich vorne.
Im März 2020 hieß es in Waghäusel: „Die Große Kreisstadt Waghäusel entwickelt ein eigenes Radkonzept.“
Waghäusel wolle ein schlüssiges und nachhaltiges Fahrradkonzept für die ganze Stadt erstellen. Aus diesem Grund hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossen, die Aufnahme in die AG fahrradfreundlicher Kommunen zu beantragen. Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ zu schaffen.
So stellte sich die Frage: Wenn Waghäusel die Voraussetzungen geschaffen hat und noch schafft, eine besonders fahrradfreundliche Kommune zu sein, wieso landet die Stadt dann im Mittelfeld. Welche Maßnahmen sind aktuell notwendig, um vorne mitspielen und eine Vorbildfunktion einnehmen zu können? Von daher sehen wir (und viele Bürger) die Stadt am Zuge, die Grundlagen anzugehen, um im Ranking demnächst weiter nach vorne zu kommen.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Neue Grundsteuer
Die neue Grundsteuer sieht die Anpassungsmöglichkeit von festgestellten Bodenwerten nur durch ein qualifiziertes Gutachten vor. Die Hürde von 30 Prozent Abweichung ist hoch, vor allem vor dem Hintergrund, dass der lokale Gutachterausschuss (… wie letztendlich alle Gutachterausschüsse …) Regelungen gefunden hatte, die schon seit langer Zeit Anwendung finden. Insbesondere spiegelt sich darin die reale Kaufpreissammlung. Diese lokalen Regeln werden aber vom Finanzamt nach wie vor a priori und ausnahmslos abgelehnt. Einziger Ausweg ist ein eigenes Gutachten. Das mag im Einzelfall auch völlig korrekt sein. „Wenn allerdings in einem Straßenzug jeder Grundstückseigentümer ein Gutachten vorlegen muss, dann passt doch da etwas nicht.“ Aus unserer Sicht hat das Landessteuergesetz handwerkliche Fehler, die umgehend beseitigt werden müssen.
Anstehender Haushalt 2026
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist seit dem 4. August 2023 Präsident des Städtetags Baden-Württemberg. Er bringt die finanziellen Probleme aus unserer Sicht treffend auf den Punkt: „Also die Städte - und das ist unabhängig davon, ob es ein Landkreis ist, eine kleine Gemeinde oder auch so ein Stadtkreis wie Karlsruhe - stehen mit dem Rücken völlig an der Wand. Die Finanzen gehen alle den Bach runter und wir werden auf absehbare Zeit alle keine ausgeglichenen Haushalte mehr ermöglichen können. Und deswegen kommt natürlich der Ministerpräsidentenkonferenz wie überhaupt der ganzen Thematik Finanzierung der Kommunen eine ganz große Bedeutung zu. Und das nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit.“
Bildunterschrift: Roland Liebl: „Es ist inakzeptabel, dass Bürgerinnen und Bürger für ein Gutachten zahlen müssen, um zu einer gerechten Besteuerung zu kommen“
Auch mit der Friedhofskapelle geht‘s voran!!
Nach dem erfreulichen Beginn der Instandsetzungsarbeiten an der Marienkapelle am Ortseingang ist auch die Frage an die „Unabhängigen“ gestellt worden, ob man die Aktion „Rettet ‘s Kapelli“ nicht für ein zweites Projekt fortsetzen könnte. Die Wiesentaler Bevölkerung könne nicht verstehen, dass die Friedhofskapelle als Wahrzeichen und als Ort der Einkehr und des Gebets schon seit Jahren verschlossen ist und sich nichts tut.
Vor diesem Hintergrund kam jetzt die Anregung aus der Bürgerschaft, etwas Konkretes für den Erhalt und den Zugang der immerhin 105 Jahre alten Friedhofskapelle zu unternehmen.
Auf unsere Anfrage bei Bürgermeister Andreas Emmerich ging folgende Antwort ein: „Wir waren und sind bereits aktiv. Die Aufträge an die Handwerker sind alle vergeben, und wir arbeiten bereits seit Monaten in der Kapelle. Man sieht und merkt es halt nur nicht.
Wir haben einen Statiker gebraucht. Inzwischen haben wir die Balken verstärkt bzw. bearbeitet. Ebenso den Putz abgetragen. Neuer Putz wird jetzt sukzessive aufgebracht. Das dauert leider, da wir immer nur kleine Stücke bearbeiten können und das Ganze dann trocknen muss. Ausnahmsweise fehlt es nicht an Geld für die Instandhaltung, sondern die Arbeiten dauern, da wir immer wieder warten müssen, um weiterzuarbeiten.“
Vielen Dank an den Bürgermeister für die sofort eingegangene erfreuliche Nachricht und für die Bemühungen um den Erhalt der Friedhofskapelle.
Bildunterschrift: Hoffnung auf baldige Öffnung
Aus der Fraktionsarbeit
Kopfschütteln
Wir verstehen den Bürokratiewahnsinn meistens nicht mehr. Aktuelles Beispiel: unsere Essensverpflegung für die Kleinsten. Aufgrund der Anzahl der Essensportionen in den entsprechenden Objekten der Stadt Waghäusel wurde EU-weit im offenen Verfahren ausgeschrieben. Dafür braucht man dann aber schon Unterstützung, sonst macht man einen Formfehler. Ausschreibungsagenturen sind darauf spezialisiert. Und was wird das Ergebnis sein? Tägliches Mittagessen aus Spanien oder Griechenland? Dafür kommen doch nur regionale Anbieter in Frage! Sicher ist bei dem Verfahren nur eine zusätzliche Rechnung der Agentur. Und viel Bürokratie für alle Beteiligten.
Mittagessen für die Kinder in Waghäusel
Im Gegensatz zu früher ist die Essensversorgung in den Mensen heute ausgewogen und gesund. Es gab in den letzten Jahrzehnten richtige Quantensprünge bei der Qualität. Dass man dabei nicht immer jeden Geschmack trifft, das ist verständlich. Die Qualität ist gut und die Preissteigerungen werden leider auch bei den Kindern ankommen. Trotz der städtischen Zuschüsse. Offen bleibt, wie wir in den nächsten Jahren all diese Leistungen finanzieren können (vergl. Bericht der letzten Woche). Am Wille unserer Fraktion wird es nicht fehlen.
Triebstraße und Radfahrer auf dem Weg zum Einkaufszentrum
Die große Lösung aus dem Radwegekonzept kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, so der Beschluss im letzten Ausschuss. Wir werden uns in den nächsten Tagen bei einem Vor-Ort-Termin nochmals damit beschäftigen, insbesondere zur Frage, ob denn die aktuelle Beschilderung durchgängig und für alle Verkehrsteilnehmer auch gut verständlich ist. Manchmal helfen auch „Kleinigkeiten“, so unsere Erfahrung.
Bildunterschrift: Verwirrend - fast identische Schilder mit einem wichtigen Unterschied, den viele gar nicht kennen
Kümmerer-Einsätze werden immer mehr!
Was ist ein Kümmerer? Laut Beschreibung im Internet („OpenThesaurus“): jemand, der die Dinge angeht, nicht unter den Tisch fallen lässt, ein Problemlöser, jemand, der nicht nur daherredet…
Täglich erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Dass die Zahl immer größer wird, spricht für die Unabhängigen und ihre Arbeit. Pro Woche sind es durchschnittlich so 10, derzeit bis zu 20.
Themen gibt es genügend, nur ein paar Beispiele innerhalb von 14 Tagen: Verbesserungen im Bereich Friedhöfe, Hochwasserschutz, Toiletten an Schulen, Gefahrenstelle Waghäuseler Straße, Anbringung Schautafeln, Friedhofszufahrt, Friedhofskapelle, fehlende Bänke, Umweltverschmutzung, Güterbahntrasse, Haushaltslage der Stadt, Gebühren, Beratung für Behörde, Verkehrsberuhigung, Beschilderungen, Verbesserung der Infrastruktur, Kinderspielplätze, verstopfte Wasserleitungen, Alba-Zufahrt, Müllablagerungen aller Art usw.
Wir kümmern uns! Wir machen uns die Arbeit und berichten darüber. Wir machen es uns nicht bequem und schicken die Leute einfach ans Rathaus, wie uns mitunter von der politischen Konkurrenz empfohlen wird. Denn es melden sich auch Mitbürger/innen, die bereits im Rathaus waren und nicht weitergekommen sind.
Für Sie da!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Unabhängigen.
Ansprechpartner - wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981.
Vorsitzende: [email protected].
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer
Bildunterschrift: Ein wiederkehrendes Problem!
Aus der Fraktionsarbeit
Neudimensionierung und Verlegung der Trafo-Station bei der Realschule
Transformatoren sind integrale Bestandteile von Stromnetzen. Sie bilden darin Knotenpunkte, an denen Spannungen auf höhere oder niedrigere Ebenen gehoben werden. Die größten Exemplare stehen in Umspannwerken, sind so groß wie Einfamilienhäuser, hunderte Tonnen schwer und hunderte Millionen Euro teuer. Nicht ganz so teuer wird die neue Trafo-Station bei der Realschule. Durch den Neubau der Gemeinschaftsschule an den Standort Gymnasiumstraße, sowie der auf dem gesamten Gelände geplanten und teilweise schon errichteten Solaranlagen, ist eine Neudimensionierung und Verlegung des bisherigen Standortes der Trafo-Station notwendig. Alleine der Leitungsbau zur Verlegung an den neuen Standort auf dem städtischen Gelände wurde mit ca. 207.000 €/brutto kalkuliert. Dazu kommt noch die Station selbst, sodass insgesamt fast eine halbe Million Euro benötigt wird. Eine stolze Summe, die unsere Fraktion in dieser Größenordnung bei der letzten Sitzung des Technischen Ausschusses sichtlich überrascht hat. Im Haushaltsplan 2025 war dieser Betrag bisher auch nicht in dieser Höhe berücksichtigt, sodass schon erste Beschlüsse im Vorgriff auf das Jahr 2026 gefasst werden mussten. Das ist nicht der erste Vorgriff auf den kommenden Haushalt und macht die anstehenden Beratungen für 2026 nicht einfacher …
Kommunen am Limit – Anspruch und Wirklichkeit in Einklang bringen
Die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand. Handlungsspielräume gibt es so gut wie nicht mehr. Knappe Kassen führen zu einer Diskrepanz zwischen notwendiger Aufgabenerfüllung und der tatsächlichen Umsetzung vor Ort. Um die aktuellen Herausforderungen bewältigen zu können und Perspektiven für die Zukunft zu haben, brauchen die Kommunen verlässliche und erfüllbare Rahmenbedingungen für die vielen drängenden Themen und zugleich Finanzierungszusagen, die nachhaltige Handlungssicherheit geben: Kurzfristig! Schon für den Haushalt 2026!
Bildunterschrift: Ohne ausreichende Finanzmittel werden die Pflichtaufgaben wie Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten bald immer mehr Finanzmittel der Stadt aufbrauchen, so dass der Beginn von anderen wichtigen Maßnahmen und Wünschen immer weiter verschoben wird ...
Weitere Kümmerer-Einsatz
Problemfeld Friedhof
Bei einer Mitteilung an uns ging es um Missstände im Bereich eines bestimmten Grabs. Weder mit Rollstuhl noch mit dem Rollator war zum Grab zu gelangen. „Wir kommen mit unserem Anliegen nicht weiter“, hieß es. Also wurden die Unabhängigen eingeschaltet. Jetzt hat es geklappt. Die Antwort der betroffenen Frau: „Die Stadt hat sich um alle Mängel gekümmert und diese beseitigt.“
Schautafel angeregt
Wird es bis zum Stadtfest eine Schautafel zu den Schönborner Alleen bei der Eremitage geben? So die Anfrage und Anregung der Unabhängigen an die Stadt. Diese Alleen sind auch für die drei Gemeinden, die vor 50 Jahren fusionierten, bis heute die wichtigsten Verbindungsstraßen: die Kirrlacher Straße aus Waghäusel kommend als Landstraße. Dann in Kirrlach als Waghäuseler Straße (Waldpark bis zum Platz am Kreuz). Und ab Waldpark nach Wiesental zum Kapelli …
Dank für Bürgerservice
Das Thema Grundsteuer beschäftigt nach wie vor viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in Waghäusel. Bei manchen besteht viel Informationsbedarf. „Was muss ich machen?“ lautet eine oft gestellte Frage. Da sich die Unabhängigen von Anfang damit befasst haben, ist es verständlich, dass viele Fragen an Roland Liebl als Kenner der Materie gerichtet werden. Mitunter bis zu 10 pro Woche. Für diesen Bürgerservice gab es zwischenzeitlich viele Dankeschöns. „Danke, ihr kümmert euch.“
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Starkregenmanagement
Wir begrüßen die Zusage vom Oberbürgermeister im Rahmen der Überarbeitung des Bebauungsplanes im Bereich Nördliche Waldstraße bis Schwetzinger Straße die Grundstücksverkäufe im Gebiet des heute noch recht großen Spielplatzes in der Lessingstraße zurückzustellen, bis die Untersuchungsergebnisse des Starkregenmanagements vorliegen. Viele verlassen sich blind auf die Kanalisation, wenn es um das Thema Regenwasser geht. Leider ist dies ein gefährlicher Trugschluss, denn die gesamten Abwasserkanäle im Stadtgebiet sind nicht für extremen Starkregen ausgelegt. Das hat Folgen, die man bei rechtzeitiger Planung auch in den alten Straßenzügen noch mildern kann. Sickermulden sind ein wichtiger Baustein. Daher stößt die Nachverdichtung an gewisse Grenzen.
Geteilte Grundsteuer
Zum 1. Januar 2025 ist die Reform der Grundsteuer in Kraft getreten. Die Bundesregierung hatte im Gesetzgebungsverfahren eine aufkommensneutrale Ausgestaltung versprochen. Ob diese Zusage in der kommunalen Praxis tatsächlich eingehalten worden ist, war lange unklar. Eigene Umfragen der Unabhängigen für Wohneigentum bestätigt die von Haus & Grund ermittelten Werte auch in Waghäusel zumindest grundsätzlich im Trend:
- In rund 80 Prozent der Fälle ist die Grundsteuerbelastung nach der Reform gestiegen – häufig sogar drastisch. Die durchschnittliche relative Veränderung liegt bei + 136 Prozent für Fälle mit steigender Belastung.
- Nur etwa 21 Prozent der Befragten meldeten eine niedrigere Grundsteuer – dabei fiel die durchschnittliche Entlastung mit -22 Prozent jedoch deutlich geringer aus
Wie passt das zusammen?
Das Problem ist, dass die Aufkommensneutralität für die Summe aus Gewerbe und Wohnen gilt. Im Gewerbe sind wegen des geringen Bodenwertes (ca. ¼ im Vergleich zu Wohnen) die Grundsteuerbelastungen dramatisch gefallen. Ausgeglichen wird dies nun zulasten vom Wohnen. Ungerecht, so unsere Meinung. Wir fordern die Einführung von getrennten Hebesätzen für Gewerbe und Wohnen.
Bildunterschrift: Immer mehr Bundesländer gleichen Schieflagen nachträglich aus.
Weitere Kümmerer-Einsätze
Weiter geht's
Zu den bereits vorhandenen Hinweisen sind noch weitere gekommen. Dabei geht es um die Gefahrenstelle in der Waghäuseler Straße. In der Ortsmitte in Kirrlach fehlt ein Übergang, z. B. Zebrastreifen: für Kinder, Senioren, Personen mit Rollator oder Kinderwagen.
Die Unabhängigen haben das sofort Problem aufgegriffen (Mitteilungsblatt Nr. 20), sind und bleiben am Ball.
Konsens begrüßt
Dass z. B. auch die SPD sich des Themas annimmt (siehe Mitteilungsblatt 21), begrüßen wir. Wir sehen auch hier die Möglichkeit der gegenseitigen inhaltlichen Unterstützung. So sollte es bei uns in Waghäusel nicht sein wie im Bundestag, dass gute Vorschläge abgelehnt werden, nur weil sie von einer anderen Partei kommen.
So hat die Fraktion der Unabhängigen auch einem Antrag der SPD/Grünen im Gemeinderat zugestimmt. Dabei ging es um eine etwas niedrigere Gebührenfestsetzung bei der Schulkindbetreuung. Für die Unabhängigen war der Antrag nachvollziehbar. Also stimmten wir zu. Doch kam keine Mehrheit zustande, weil die anderen dagegen waren.
Weitere Hinweise
Was gibt’s noch? Bürger wenden sich an uns und drängen auf eine Hochwasserkarte und auf Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Sie meinen, das Thema werde vernachlässigt. Wir nehmen uns der Sache (weiterhin) an. Auch gab es einen Hinweis auf nicht abschließbare Mädchentoiletten in der Schule. Das Problem ist inzwischen gelöst. Vielen Dank an die Stadt.
Beteiligung am Voting
Unsere Musikschule ist für den Landes-Publikumspreis nominiert. Auch wir rufen unsere Mitglieder und Freunde zur Beteiligung am Voting auf, das noch bis zum 2. Juni, 12 Uhr, geht. Jede Stimme wird benötigt.
Link zum Abstimmen:
www.musikschulen-bw.de/musikschulpreis/abstimmung/
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Zebrastreifen beim Spraddl-Platz
Unerwartet positive Rückmeldungen aus dem Gemeinderat erreichten uns nach unserer Initiative, die ein Bürger als Anliegen an uns herangetragen hatte: Der Zebrastreifen beim Spraddl-Platz. Wenn man einen solchen Vorschlag macht, dann gibt es immer zwei Seiten: Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Wir haben uns intensiv mit der Straßenverkehrsordnung beschäftigt. Die Voraussetzungen (… insbesondere in der Spitze 50 Fußgänger pro Stunde, die queren … sowie in gleicher Stunde mindestens 200 Autos …) sind zweifelsfrei erfüllt. Wir wollen daher den Zebrastreifen an dieser Stelle. Weil er sinnvoll ist.
Den bisher uns gegenüber genannten Hauptgrund zur Ablehnung können wir nicht nachvollziehen. Er ist nach unserer Ansicht völlig praxisfremd, speziell bei der konkreten Situation am Spraddl-Platz und wird schon wenige Meter weiter (z.B. beim Waldpark-Kreisel) auch nicht angewendet. Wir erheben unseren Vorschlag daher zu einem Antrag im Rat. Das erlaubt bei einer Ablehnung die Beschreitung des Rechtsweges. Wir kümmern uns!
Zebrastreifen beim Rewe-Kreisel
Dort gibt es ebenfalls schon lange die Anregung, zumindest an einem Ast einen Zebrastreifen einzurichten. Dort gestaltet sich die Situation nach unseren Recherchen deutlich schwieriger, denn wir sind zwar innerorts, aber nur wenige Meter. Aber auch hier bleiben wir am Ball. Seit der letzten Ablehnung hat sich die Straßenverkehrsordnung erneut geändert, insbesondere wurde die Rolle von Fußgängern gestärkt. Wir werden die Anregung daher erneut zur Prüfung vorlegen.
Neue Grundsteuer – Kurzgutachten
Bitte informieren Sie uns, wenn die Korrektur der Messbescheide vom Finanzamt auf Basis der neuen Kurzgutachten erfolgreich war. Das sind wichtige Rückmeldungen für unsere Arbeit. Besten Dank bereits im Voraus.
Bildunterschrift: Die neue StVO erleichtert die Einrichtung von Zebrastreifen: Sie sind nicht mehr an eine besondere örtliche Gefahrenlage gekoppelt
Immer mehr Rohre verstopfen
Bürger fordern weiches Wasser für Waghäusel
Gleich mehrere Hinweise auf Verstopfungen von Wasserleitungen liegen den „Unabhängigen“ vor. Worum geht es?
Immer mehr Bürger ärgern sich, beschweren sich und machen dies kund: Die Verstopfung der gusseisernen Wasserleitungen in Waghäusel geht unaufhaltsam vonstatten. Pro Jahr müssen etwa 40 bis 50 Wasserrohre von der Stadt ausgewechselt werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Es geht kaum noch Wasser durch, was Fotos belegen. Das liegt an dem festgestellten, nachgewiesenen Wasser mit hohem Härtegrad, das für mineralische Ablagerungen sorgt.
Dasselbe Problem besteht auch in anderen Kommunen, etwa in Oberhausen-Rheinhausen, wo sich der Gemeinderat im Februar damit befasst hat. Dort forderten die Fraktionen eine neutrale Abwägung der Vor- und Nachteile. In Waghäusel wurde das Thema im April im Zweckverband erörtert. Ergebnisse gab es keine.
In der Diskussion äußert ein Teil der Gemeinden allerlei Bedenken, verweist auf hohe Kosten, auf höhere Wassergebühren. Zur Abschreckung werden Investitionskosten in Millionenhöhe genannt. Mit den Kosten für eine Anlage könnten viele Wasserleitungen im Ort repariert werden, argumentiert das Rathaus Oberhausen-Rheinhausen. Eine Reparatur nach der anderen kann aber keine dauerhafte Lösung sein.
Ungeachtet aller Bedenken haben sich Bruchsal, Karlsdorf-Neuthard und Ubstadt-Weiher aus Umweltschutzgründen für weiches Wasser entschieden und zukunftsorientiert geplant.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Abhilfe: Die Entwicklung einfach währen zu lassen. Jahr für Jahr weitere Rohre auswechseln und dafür viel Geld bezahlen. Oder die Wasserqualität verbessern und für weiches Wasser sorgen. Seit der Kommunalwahl 2004 war weiches Wasser regelmäßig bei Wahlen ein Thema, einhergehend mit Zusagen aus dem Parteispektrum, sich darum kümmern zu wollen.
In der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Waghäusel/Hambrücken konnte über die Bestandteile der Ablagerungen in den Hausanschlüssen keine klare Aussage getroffen werden, obwohl das Problem schon so lange besteht. Fachleute außerhalb des Gremiums gehen von CaSO4 Calziumsulfat (Gips) und beweisen dies auch. Naheliegend ist, mittels Feinfilter (also "Weiches-Wasser- Verfahren) dieses Calziumsulfat aus dem Trinkwasser zu entfernen, sonst wachsen immer mehr Leitungen zu. Besorgniserregend ist, dass der „Gips“ auch in die Adern der Nutzer fließt.
Fachleute widersprechen der Befürchtung skeptischer Gemeinden, dass ein Mehrverbrauch an Wasser entstehen werde. Dem ist nicht so, weil sehr viele private Enthärtungsanlagen sodann stillgelegt werden. Diese verbrauchen mehr Spülwasser für die Regeneration zuhause als die zentrale Enthärtung mittels Filter. In Großmärkten wird erfahrungsgemäß an Rabatttagen tonnenweise Kochsalz gekauft für die Privatenthärtung. Dieses landet dann alles in der Kläranlage.
Das bisherige harte Trinkwasser ist für die heutigen modernen Heizkessel und Fußbodenheizungen ungeeignet. Denn das Wasser zum Füllen muss eigentlich zuvor entmineralisiert werden. Falls dies nicht beachtet wird, entfallen alle Garantieansprüche der Geräte-Hersteller.
Das im Grundwasser enthaltene Calziumcarbonat – Kalk – ist schwer löslich und geht beim Erwärmen durch den Nutzer vom aufgelösten Zustand in einen festen über (Mineralisierung) - in Warmwasserbereitern, insbesondere Elektrospeichern.
Die Versorger versuchen durch Spülen an den Hydranten, den ausgefallenen Gips aus den Leitungen zu entfernen, was viel Wasser kostet, aber das Problem nicht löst. Gips verkrustet die Netzleitung, Hausanschlüsse und die Leitungen und Geräte in den Gebäuden.
Das Problem kann nur durch Feinfilter in den Wasserwerken aus der Welt geschafft werden.
Bildunterschrift: Auswahl aus den uns zugeschickten Aufnahmen:
Aus der Fraktionsarbeit
Bauen in zweiter Reihe
Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften „Zwischen Nördlicher Waldstraße und Schwetzinger Straße“ ist der Wunsch der Stadt Waghäusel, im Geltungsbereich eine Bebauung in zweiter Reihe zu ermöglichen. So soll, in Hinsicht auf sparsamen Umgang mit Grund und Boden, die Schaffung von zusätzlich benötigtem Wohnraum auf bereits bebauten Flächen ermöglicht werden, ohne hierzu neue Flächen zu versiegeln. Uneingeschränkte Zustimmung zu diesem Vorhaben. Bei der in diesem Zusammenhang geplanten Verkleinerung des Spielplatzes in der Lessingstraße würden wir allerdings den Abschluss der Untersuchungen zum Starkregenmanagement abwarten wollen. Eventuell werden noch dezentrale Sickerflächen für Oberflächenwasser gebraucht, die sich im bebauten Gebiet nur schwer realisieren lassen. Begrüßt wird, dass der Bereich des ehemaligen Sägewerkes in der Schwetzinger Straße (zwischenzeitlich Penny und Cool) städtebaulich ebenfalls neu geordnet wird, nachdem der Investor die bereits genehmigten Planungen mit ausreichend Stellplätzen wieder aufgegeben hatte und dort seit Jahren nur noch eine Geländebrache liegt.
Öffentliche Ausschreibungen
Ein heikles Thema. Wir fremdeln damit immer wieder. Seit wir im Rat sind! Einerseits müssen wir uns als Gemeinderäte an die strengen Ausschreibungs- und Vergaberegeln halten, andererseits haben wir damit faktisch fast keinen Spielraum, die uns vorgelegten Ergebnisse und Rankings zu verändern. Mit anderen Worten: Es bleibt (… bis auf wenige gut zu begründende Ausnahmen …) dabei, dass wir im Rahmen der Sitzung fast immer nur noch JA zum Vergabevorschlag sagen können. Die Angst vor Formfehlern dominiert, auch für die Anbieter und Einreicher. Deshalb fordern Handwerker und Gewerbetreibende schon seit langem Vereinfachungen bei öffentlichen Ausschreibungen. Wir hoffen auf positive Signale aus Berlin. Kurzfristig.
Zebrastreifen
Bildunterschrift: Neue Standorte wurden uns vorgeschlagen, mit deren Genehmigungsfähigkeit wir uns intensiv beschäftigen: Spraddl-Platz, Rewe-Kreisel, u. a.
Erneuter Kümmerer-Einsatz
Hinweis auf Gefahrenstelle
Gleich zwei Hinweise hintereinander auf eine Gefahrenstelle haben die Unabhängigen bekommen. So heißt es in der Mitteilung an uns: „In der Ortsmitte in Kirrlach (Sparkasse/Eisdiele zu Parkplatz/Apotheke) fehlt, so die Meinung vieler, ein Übergang, z.B. Zebrastreifen.
Könnten sich die Unabhängigen dafür einsetzen, dass man - insbesondere mit Kindern oder wenn man nicht so gut mobil ist - sicher und geordnet an dieser Stelle die Straße queren kann?“
Die Unabhängigen haben sich den Straßenabschnitt angeschaut. Notwendige Überquerungen sind in der Tat gefährlich. Es gibt dort viele Geschäfte, die aufgesucht werden, auch auf der jeweils gegenüberliegenden Straßenseite.
Wir haben den Hinweis umgehend an Bürgermeister Andreas Emmerich zur Prüfung weitergeleitet. Wir kümmern uns!
Nochmals Grundsteuer
Vielen Dank für die weiteren Zuschriften. Dank unserer Initiative konnte erreicht werden, dass der Gemeinderat die Gebührensatzung so angepasst hat, dass die Möglichkeit für Kurzgutachten besteht. Damit können unsere Bürger in erheblichem Maße Geld sparen! Was jedem betroffenen Bürger zugutekommt.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Beteiligungsgesellschaft Netze BW
Wir sind seit einigen Jahren mit einer freiwilligen Investition in Höhe von sieben Millionen Euro beteiligt. Was in den ersten Jahren als gute Einnahmequelle noch funktionierte, kommt mittlerweile an einen Kipp-Punkt. In einer Zeit, zu der man Kapital für quasi null Prozent auf dem Markt aufnehmen konnte, war eine kleine Rendite in Höhe von drei oder vier Prozentpunkten leicht verdientes Geld. Da wir als Stadt kein Geld auf dem Konto haben, wurde diese Summe komplett aus einem Bankkredit geleistet. Der Rat stimmte entgegen unserer Fraktion mehrheitlich zu. Hätten wir das Geld auf dem Konto als echtes Vermögen gehabt, dann wäre dies eine wirklich gut rentable Anlage. Inzwischen gestaltet sich die Situation aber anders. Zinsen sind wieder zu bezahlen, die Rendite der Netze-BW liegt nur noch einen Wimpernschlag über den Bankzinsen, die wir selbst für das Geld bezahlen müssen. Und was noch schwerer wiegt: Wir haben noch ein größeres städtisches Gebäude auf einem Erbbaugrundstück stehen, deren Erbpacht laut den üblichen Regelungen bei Neuvereinbarung (… und die müssen wir wegen Ablauf der alten Vereinbarung nun angehen …) bald so hoch ist, dass die Rendite dieser Beteiligung (abzüglich der Zinsen) bei Weitem nicht reicht, die Pachtzinsen zu bezahlen. Und das, obwohl das Erbbaugrundstück (Wert ca. 1,4 Mio.) nur 20 % des Wertes der Kapitalbeteiligung ausmacht. Mit anderen Worten: Wir haben Handlungsbedarf. Raus aus der Beteiligung!
Hoffnungslauf
Erfreulich: Beim Bruchsaler Hoffnungslauf fanden sich unter den Teilnehmern (und Zuschauern) auch zahlreiche Gemeinderäte aus Waghäusel, darunter Ebru Baz und Roland Liebl. Sie waren aktiv mit mehreren Runden auf der knapp 4 km langen Strecke. Mit dem Erlös aus Startgeldern und Spenden sowie den Einnahmen durch Sponsoring oder Kilometerpaten werden niedrigschwellige Beratungsangebote, individuelle Unterstützungen oder konkrete Einzelfallhilfen in der gesamten Region gefördert.
Bildunterschrift: -
Kümmerer-Einsätze: Mehrmals helfen können!
In zwei Fällen konnten wir schnell helfen. Im OT Waghäusel steht wieder eine Parkbank, vor dem Wiesentaler Friedhof wurde eine Gefahrenstelle beseitigt. Wir danken der Stadt für die schnelle Reaktion und Abhilfe.
An der Einfahrt bzw. Ausfahrt zum Wiesentaler Friedhof befand sich eine gefährliche Vertiefung. Es handelte sich wohl um ein ebenerdiges früheres Blumenbeet, das nicht mehr aufgefüllt wurde. Wer z. B. aus dem Parkplatzgelände auf die Philippsburger Straße fuhr und dabei auf den Verkehr achten musste, übersah leicht die Vertiefung, die sich direkt auf der Spur befindet.
Manche sind schon mit ihrem Auto hineingefahren und hängen geblieben. Zwei Tage nach der Eilt-Meldung der Unabhängigen an Bürgermeister Andreas Emmerich war die Beanstandung behoben. Toll.
Dann gab es noch einen weiteren Hinweis an uns: Früher stand unterhalb des SSV-Geländes gegenüber dem Wagbach eine stabile Sitzbank, die irgendjemand entfernt hat. Doch diese wird benötigt. Denn die kurze Strecke dorthin und die Bank zum Ausruhen werden von älteren und von gehbehinderten Menschen gerne in Anspruch genommen.
Die „Unabhängigen“ setzten sich mit OB Thomas Deuschle in Verbindung. Inzwischen ist die Bank wieder aufgestellt. Zwei Mal ein Dankeschön an die Stadt! Wir kümmern uns weiter und freuen uns über Erfolge!
Weiterer Kümmerer-Einsatz
Für ihren Einsatz in Sachen Grundsteuer haben die Unabhängigen außerordentlich viel Lob und Dank erhalten: mündlich und schriftlich, allein über 20 E-Mails und WhatsApps. Dank unserer Initiative konnte erreicht werden, dass der Gemeinderat (nach fast einhelliger Verabschiedung unserer Resolution ans Finanzministerium) die Gebührensatzung so angepasst hat, dass die Möglichkeit für Kurzgutachten besteht. Damit können unsere Bürger in erheblichem Maße Geld sparen! Nahezu täglich gibt Roland Liebl als Sachverständiger dazu Auskünfte. „Lassen Sie sich auf Ihrem guten Kümmererweg von niemand beirren“, schrieb uns eine junge Frau.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Weiches Wasser
Unsere Fraktion hat den Eindruck, dass dieses Thema aktuell keine Priorität beim Zweckverband Wasser hat. Uns erreichen dazu immer wieder Bilder und Informationen aus der Bevölkerung. So wird z. B. der Hinweis in der Zweckverbandssitzung auf den ggf. höheren Wasserbedarf bei der Grundwasserförderung (+ ca. 10 % bei zentraler Enthärtung) plausibel entkräftet, denn sehr viele Haushalte entkalken inzwischen mit eigenen Anlagen. Und diese sind nicht so effizient wie eine zentrale Anlage. Sollte der Trend der eigenen Entkalkung anhalten, dann wird der Wasserbedarf an den Brunnen des Zweckverbands sogar noch viel höher sein als bei einer zentralen Enthärtung. Umweltschädlich! Und da reden wir noch nicht über die Lkw-Ladungen an Salz, die über die Baumärkte für diesen Zweck vermarktet werden.
Neue Grundsteuer (Gartenlandproblem)
Wir bedanken uns bei allen Gemeinderäten für das einstimmige Votum zur Einführung einer reduzierten Gebühr für die neu geschaffenen Kurzgutachten. Schon unser Resolutionsantrag, der inhaltlich und zeitlich in enger Abstimmung mit Haus & Grund (größter und wichtigster Interessenvertreter der Haus- und Grundeigentümer Deutschlands) erfolgte, war vom Rat mit nur einer Gegenstimme angenommen worden. Die Regeln fürs Mitteilungsblatt verbieten es uns leider, die Aussagen bei der Abstimmung im Rat fachlich zu kommentieren, egal, wie unqualifiziert sie waren. Zum Glück für die Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel blieb es im gesamten Verfahren über mehrere Sitzungen hinweg bei nur einer einzigen Gegenstimme. Danke!
Nun zum Verfahren: Wer nach Bebauungsplan ein kleines Baufenster auf seinem Grundstück hat, der hat gute Chancen, mit einem bezahlbaren Kurzgutachten seine Grundsteuer gerecht zu gestalten. Über weitere Berechnungsregeln der Finanzämter wird noch vor Gericht geklagt. Teilweise sind die Verfahren noch nicht im Hauptverfahren. Es bleibt also spannend.
Wir werden uns weiterhin kümmern …
Bildunterschrift: Nichts geht mehr: 38 mit Mineralien zugesetzte Hausanschlüsse gab es im Jahr 2024 im Zweckverbandsgebiet
Wir kümmern uns
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Unabhängigen.
Ansprechpartner – wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981
Vorsitzende: [email protected].
Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer
Wir kümmern uns besonders um die „kleinen Leute“, auch um ihre mitunter bescheidenen Anliegen. „Wir wenden uns an euch, weil wir wissen, dass dann etwas geht“, bekamen wir kürzlich zu hören.
Vertiefung vor dem Friedhof: Abhilfe ist dringend!
Von zwei Bürgerinnen wurden die „Unabhängigen“ darauf aufmerksam gemacht, dass sich an der Einfahrt bzw. Ausfahrt zum Wiesentaler Friedhof eine gefährliche Vertiefung befindet. Es handelt sich wohl um ein ebenerdiges früheres Blumenbeet, das nicht mehr aufgefüllt wurde. Wer zum Beispiel aus dem Parkplatzgelände auf die Philippsburger Straße fährt und dabei auf den Verkehr von rechts und links achten muss, übersieht leicht die Vertiefung, die sich direkt auf der Spur befindet.
Bürgerinnen und Bürger sind schon mit ihrem Auto hineingefahren und stecken geblieben. Mehrfach sei der Missstand an Rathausmitarbeiter gemeldet worden, wurde uns mitgeteilt.
Die Unabhängigen haben jetzt die Initiative ergriffen, eine Eilt-Meldung an Bürgermeister Andreas Emmerich vorgenommen und um eine baldige Behebung gebeten.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Nochmals Grundsteuer
(Fortsetzung) Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe (OFD) und die Eigentümergemeinschaft Haus & Grund „diskutieren“ regelmäßig über das Thema Grundsteuer. Zahlreiche Rechtsverfahren sind in dieser Sache anhängig, unter anderem auch zur Berechnung des Gartenanteils, der insbesondere bei größeren Grundstücken die Steuerlast für ein Ein- oder Zweifamilienhaus regelrecht explodieren lassen kann.
Unsere Fraktion hat von der OFD dazu eine zumindest nachvollziehbare einfache Erklärung erhalten: Wer in einem Neubaugebiet von der Stadt einen normalen Bauplatz erwirbt, der zahlt üblicherweise für jeden Quadratmeter den gleichen Preis. Bebauen darf er nur einen kleinen Teil, zumeist festgelegt in den Bebauungsplänen. Stark vereinfacht betrachtet: Das so genannte Baufenster gilt für das Hauptgebäude und darf meistens 40 % der Gesamtfläche nicht übersteigen (… wobei auch andere Prozentzahlen möglich sind …). Diese Rechnung kann man auch umgekehrt machen. Man startet mit dem Baufenster und rechnet mit Hilfe des Dreisatzes die „übliche“ Bauplatzgröße aus. Der Rest ist „berechnetes“ Gartenland, welches nicht mit dem hohen Bodenrichtwert bewertet wird, sondern deutlich niedriger (… meistens mit einem Drittel bis hin zu einem Zehntel …).
Hinweise
- Dieses einfache Rechenmodell reicht nicht für ein anerkanntes Gutachten. Es dient lediglich als stark vereinfachte Erklärung. Die von der OFD auf ihrer Homepage bereitgestellte Checkliste umfasst viele weitere Punkte, die im Rahmen eines Kurzgutachtens zu berücksichtigen sind. Für den Nachweis des tatsächlichen (niedrigeren) Werts des Grund und Bodens sind vor allem die Vorgaben des Baugesetzbuchs (BauGB) und der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) zu beachten.
- Es gibt noch viele weitere wertbeeinflussenden Merkmale, wie z. B. dingliche Rechte (z. B. Grunddienstbarkeiten) und/oder öffentlich-rechtliche Merkmale (z. B. Baulasten, Bauverbot, fehlende Erschließung) usw.
Bildunterschrift: Bei einer mathematisch simulierten Berechnung vom Gartenlandanteil wird ausgehend vom Baufenster (laut Bebauungsplan meist 40 % eines Bauplatzes) eine gebräuchliche Bauplatzgröße (100 %) berechnet und der Rest dann als Gartenanteil betrachtet
Wir kümmern uns. Gerne.
Parkbank ist verschwunden
An uns herangetragen wurde eine Bitte zweier Bürger aus dem OT Waghäusel: Früher stand an der Ecke Gymnasiumstraße/Seppl-Herberger-Ring (unterhalb des SSV-Geländes gegenüber dem Wagbach) eine stabile Sitzbank, die irgendjemand entfernt hat. Die Bürger würden sich sehr freuen, wenn an dieser Stelle wieder eine Sitzbank aufgestellt werden würde. Die kurze Strecke dorthin und die Bank werden von gehbehinderten Menschen mit und ohne Rollator gerne in Anspruch genommen.
Die „Unabhängigen“ setzten sich mit OB Deuschle in Verbindung und erhielten die Antwort: „An besagter Stelle werden wir sicher wieder eine Bank aufstellen.“ Das freut uns und erst recht die Bürger.
Wie können unsere Bürger Geld sparen?
Unsere Fraktion hatte vor gut zwei Monaten schriftlich den Antrag gestellt, die Gebührensatzung der Stadt Waghäusel anzupassen, insbesondere um der Möglichkeit von Kurzgutachten Rechnung zu tragen. Mit einem Kurzgutachten kann in erheblichem Maße Geld gespart werden. Was jedem betroffenen Bürger zugutekommt.
Der Tagesordnungspunkt 12 der Gemeinderatssitzung sieht vor: „Änderung der Gutachterausschussgebührensatzung. Festlegung einer Gebühr für Kurzgutachten für Grundsteuerzwecke.“ Darüber soll der Gemeinderat in der nächsten Sitzung entscheiden. Dass der Tagesordnungspunkt, entgegen aller Gepflogenheiten, nicht als Antrag der Unabhängigen gekennzeichnet ist, ist sicherlich versehentlich passiert.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Grundsteuer: Antrag der DU-Fraktion vom 6. Februar 2025 auf der Tagesordnung der nächsten GR-Sitzung
Fraktionssprecher Roland Liebl hatte vor gut zwei Monaten schriftlich den Antrag gestellt, die Gebührensatzung der Stadt Waghäusel anzupassen, insbesondere um der Anforderung nach Kurzgutachten Rechnung zu tragen. Der Verwaltungsvorschlag sieht eine Festgebühr von 280 € vor. Die Beschlussfassung darüber soll am 28. April 2025 erfolgen. Die Gebühr umfasst die Entschädigung für die Mitglieder des Gutachterausschusses und eine Verwaltungsgebühr für die Geschäftsstelle. Erfreulich, dass sowohl der Gutachterausschuss als auch die Gemeindeverwaltung die Kosten dafür schnell kalkulieren konnte. Dafür sagen wir schon im Voraus recht herzlichen Dank.
Dass bei den Sitzungsunterlagen der Antragsteller momentan nicht erwähnt wird, halten wir für ein Versehen, welches im Eifer des Gefechts passiert ist. Wir hoffen, dass die Sitzungsunterlagen noch nachträglich korrigiert werden.
Für wen lohnt sich das Kurzgutachten?
Wer darauf vertraut, dass die Gerichte die bestehende Regelung (… keine Berücksichtigung von Gartenland …) kippen, der braucht kein eigenes Gutachten. Leider ist bisher nicht absehbar, wie die Gerichte entscheiden werden.
Wer davon ausgeht, dass die Gebührenbescheide von den Gerichten bei den laufenden Verfahren ohne Einschränkung bestätigt werden, dem bleibt (… vorerst …) nur der Weg über ein eigenes Kurzgutachten: „Nach § 38 Abs. 4 LGrStG kann auf Antrag ein anderer Wert des Grundstücks angesetzt werden, wenn der durch ein qualifiziertes Gutachten nachgewiesene tatsächliche Wert des Grund und Bodens zum Zeitpunkt der Hauptfeststellung mehr als 30 Prozent von dem Wert nach Absatz 1 oder 3 abweicht.“
Voraussetzung ist allerdings, dass der Bauplatz entsprechend groß ist und wirklich einen großen Garten hat. Eine Erläuterung mit einfachem Rechenweg veröffentlichen wir direkt nach der Beschlussfassung im Gemeinderat (… aus Platzgründen heute leider hier nicht möglich …).
Bildunterschrift: Die neue Gebührensatzung ermöglicht für Wertgutachten im Zusammenhang mit der Grundsteuer künftig deutlich günstigere Gebühren
Osterwünsche und Ostergrüße
Ostern steht sinnbildlich für Neuanfang, Aufbruch und Hoffnung. Ostern gilt als Fest der Liebe, der Menschlichkeit, der Familie, der Freude und des Friedens. Auch soll es ein Fest der Zuversicht und der Zufriedenheit sein. Also sind besonders viele gute Merkmale mit Ostern verbunden.
Wie gut könnten wir Frieden gebrauchen! Schlimme Kriege und Menschen-Abschlachtereien gibt es nicht nur in der Ukraine oder im Gazastreifen, schlimmen Unfrieden richten die Egomanen, Autokraten und Despoten in der ganzen Welt an. Schon lange nicht mehr haben wir in Europa uns Frieden so sehr herbeigesehnt wie aktuell.
Wir wünschen allen ein friedvolles Osterfest, verbunden mit dem Wunsch auf Frieden in allen Ländern.
Für unsere Bürgerinnen und Bürger da!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Unabhängigen. Wir kümmern uns. Auf uns ist Verlass.
Ansprechpartner - wo und wie?
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981.
- Vorsitzende: [email protected].
- Gemeinderatsfraktion: Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde, Ulrich Hintermayer.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Grundsteuer: Update zur unserem Resolutionsantrag im Rat
Fraktionssprecher Roland Liebl rechnet fest damit, dass noch im April die ersten bezahlbaren Kurzgutachten als Grundlage für die neue Grundsteuer für Waghäuseler Bürgerinnen und Bürger verfügbar sind. Auch wenn viele grundsätzliche Fragen in Verbindung mit der Bewertung von Gartenland landesweit den Gerichten zur Entscheidung vorliegen, schon jetzt kann man sagen: Wer nur ein kleines Baufenster auf seinem Grundstück hat und einen großen Garten, der hat sehr gute Aussichten mit einem Kurzgutachten die Grundsteuer deutlich zu senken. So deutlich, dass sich der Mehraufwand für das Gutachten in kurzer Zeit amortisiert. Weitere Infos folgen.
Nächste Fraktionssitzung
Am Dienstag, dem 22. April 2025, trifft sich die Fraktion um 18.30 Uhr zur Vorbesprechung der nächsten Gemeinderatssitzung. Die Sitzung ist öffentlich. Wir lieben eine angenehme Atmosphäre, daher ist zur Reservierung eines ausreichend großen Tisches eine Voranmeldung bis Sonntagabend erwünscht: www.du-waghaeusel.de/kontakt
Tausch der LED-Straßenleuchten
Zwei Infos kamen als Rückmeldung an unsere Fraktion. Manche LED-Modelle sehen außen gleich aus, tragen auch den kleinen Bestellnamen, sind aber im Inneren technisch weiterentwickelt. Dennoch haben sie die gleichen Leistungsdaten. Man kann also nicht folgern, dass aus einer kleineren Anzahl von leuchtenden LEDs an der Stelle auch weniger Licht zur Verfügung steht. Und dort, wo es zu dunkel ist, wird geprüft. Teilweise werden zusätzliche Lichtmasten gestellt. Die Verwaltung ist in der Planung. Wir bleiben am Ball und kümmern uns, wenn Sie Probleme erkennen.
Bildunterschrift: Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne Osterfeiertage.
Rekordzahl 675!
Für die Bürger da!
Seit Gründung unserer Wählervereinigung 2019 sind 675 (!) Anregungen, Anfragen, Hinweise, Empfehlungen und Tipps eingegangen sein, um die sich die Unabhängigen gekümmert haben. Bürgernähe wird bei uns großgeschrieben – auch in Form von Taten. Roland Liebl als Koordinator berichtet von nahezu täglichen Maileingängen oder Telefonanrufen. Viel Arbeit, aber auch eine Anerkennung durch unsere Bürger/innen.
Interessant ist (was ja für uns spricht), dass sich auch Mitglieder und Wähler anderer Parteien und Wählervereinigungen gelegentlich an die Unabhängigen wenden, sie informieren und sie um Hilfe für ihr Anliegen bitten, was ohne zu zögern geschieht.
Ja, wir kümmern uns persönlich, verweisen nicht einfach auf die Zuständigkeit des Rathauses und schieben die Bürgersorgen dorthin ab – mit unbekanntem Ergebnis. Jede Anregung wird aufgegriffen, nichts unter den Teppich gekehrt.
Die Unabhängigen würden sich auch um Unwichtiges kümmern, wurde uns kürzlich vorgehalten. Es gäbe Wichtigeres auf der Welt als Waghäuseler Kleinthemen. Bundespolitische Themen sollen die Parteien besetzen und für eine bessere Bundespolitik sorgen. Da gibt es Arbeit genug. Wir konzentrieren uns auf die Belange in Waghäusel, um wichtige und auch mal um weniger wichtige Dinge, die unsere Bürger auf dem Herzen haben.
Unsere Frage: Wer beurteilt eigentlich, was wichtig und unwichtig ist? Für uns ist JEDER Bürger und JEDES Bürgeranliegen wichtig.
Unser „Markenzeichen“ ist: Bei uns wird geholfen, gibt es zeitnahe Antworten und Hilfestellungen.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Unsere Vertreterinnen und Vertreter im Gemeinderat sind persönlich für Sie da. Wir verstehen uns als Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel. Gerne kümmern wir uns um Ihre Anliegen. Per E-Mail und telefonisch sind wir für Sie erreichbar ([email protected], Tel. 07254-60981 [AB]), sowie direkt über unsere Homepage: www.du-waghaeusel.de/kontakt
Aktuelle Themen der letzten Monate und Jahre sind in unserem Logbuch abrufbar: www.du-waghaeusel.de/logbuch
Hier eine kleine Auswahl der vielfältigen Fraktionsthemen in diesem Jahr:
- Starkregenmanagement
- Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts in Baden-Württemberg
- Umsetzung der Grundsteuerreform in Baden-Württemberg – Resolution des Gemeinderats der Stadt Waghäusel
- Windräder in Waghäusel
- Anregung: Alba-Zufahrt
- Anregung: Blumenschmuck
- Erschließung Bildungszentrum Waghäusel
- LED-Leuchten auf den Gehwegen (Bereich Rheinstraße u. a.)
- Haushaltsrede 2025
- … und noch viel mehr …
Wählen Sie einfach die Rubrik „Logbuch“ im Internet: www.du-waghaeusel.de
Bildunterschrift: -
Waghäusel: Stadt der Laientheater?
Interessante Anregung
Es hat noch keine Woche gegeben, in der nicht die „Unabhängigen“ irgendwelche Hinweise und Anregungen bekommen haben. Manchmal sind auch Beanstandungen dabei, um die wir uns gerne kümmern.
Jetzt haben wir eine ganz interessante Anregung bekommen. Sie stammt von einem Theaterbesucher, der öfter zu Theateraufführungen nach Waghäusel kommt – und begeistert ist.
In Baden-Württemberg erlaubt die Gemeindeordnung, dass Gemeinden solche Bezeichnungen erhalten, „die auf der geschichtlichen Vergangenheit, der Eigenart oder der heutigen Bedeutung der Gemeinden oder der Ortsteile beruhen.“ Sie werden dann auf Antrag der Gemeinde von der Landesregierung verliehen.
Der auswärtige Theaterbesucher hat nun angeregt, dass Waghäusel überlegen sollte, sich den Zusatz „Theaterstadt“ oder „Stadt der Laientheater“ zuzulegen. So wie Bruchsal (Barockstadt), Bretten (Melanchthonstadt), Reilingen (Spargelgemeinde), wie Fächerstadt und Quadratestadt. So gibt es auch eine Künstlerstadt, eine Wallfahrtsstadt, Uhrenstadt, Glockenstadt usw.
Die Stadt Waghäusel, die so viele tolle Theatergruppen aufweist, sollte sich mit einem Zusatz schmücken. Was wir hier haben, ist von der Anzahl und der Leistung her einzigartig, meinen auch die Unabhängigen. Zum Waghäuseler Vorzeigepotenzial gehören die Parole, Wissädalä Duddärä, das Hoftheater, die Kleine Bühne, die Klimpermimen, das Impro-Theater. Wir kommen auf stattliche 10 Angebote. Darunter finden sich auch die Theater-AG der Realschule, die Theatergruppe „Alles Theater“ und die Theaterensembles der KiKaGe und des MGV.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Starkregenmanagement
Wir behalten das Thema weiter sehr kritisch im Auge. Auf der nächsten TA-Sitzung gibt es ein Thema, welches notwendig ist: „Hebewerke Waghäusel – Umrüstung der elektronischen Anlagen, Fernwirktechnik und Notstrombetrieb“. Verständlich, denn bei einem Ausfall eines Hebewerkes verstärken sich die Probleme mit der Ableitung des Regenwassers innerhalb von Minuten. Allerdings ist es nicht hinreichend, sich nur darauf zu beschränken. Es gilt auch natürliche Wasserüberläufe, die man im Laufe der Jahre zugebaut und vergessen hat, soweit möglich wiederzufinden und zu reaktivieren. Dazu ist eine Auswertung des Geländeprofils unerlässlich, so wie die Suche nach Möglichkeiten, diese natürlichen Sickerflächen zu nutzen. Und dort, wo es nicht mehr geht, wird man sich mit neuen Überlaufflächen beschäftigen müssen. Auch innerorts. Unsere Fraktion möchte nicht warten, bis es erstmals richtig ernst wird in Waghäusel. Dies wäre dann der Fall, wenn eine Gewitterzelle sich über dem Stadtgebiet abregnet. Kritisch wären ganz bestimmt Regenmengen von über 30 l/qm innerhalb von 30 Minuten, Regenmengen, die es in jüngster Vergangenheit in unmittelbarer Nähe schon gab.
Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts in Baden-Württemberg vom 3. Dezember 2013
In der Neufassung findet sich auch der § 29, Absatz (6): Dem Land oder der Gemeinde als Träger der Unterhaltungslast nach § 32 Absatz 1 und 2 steht ein Vorkaufsrecht an Grundstücken zu, auf denen sich Gewässerrandstreifen zu öffentlichen Gewässern befinden. Befindet sich der Gewässerrandstreifen nur auf einem Teil des Grundstücks, so erstreckt sich das Vorkaufsrecht nur auf diese Teilfläche …
Im Absatz (1) steht: Der Gewässerrandstreifen ist im Außenbereich zehn Meter und im Innenbereich fünf Meter breit. Ausgenommen sind Gewässer von wasserwirtschaftlich untergeordneter Bedeutung ...
Wir haben bei der Stadt nachgefragt, ob und wie dieses Vorkaufsrecht in den letzten Jahren ausgeübt wurde.
Bildunterschrift: Das nächste Unwetter kommt bestimmt!
Immer mehr Personal – wohin geht die Reise?
Unerwartet viele kritische Meinungsbekundungen haben die „Unabhängigen“ erhalten. Diese betreffen die Erweiterung des Stellenplans für 2025 um die beachtliche Anzahl von 18 (!) neuen Stellen.
Dass dies von einer Partei, die bislang für eine Schuldenbremse war, im Mitteilungsblatt auch noch begrüßt wird, hat zu erheblichem Unmut geführt - das belegen persönliche Stellungnahmen, Anrufe, Gespräche in der Bürgerschaft und Zuschriften per Whatsapp oder E-Mail.
Die Zeiten der Bescheidenheit und der Begrenzung der personellen Ausstattung sind wohl vorbei. Anders als etwa in den 80er und 90er Jahren, als Zurückhaltung noch eine Tugend war, wird überall Bedarf an weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesehen. Wohin geht die Reise? Die Abschaffung der Schuldenbremse und die Schuldenerweiterung im großen Stil dürfen nicht ansteckend wirken.
Wie weit geht die Personalvermehrung noch? Bei allen sich bietenden Gelegenheiten und besonders bei den Haushaltsberatungen fordern die Kommunen lautstark immer mehr Geld vom Land und vom Bund? Für ihre ausufernden Personalausgaben?
Wie äußerte sich eine ehemalige Rathaus-Mitarbeiterin in der Presse? „Beim Zusammenschluss vor 50 Jahren war halt alles ganz anders“, meinte sie. „Rund 40 Mitarbeiter im Rathaus reichten damals aus, heute reicht wohl das Zehnfache nicht mehr.“
Jahr für Jahr weiteres Personal? Jedes Jahr 18 Neue? Jede Kommune will mehr Personalstellen. Mit mehr Personal in den Ämtern nehmen auch die Rufe in den Ämtern nach noch mehr Personal zu. Jeder sieht sich im Stress.
Das Ende der Fahnenstange sei erst dann erreicht, wenn alle Waghäuseler Einwohner einmal im Rathaus als Mitarbeiter untergebracht sind, schrieb uns jemand sarkastisch.
Bildunterschrift: Alles will ins Rathaus?
Wir bleiben am Ball! Wir kümmern uns!
Zufahrt zum Entsorgungsunternehmen
Haben die Stadt und ihre Bürger/innen (k)einen Nutzen von dem Entsorgungsunternehmen ALBA (früher Stöckel) beim Fernmeldeturm? Liegt eine zeitnahe Behebung der Schlaglöcher nicht auch im Interesse der Stadt? Wir meinen ja.
Wie informiert die ALBA-Niederlassung Waghäusel auf ihrer Homepage: An unserem Standort in Waghäusel können Sie an sechs Tagen in der Woche Gewerbeabfälle anliefern. Außerdem stellen wir für Kunden in Waghäusel Entsorgungs-Container bereit.
Zum Leistungsspektrum gehört der „kommunale Wertstoffhof“.
Was heißt kommunaler Wertstoffhof? Dort können die Waghäuseler alles Mögliche direkt entsorgen: Papier und Kartonage, Bauschutt, Grünschnitt, Elektroteile und vieles mehr. Das Angebot wird sehr gut angenommen.
Liegt das nicht im Interesse der Stadt? Freuen wir uns nicht, dass wir so etwas vor Ort haben? Was wäre die Alternative? Deshalb drängen wir auf eine Verbesserung der Zufahrt für UNSERE Waghäuseler Bürger!
Personalvermehrung in der Diskussion
Unerwartet viele (kritische) Meinungsbekundungen haben die Unabhängigen erhalten. Sie betreffen die Erweiterung des Rathaus-Stellenplans um die beachtliche Anzahl von 18 neuen Stellen. Dass dies von einer Gemeinderatsfraktion auch noch offensiv vertreten und begrüßt wird, hat zu erheblichem Unmut geführt, das zeigen persönliche Stellungnahmen, Anrufe, Gespräche in der Bürgerschaft und Zuschriften per Whatsapp oder E-Mail. Aus Platzgründen veröffentlichen wir dazu unsere Stellungnahme auf der Homepage (Hinweis: Direkt über diesem Bericht).
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Umsetzung der Grundsteuerreform in Baden-Württemberg – Resolution des Gemeinderats der Stadt Waghäusel
Auf Initiative unserer Fraktion hatte der Gemeinderat noch vor Weihnachten eine Resolution verabschiedet. Dabei ging es um die Einführung von bezahlbaren Kurzgutachten, die auch vom Finanzamt anerkannt werden. Im Februar (… während der Berichtssperre im Mitteilungsblatt …) ging uns folgende Antwort aus dem Finanzministerium zu:
- „… Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass die Finanzverwaltung die Gutachterausschüsse bereits darüber in Kenntnis gesetzt hat, dass in bestimmten Fällen die Möglichkeit besteht, Gutachten für Grundsteuerzwecke vereinfacht durch die Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse erstellen zu lassen (sog. Kurzgutachten). Zusätzlich hierzu wurden den Gutachterausschüssen auch entsprechende Mustergutachten zur Unterstützung übersandt. Hierdurch lassen sich die Kosten für Gutachten weiter reduzieren. …“
Unsere Fraktion zeigt sich erfreut, dass endlich Bewegung in das Thema kommt. Wir bleiben am Ball und werden weiter über den Fortschritt berichten!
Bildunterschrift: Wir bedanken uns bei den Mitgliedern im Rat, die außer der CDU einstimmig unserem Antrag zugestimmt haben
Wir bleiben am Ball!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen. Wir kümmern uns.
Ansprechpartner - wo und wie?
- Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Tel. 60981.
- Vorsitzende: [email protected].
Anregung Frauenfest
Bruchsal, Philippsburg und andere Städte feierten kürzlich den Internationalen Frauentag, den es in Waghäusel bis 2020 in Form eines stets gutbesuchten Frauenfestes gab. Inzwischen nicht mehr. Wir jedenfalls würden uns über ein Wiederaufleben der Veranstaltung und damit eine Würdigung der Frauen freuen.
Anregung: Blumenschmuck
Vermisst wird von der Bevölkerung der Blumenschmuckwettbewerb, den es jahrzehntelang in Waghäusel gegeben hat – jetzt nicht mehr. Der Wettbewerb diente immer als Ansporn, den Vorgarten und den Garten schön zu gestalten. Eine überprüfenswerte Alternative bietet z. B. Oberhausen-Rheinhausen. Dort melden sich diejenigen, die am Wettbewerb teilnehmen wollen. Das ist eine übersichtliche Anzahl und organisatorisch gut zu bewältigen. Wenn es der Stadt zu viel sein sollte, könnten es u.U. auch die Unabhängigen in die Hand nehmen.
Anregung: Alba-Zufahrt
Die Unabhängigen haben nach der Kontaktaufnahme mit der Stadt jetzt mit dem Eigentümer Frank Stöckel Verbindung aufgenommen, um endlich zu einer Lösung zu kommen. Es geht nicht um eine komplette Neusanierung der Zufahrt für 450.000 Euro (so die Abschrecksumme), sondern zunächst um die Beseitigung der großen Schlaglöcher an bestimmten Stellen. Immerhin nutzt die Stadt selbst die Einrichtung.
Windräder in Waghäusel
Die Unabhängigen freuen sich: Waghäusel ist – ganz aktuell - im überarbeiteten Regionalplan mit keinerlei Vorrangflächen für Windräder mehr ausgewiesen! Unsere und auch andere Bemühungen, die bei uns geplanten zehn 238 Meter hohe Windräder in windstärkere Gegenden zu bekommen, haben sich wohl gelohnt: auch im Interesse unserer besorgten Bürger.
Bildunterschrift: Fehlender Blumenschmuckwettbewerb: Warum sollten so schöne Vorgärten nicht wie früher belohnt werden?
Aus der Fraktionsarbeit
Windräder im Lußhardt
Aktuell gibt es ganz neue Infos: Waghäusel ist derzeit in den Sitzungsvorlagen des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein mit keinerlei Vorrangflächen für Windräder mehr ausgewiesen! Die Verwaltung des Regionalverbands hat rund 120 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie etwa 16.000 Stellungnahmen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit zum ersten Planentwurf vom Januar 2024 ausgewertet und geprüft. Die nun vorliegende überarbeitete Fassung trage den wesentlichen Einwendungen Rechnung und schaffe eine tragfähige Grundlage zur Erfüllung der regionalisierten Flächenziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei konnte die Verbandsverwaltung Mittlerer Oberrhein den Gesamtumfang der Vorranggebiete gegenüber dem ersten Planentwurf um über ein Drittel von 3,3 Prozent auf knapp unter 2 Prozent reduzieren, mit dem Schwerpunkt der Reduzierungen im Raum Bruchsal und Baden-Baden.
Erfreulich: Vom Gesetzgeber sind 1,8 Prozent als Mindestziel vorgeschrieben und derzeit sogar überschritten worden.
Erschließung Bildungszentrum Waghäusel
Ein lachendes und ein weinendes Auge: Traurig sind wir über die Höhe der Kostenschätzung. Das beauftragte Ingenieurbüro hatte für die Herstellung der Verkehrsflächen, Straßen, Wege- und Landschaftsbauarbeiten, der Abstellanlage Rad und den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen beim Bildungszentrum stolze 2.196.552,58 EUR brutto geschätzt. Erfreulich ist es, wenn auf Basis der Ausschreibung dieser rechte hohe Preis um rund 11 % unterboten werden konnte.
Wir hoffen auf Fertigstellung zum Ende der Sommerferien.
LED-Leuchten auf den Gehwegen
Zahlreiche Reklamationen haben uns erreicht. Wir suchen das Gespräch mit der Verwaltung. In jedem einzelnen Fall.
Bildunterschrift: Bildausschnitt aus der Sitzungsvorlage (... ohne Vorranggebiet für Windkraftanlagen in Waghäusel ... rote Markierung ...) für die Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein am Mittwoch, den 19. März 2025
Grundsteuer
Viel wurde dazu schon berichtet. Geblieben ist ein bitterer Beigeschmack für unsere Fraktion, zumal aus Stuttgart unterschiedliche Infos kommen. Unsere Resolution zur Aufforderung an das Finanzministerium, sich für bezahlbare Kurzgutachten einzusetzen, wurde zwar vom Gemeinderat mit breiter Mehrheit angenommen. Passiert ist aber noch nicht viel.
Hierzu einige aktuelle Äußerungen aus Stuttgart:
- Ministerpräsident Kretschmann erklärte pauschal, dass „jemand, der künftig mehr bezahlen muss, bisher zu wenig bezahlt hat“.
- CDU-Chef Hagel fordert inzwischen Änderungen an der Grundsteuerreform.
- „Der grün-schwarze Sonderweg des Landes ist ungerecht“, betont Nicolas Fink, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Nach unserer Meinung sind durch die aktuelle Grundsteuer neue Ungerechtigkeiten entstanden, die nachgebessert werden müssen:
- Gewerbeflächen haben einen niedrigen Bodenwert. Weil die Gebäude nicht mehr in die Bewertung einfließen, gab es für diese Gruppe teils enorme steuerliche Entlastungen. Das Ganze zulasten der Wohnimmobiliengrundstücke. Dort sind die Bodenwerte um ein Vielfaches höher. Und damit auch die Steuer. Wegen der Aufkommensneutralität musste das Steuergeschenk an das Gewerbe in jeder Kommune von den Hausbesitzern und Mietern gegenfinanziert werden. Unschön, so unsere Meinung. Gerechter wären getrennte Steuersätze für Gewerbe und Wohnen!
- Gartenland: Die an unsere Fraktion inzwischen als Antwort auf unserer Resolution übermittelten Vorschläge für bezahlbare Kurzgutachten sind recht komplex und nur bedingt konkret. Wir prüfen sie gerade, haben es aber noch nicht geschafft, die empfohlenen Rechenwege mit der für das Wertgutachten wichtigsten Infoquelle, der Kaufpreissammlung, in Deckung zu bringen. Das klappt bei großen, nicht bebaubaren Gartenflächen noch nicht. Für komplette Straßenzüge und echte Gartenfläche wird abweichend von der Gutachterausschussbewertung immer noch über den realen Kaufpreisen bewertet. Ungerecht hoch, so unsere Meinung!
Bildunterschrift: Nach wie vor werden die Abschlagsregeln der Gutachterausschüsse auf Basis der tatsächlich bezahlten Kaufpreise für Gartenlandanteile noch nicht automatisch berücksichtigt
Monströse Windräder im windärmsten Gebiet?
Unsere Energieversorgung sollte grundsätzlich drei Kriterien erfüllen: nützlich, sinnvoll und gefahrlos sein. So sollte Windkraft dort genutzt werden, wo auch genügend Windstärken vorhanden sind. Nicht in einer der windärmsten Gegenden! So ist die Position der „Unabhängigen“.
In der flachen Rheinebene bringen riesige Windräder nichts – außer Ärger und Probleme. Hinzu kommt, dass es beim vorgesehenen Lußhardtwald um ein ökologisch sensibles Gebiet handelt. Zu denken ist an den Schutz der Bevölkerung, der Tiere, der Vögel, an Flora und Fauna. Auch ökologisch bringen die Windräder nichts.
Der Teilregionalplan Windenergie weist bislang Vorrangflächen für Waghäusel aus. Sie liegen südlich und nördlich der L 555 zwischen Kirrlach und der Autobahn.
Unglaublich: Die Rotorspitzenhöhe der möglichen zehn (!) Windräder läge bei 238,50 Meter. Weit unter der Höhe des Stuttgarter Fernsehturms mit nur 217 Meter. Was erwartet uns da?
Die „Unabhängigen“ sind für alternative Energien, aber bitte dort, wo sie auch Sinn machen und mit der Natur und Umwelt in Einklang stehen. Es gibt bei uns keine Berge, keine Anhöhen, keine Hügel (außer Maulwurfhügel). Zu den Beeinträchtigungen für die Rodung von 10,8 Hektar Naherholungsgebiet Wald gehören auch erhebliche Lärmbelastungen.
Dem „Windatlas“ mit allen Wetterdaten ist eindeutig zu entnehmen, dass im Lußhardtwald nur ein äußerst geringes Windaufkommen vorherrscht. Also: Bringt nichts. Lasst die Finger weg!
Bildunterschrift: Die Bilder zeigen die Dimension der Windräder und die Demo 2019 mit 350 Teilnehmern in Kirrlach.
Aus der Fraktionsarbeit
Feuerwehr
Ganz still und leise laufen im Hintergrund die Jahreshauptversammlungen der Waghäuseler Wehren, Jahr für Jahr. Die Anzahl der Einsätze ist beeindruckend. Wir können in Waghäusel sehr froh sein, dass wir eine funktionierende Wehr haben und immer wieder gemeinsam Lösungen für die zahlreichen Themen finden. Es ist beeindruckend zu sehen, wie selbstverständlich die Kameradinnen und Kameraden zu den Einsätzen fahren und alles stehen und liegen lassen. Wir sind stolz und dankbar und hoffen, dass ihr immer alle gesund wieder von den Einsätzen zurückkommt.
Mit Spannung erwarten wir die im Feuerwehrbedarfsplan ausgewiesenen Untersuchungsergebnisse für den kleinsten Stadtteil. Dort ist der Gebäudezustand nicht mehr angemessen. Brauchbare Lösungen sind notwendig.
Bildunterschrift: -
Herausforderung, leeren Glascontainer zu füllen!
Mitunter sind uns, den „Unabhängigen“, die Hände gebunden, wenn es um bestimmte Anregungen und Hinweise geht. Eine persönliche Behebung aufgezeigter Missstände, eine ein Weitergabe ans Rathaus oder ein anderweitiges Sichkümmern sind nicht immer möglich.
So ergeht es uns mit zwei Hinweisen auf Zustände bei den Glascontainern. In einer Meldung an uns heißt es: „Es gibt eine Vielzahl von Glascontainern an einem Platz, schätzungsweise 20. Aber viele Leute möchten ihr Glas, aus Bequemlichkeit, nur in den allerersten, vorderen Behälter werfen. Somit ist dieser schneller voll als die anderen. Anstatt so flexibel zu sein, den nächsten zu benutzen, wird alles in die Öffnung hineingedrückt, so dass die Flaschen aus der Öffnung herausschauen oder gar herausfallen. Schließlich werden die Flaschen oben auf den Container und neben den Container gestellt - und der nebenan ist fast leer. Kann man, muss man das verstehen?“
Nein. Die Unabhängigen können nur an die Benutzer appellieren, einen kleinen Schritt weiter zu gehen und den nächsten Behälter zu füllen. Ist doch nicht so schwer? Dass der Glassammelplatz auch als wilder Sperrmüll-Abladeplatz genutzt wird, ist eine „Sauerei höchsten Grades“, das haben wir schon mehrfach als Kritik mitgeteilt bekommen.
Bildunterschrift: -
Kümmern um RIMU-Zufahrt
Mehrmals, zuletzt 2023, hatten sich die „Unabhängigen“ um eine Verbesserung der Zufahrt zur RIMU-Kompostanlage gekümmert. Das Problem: Der Weg befindet sich auf Grundstücken im Eigentum des Landes Baden-Württemberg (südlicher Bereich) und der Gemeinde Oberhausen (nördlich). Die Stadt Waghäusel trifft also weder eine Unterhaltungs- noch eine Verkehrssicherungspflicht für diese Wegeverbindung.
OB Deuschle hatte 2023 eine Möglichkeit zur Lösung des Problems angedeutet. Jetzt haben wir nachgehakt. Wie sieht es aktuell aus? Das Land BW lehnt nach wie vor jegliche Pflicht zur Unterhaltung der Wasenallee ab, da der Weg lediglich geduldet wird. Verständlich, dass Waghäusel keine Investitionen von mehreren hunderttausend Euro in fremdes Eigentum investieren will.
Der OB schreibt: „Somit bleibt nur als mittelfristiges Ziel, im Zuge der Erschließung eines künftigen interkommunalen Gewerbegebiets, über das wir mit Oberhausen-Rheinhausen und dem Regionalverband in konkreten Gesprächen sind, die Fa. RIMU, wie auch die Kläranlage und den Solarpark, an ein vernünftiges Straßennetz anzubinden.
Wie schon 2023 geschehen, so werden wir in gewissen zeitlichen Abständen Ausbesserungsarbeiten vornehmen, um die gröbsten Schlaglöcher zu beseitigen. Momentan werden noch Glasfaserleerrohre zu Anbindung der Gewerbeeinheiten im Norden verlegt. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden wir die o.g. Maßnahmen durchführen lassen.“
Danke für die Auskunft und die zugesagten Bemühungen!
Bildunterschrift: -
Problem mit Straßenlaternen
Verschiedene Anliegen und Anregungen werden regelmäßig an die „Unabhängigen“ gerichtet. Ein Hinweis betrifft z.B. die Moselstraße, die seit den neu installierten Laternen in einigen Bereichen ziemlich im Dunklen liegt. Ein Schreiben an die Stadt blieb unbeantwortet, wurde uns von Anwohnern mitgeteilt.
Dazu gab es die Info: Die Laternen in der Moselstraße sind niedriger als der Rest in diesem Viertel. Auch leuchten weniger LEDs als bei den höheren Laternen.
Vielen Dank an Bürgermeister Andreas Emmert, der sich darum kümmert und aufklärt: „Wir haben dort Mastverlängerungen montiert, um zu testen, ob dies zu einer Verbesserung führt. Tut es aber nicht. Wir sind im Gespräch mit der Netze BW, welche Lösung es da gibt. Vermutlich nur diejenige, dass wir am Wendehammer noch einen zusätzlichen Mast bauen.
LED leuchtet nur nach unten. Das soll auch so sein. Die bisherigen Rundleuchten haben mehr ausgeleuchtet als nur den Gehweg. Daher ist es „dunkler“. Tatsache ist allerdings, dass die LEDs heller sind…nur eben nicht so weit streuen.
Gerade in der Moselstraße, Saarstraße etc. sind wir selber mit der Ausleuchtung nicht ganz zufrieden. Daher lassen wir das von Netze BW lichttechnisch berechnen.“
Also hoffen die Unabhängigen auf eine gute Lösung!
Bildunterschrift: -
Wartehäuschen stehen!
Die „Unabhängigen“ freuen sich, dass die gewünschten und ersehnten Wartehäuschen jetzt aufgestellt wurden und Platz für wartende Bürgerinnen und Bürger bieten. Solche Unterstellmöglichkeiten sind wichtig. Immer wieder gab es Nachfragen und auch Beschwerden aus der Bevölkerung, die bei uns als Kümmerer eingegangen sind.
Schon in ihrer ersten Haushaltsrede 2020 haben die Unabhängigen explizit auf die fehlenden Wartehäuschen hingewiesen und Aufstellungen beantragt. Auch bei den weiteren Haushaltsberatungen. Dann nachweislich erneut nachgehakt im Juni 2023 und im Dezember 2024.
Damit wollten wir auch zeigen, dass wir am Ball bleiben und uns, wie in vielen Fällen, kümmern. Dass es jetzt geklappt hat, ist ein Grund zur Freude – für alle.
Bildunterschrift: -
Rewe-Markt für Wiesental
Endlich! Nach über 20 Jahren kehrt ein Supermarkt mit Vollsortiment wieder nach Wiesental zurück. Einfach war es nicht, denn viele Individualinteressen waren zu berücksichtigen. Und ohne Investor und ausreichend Kundenpotential geht es leider nicht.
Wir sind gespannt, wann der Spatenstich erfolgt und wie lange dann die Bauphase dauert. Eigentlich kann es jetzt ganz schnell gehen.
Wir freuen uns auf die Eröffnung.
Bildunterschrift: BNN vom 30.01.2025
Verbesserung der ALBA-Zufahrt
Schlaglöcher auf der ganzen Strecke! Seit langem bemühen und kümmern wir uns um eine Verbesserung der Zufahrtswege zur Entsorgungsstelle ALBA und zum Kompost RIMU. Für den anstehende Haushalt 2025 der Stadt haben wir dazu Anträge eingereicht, die aber leider unberücksichtigt geblieben sind. Begründung z.B.: ALBA sei nicht zu einer Kostenübernahme bereit, ließ die Stadtverwaltung verlautbaren. Doch uns liegt eine Antwort der Geschäftsführung in Berlin vor, in der es heißt:
„Wir werden das Thema gleich im neuen Jahr mit der Gemeinde weiter besprechen. Dieses Jahr ging es bei ALBA noch um den Wiederaufbau unseres Standorts nach dem Brand 2022.“
Auch wurde einem unserer Vertreter ein Gesprächstermin in Aussicht gestellt. Es bewegt sich also etwas, wenn man sich bemüht und kümmert.
Seit Anfang 2023 sind wir auch hinter einer Verbesserung der RIMU-Zufahrt her. Darüber berichten wir separat.
Bildunterschrift: -
Ein Stückchen weiter
"Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern“, so lautet ein bekanntes Zitat. Es trifft auch auf das Thema „missbrauchte Bushaltestelle“ am Friedhof zu.
Vom Ordnungsamt der Stadt ist folgende Zwischenmeldung eingegangen: Der Verlag habe der Stadt mitgeteilt, dass bei den Ablagestellen mittlerweile nur noch die Hälfte der Zeitungen angeliefert werden. Und diese würden sich weiterhin immer mehr verringern. Bis in ein paar wenigen Wochen dürfte dort nichts mehr liegen.
Aha, da siehe mal, sagen die Unabhängigen. Dazu der Hinweis der Stadt: Sollten keine Verbesserungen feststellbar sein, wird um Mitteilung gebeten.
Offensichtlich ist von der Stadt zu keinem Zeitpunkt eine "Genehmigung" erteilt worden, da vom Verlag kein Nachweis dafür vorgelegt werden kann.
Bildunterschrift: -
Ständig missbrauchte Bushaltestelle
Bereits zwei Mal haben sich die "Unabhängigen" an den Verlag des KURIER gewendet und Abhilfe gefordert. Immer mehr Mitbürger/innen äußern ihre Verärgerung wegen des Zustandes an der Bushaltestelle am Friedhof. 5 haben uns geschrieben.
Wie sollen sich die Schüler vor Wind und Regen schützen, wenn die Haltestelle auf diese Art und Weise missbraucht wird, fragen sie zu Recht.
Jetzt ging uns die Mitteilung des Verlags zu, dass er von der Stadt die Genehmigung habe, sozusagen mit Zeitungspaketen die Bushaltestelle am Friedhof zu füllen. Wir haben uns umgehend an das zuständige Ordnungsamt der Stadt gewendet.
Dass inzwischen die wartenden Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen keinen überdachten Platz mehr finden, zeigen viele Bilder.
Die Unabhängigen baten dringend darum, eine andere Lösung zu finden. Eine Antwort des Umweltamtes liegt noch nicht vor.
Wir werden über alles Weitere berichten.
Bildunterschrift: -
Blick auf Weihnachten und 2025
„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“
(Antoine de Saint-Exupéry)
Herzlichen Dank sagen wir allen Mitstreitern, Freunden und Unterstützern für die gute Zusammenarbeit und die vielen gemeinsamen Erfolge. Dazu zählen auch die Kommunalwahl 2024 mit einem Zugewinn von 4,3 Prozent, der höchste Zugewinn einer Formation der politischen Mitte. 4 Stadträte und ein Kreisrat gehören jetzt den Unabhängigen an.
Vielen Dank für die vielen wohlmeinenden Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps, die aus der Bevölkerung an uns herangetragen wurden und weiterhin herangetragen werden.
Vielen Dank auch für die erfreulich vielen guten Wünsche aus der Bevölkerung an die Fraktion und die Wählervereinigung.
Das freut uns und zeigt uns die Wertschätzung und Kompetenzzuweisung.
Unser gesamtes Team wünscht frohe und entspannte Weihnachtstage.
Auch wünschen wir allen unseren Waghäuselern, Kirrlachern und Wiesentalern einen erfolgreichen Start ins neue Jahr – mit viel Gesundheit, Wohlergehen, Erfolg und Glück!
Unser Team hält sich weiterhin an das afrikanische Sprichwort:
„Gehe ich vor dir, dann weiß ich nicht,
ob ich dich auf den richtigen Weg bringe.
Gehst du vor mir, dann weiß ich nicht,
ob du mich auf den richtigen Weg bringst.
Gehe ich neben dir, werden wir gemeinsam
den richtigen Weg finden.”
Wichtig war den Unabhängigen schon von Anfang an der Teamgedanke. Und „Team“ wird bei uns auch praktiziert. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft. Wir wollen eine Kommunalpolitik der Gemeinsamkeit.
Immer für die Bürger da
Die Gemeinderatsfraktion mit Roland Liebl, Ebru Baz, Marco Gersonde und Ulrich Hintermayer und die engere Vorstandschaft der Unabhängigen mit Kerstin Siegrist, Tanja Adam und Michael Knebel an der Spitze – sie sind weiterhin für Sie da.
Bilanz
Seit der Gründung 2019 sind aktuell 635 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, über die wir uns freuen! Roland Liebl koordiniert das Ganze.
Bildunterschrift: -
Weihnachtsgrüße der Fraktion
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bürgerinnen und Bürger von Waghäusel,
erneut geht ein besonderes Jahr zu Ende und das Weihnachtsfest steht kurz bevor. Dies ist für uns eine gute Gelegenheit, um Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie der Arbeit der DU-Gemeinderatsfraktion entgegengebracht haben, ganz herzlich zu danken. Wir hoffen auch für die Zukunft auf Ihre Unterstützung und kritische Begleitung unserer Kommunalpolitik. Auch im kommenden Jahr werden wir unsere politische Arbeit stets in den Dienst der Menschen in unserer Stadt stellen.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich friedvolleres neues Jahr!
Für das neue Jahr 2025 hoffen wir für uns alle auf Gesundheit, Glück und Gottes Segen.
Ihre DU-Fraktion
Bildunterschrift: -
Wir kümmern uns
Dauerthema Kreisel
Ein Dauerthema in der Bevölkerung ist u.E. der fehlende Kreisverkehr im Bereich der Einmündung der Haslacher Straße in die L 555. Wir nehmen die Unzufriedenheit derer sehr ernst, die oft sehr lange warten müssen, bis nach links abgebogen werden kann.
Die eingegangenen Meinungen dazu haben wir an Bürgermeister Andreas Emmerich zur Kenntnisnahme weitergeleitet.
Er schreibt uns: „Wir können uns das finanziell aktuell nicht leisten! Wir planen aber in Kooperation mit der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein mögliches interkommunales Gewerbegebiet nördlich der L555 (Richtung Kläranlage). Sollte dies realisierbar sein, dann bietet es sich in diesem Zuge an, einen Kreisel zu bauen. Die Kosten können wir dann sogar auf das Gewerbegebiet umlegen.“
Danke für den Lichtblick.
Ein ehemaliger Stadtrat einer Partei hat uns folgenden Hinweis zukommen lassen: „Der Gemeinderat Waghäusel hat die Möglichkeit, den Kreisel zu realisieren. Mein Vorschlag an die Verwaltung: Die Ackerflächen von L 555 bis zur Gemarkungsgrenze als Gewerbefläche festsetzen (Flächennutzungsplan). Dann gemeinsames Gewerbegebiet mit Oberhausen-Rheinhausen planen. Vom notwendigen Kreisel neue Zufahrt für Kläranlage und Grünschnitt-Entsorgung (Vogel). Die bisherige gefährliche Einmündung entfällt. Das RP wäre sicher erfreut über diese Planung. Die Kreiselausführung/Realisierung hat der Gemeinderat in eigener Hand. Nicht immer nur: Das RP ist zuständig und macht nichts.
Kosten werden aufgeteilt: Land + Waghäusel + Oberhausen-Rheinhausen. So wurde z. B. der Kreisel Hammelsäcker bei McDonald realisiert.“
Wir habend den prüfenswerten Vorschlag weitergegeben. Danke!
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Jugend entscheidet für Waghäusel
(vergl. Bild) Am 29. und 30. November fanden im Rathaus die Ideentage statt, zu welchen alle Jugendlichen in Waghäusel im Alter von 12 bis 17 Jahren eingeladen waren.
Insgesamt rund 120 Jugendliche haben sich an beiden Tagen in ihrer Freizeit eingebracht und Ideen und Projekte entwickelt. Es ist ein moderierter Prozess der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Im Februar geht es weiter: Die Jugendlichen sollen ihre Ideen und Projekte weiter ausarbeiten und dem Rat präsentieren. Auch in Zeiten leerer Kassen wird es bestimmt Quick Wins geben. Unsere Stadträtin Ebru Baz hat sich vor Ort informiert. Wir sind auf die weiteren Ergebnisse sehr gespannt!
Haushalt 2025
Unsere Sorgen: Erst sind immer neue Schulden die Lösung … und dann folgen neue oder höhere Steuern …
Unsere detaillierte Stellungnahme zum Haushaltsplan 2025 wird zum Jahreswechsel entstehen. Die Fraktionsrede wird in diesem Jahr Ulrich Hintermayer übernehmen, der unseren Fraktionssprecher Roland Liebl bis zum Ende seiner Rehaphase entlastet.
BR-Kennzeichen
Mit großer Mehrheit hat der Kreistag des Landkreises Karlsruhe die Wiedereinführung der alten Autonummer BR beschlossen. Das Kennzeichen hatte es bis 1972 schon einmal gegeben. Es ist ein KANN, nicht ein MUSS. Und vor allem: Es kostet nichts und schadet niemandem. Daher hat unser Kreisrat Marco Gersonde gerne zugestimmt. Seine Fraktion im Kreistag war auch Antragsteller. Vielen Dank an alle Beteiligten.
KVV-Linien 125, 193 u. a.
Mit dem neuen Winterfahrplan gibt es zahlreiche Änderungen, die wir ausdrücklich begrüßen. Der Takt wird deutlich verkürzt und insbesondere im Schülerverkehr gibt es jetzt mehr Routenvarianten mit neuen Haltestellen und weniger zeitgleichem Parallelverkehr: https://www.kvv.de/fahrplan/fahrplaene/fahrplantabelle.html
Bildunterschrift: -
Wir kümmern uns um Ihre Alltagssorgen – nicht um Weltpolitik
Schautafeln mit historischen Aufnahmen?
Von einem Mitbürger, der in Bruchsal zu tun hatte, bekamen wir kürzlich folgenden Hinweis: In Bruchsal (auch noch in anderen Kommunen) gibt es große Schautafeln in der Stadtmitte mit historischen Aufnahmen, die zeigen, wie es dort früher ausgesehen hat, welche Gebäude dort standen, wie die Straße verlief usw.
Seine Frage lautete, ob so etwas auch in Waghäusel möglich ist. Wir haben hier ein sehr kompetentes Stadtarchiv und zwei sehr aktive Heimatvereine, die sicherlich in der Lage wären, mit Fotomaterial eine solche Bereicherung und Aufwertung des Ortsbildes in die Tat umzusetzen.
Vielleicht nicht alles auf einmal, aber eines nach dem anderen.
Philippsburg hat beispielsweise eine Reihe von Pylonen aufgestellt. Sieht gut aus! So die Meinung des Mitbürgers.
Inzwischen haben wir eine Antwort von Bürgermeister Andreas Emmerich erhalten. Wir freuen uns, dass der Vorschlag geprüft wird.
Der Bürgermeister schreibt: Das finde ich in der Tat eine gute Idee. Die werde ich in der Amtsleiterrunde besprechen …
Weiterhin Kümmerer
Die Unabhängigen verstehen sich auch weiterhin als Kümmerer, egal um welche Angelegenheiten sich es handelt. Eine Beschränkung auf die bildliche Darstellung von Personen wollen wir nicht, im Vordergrund steht der Einsatz für die Bürger und die Sachinformation. Seit 2019 sind aktuell 622 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, über die wir uns freuen!
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
ÖPNV: Neue Haltestellen im Norden von Kirrlach
Der öffentliche Personennahverkehr ist seit vielen Jahren ein Anliegen von uns. Gerade der Stadtteil Kirrlach war hier über viele Jahre in Waghäusel benachteiligt. Jahrelang standen die Wartenden im wahrsten Sinne des Wortes an fast allen Haltestellen „im Regen“. Dazu kam die ungünstige Routenführung: Im gesamten Norden von Kirrlach gab es noch nie eine Bushaltestelle. Auch war in der Ost-West-Verbindung zwischen dem Platz am Kreuz bis fast zur Shell-Tankstelle seit Jahrzehnten kein Haltepunkt mehr vorhanden, auch wenn man z. B. den Namen „Haltestelle Waldpark“ noch beibehalten hatte. Neue Haltestellen in der Nördlichen Waldstraße und der Schwetzinger Straßen werden die Situation im ÖPNV verbessern. Mit dem Dezemberfahrplanwechsel gehen diese in Betrieb.
Schade aus Fraktionssicht ist, dass sich die direkt betroffenen Anwohner nicht informiert fühlten: Die erste Info war der Beginn der Pflasterarbeiten. Erfreulich ist, dass die Zahl der Überdachungen bei den Bushaltestellen durch unsere wiederholten Anträge im Haushalt wieder deutlich gestiegen ist. Auch für das kommende Jahr haben wir entsprechende Mittel beantragt. Nur so kann der ÖPNV attraktiver werden (… und bleiben …).
Bildunterschrift: Neue Bushaltestellen in der Schwetzinger Straße in Höhe der Heidelberger Straße zur Anbindung des Gewerbegebietes
Missbrauchte Bushaltestelle?
Ein Mitbürger hat, wie er formuliert, die „Kümmererpartei“ angeschrieben und den Unabhängigen ein Ärgernis mitgeteilt.
Dazu ist auch eine weitere Meldung eingegangen. Die Meinung der beiden: So sieht es jede Woche an der Bushaltestelle am Friedhof aus. Wie sollen sich die Schüler vor Wind und Regen schützen, wenn die Haltestelle auf diese Art und Weise missbraucht wird.
Selbstverständlich haben wir uns darum gekümmert, aber nicht in der Form, dass wir den Hinweis einfach an die Stadt weitergegeben haben. Nein, wir haben uns mit dem Verlag in Verbindung gesetzt und auf den Missstand aufmerksam gemacht.
Die Unabhängigen freuen sich (obwohl es viel Arbeit macht), dass der Zuspruch in der Bevölkerung so steigt. Wöchentlich kommen durchschnittlich 2 bis 3 Schreiben an die Fraktion/Wählervereinigung. Alle Hinweise können nicht veröffentlicht werden, zum einen aus Platzgründen, zum anderen, weil einiges zu persönlich ist.
Wie auch immer: Wir stehen zur Verfügung.
Eine Umfrage in der Bevölkerung hat zu einem erfreulichen Ergebnis geführt: Die Unabhängigen werden sogleich mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem Kümmereinsatz in Verbindung gebracht.
Genesungswünsche
Wir wünschen dem Fraktionsvorsitzenden Roland Liebl alles Gute, eine baldige Genesung und einen baldigen Wiedereinstieg in die kommunalpolitische Arbeit.
Gratulationen
Wir gratulieren unseren beiden Künstlerinnen Birgit Federmann und Evelyne Fuchs zu ihrer erfolgreichen Ausstellung der Künstlergilde.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Haushalt 2025
Viele Themen haben wir eingereicht. Das Bild zeigt einen Ausschnitt unserer Anträge aus dem Themengebiet „Klima- und Umweltschutz“.
- Die Fortsetzung von schon begonnenen Aufgaben und Themen ist uns ein Anliegen. Unser Antrag baut auf den Anträgen der letzten Jahre auf. Teilweise sieht man in diesem Jahr schon konkrete Ergebnisse, wie z. B. wesentlich mehr Überdachungen bei Bushaltestellen oder auch Solaranlagen auf städtischen Gebäuden. Das freut uns.
- Stadtbahn: Da haben sich die Ereignisse seit Antragsstellung wieder einmal überschlagen. Aktuell scheint ein Umbau der Linie 125 in eine S-Bahnlinie wieder unendlich weit entfernt. Allerdings sind die vielen Fahrgäste auf dieser Linie 125 Realität. Und da gibt es einiges zum Optimieren. Der Antrag ist entsprechend dynamisch zu verstehen. Es geht um die vielen Pendler, in erster Linie Schüler, auf den Strecken zum Bahnhof und nach Bruchsal, sowie dem Transfer zwischen den drei Stadtteilen. Da sehen wir noch viel Verbesserungspotential. Die Verlegung von Haltestellen war dabei auch ein wichtiger Schritt, den wir sehr begrüßen.
- Alle sprechen von Wärmenetzen, die zwingend in allen Kommunen auf Umsetzbarkeit zu prüfen sind. Woher die Wärme kommen soll, das bleibt offen. Sind Hochleistungswärmepumpen eine preiswerte Alternative zu Individuallösungen? Wer kann so etwas prüfen? Und wer kann es umsetzen? Nach unserer laienhaften Meinung wohl am ehesten, wenn komplette Straßenzüge angeschlossen werden könnten. Wo könnte das in Waghäusel sein?
- Renaturierung: Ein wichtiges Thema. Wir wären dafür, die sehr spärlichen Urwaldflächen auf unserer Gemarkung deutlich auszudehnen. Die Natur wird es uns danken.
Was davon in 2025 umsetzbar ist, das werden die Gespräche in den nächsten Tagen zeigen. Die Verabschiedung des Haushaltsplans ist für den Januar geplant.
Bildunterschrift: Das Bild zeigt eine kleine Auswahl aus unseren Anträgen für den Haushalt 2025
"Lichtblick" in Sachen Kreisel
Zum Thema Kreisel
Im letzten Mitteilungsblatt haben die Unabhängigen Stellung zum Kümmerer-Thema „Kreisel im OT Waghäusel und im OT Wiesental“ genommen und geschrieben: „Wir haben den Hinweis ans Rathaus weitergegeben - und bleiben am Ball.“
Vielen Dank dem Ordnungsamt mit Tim Schmitt an der Spitze, das wie gewohnt schnell und kompetent reagiert hat und zum aktuellen Stand mitteilt (leicht gekürzt):
„Am 28.11.2023 war eine Verkehrsschau mit der Polizei Karlsruhe, dem Landratsamt und der Stadt Waghäusel. Nach dem Termin wurde die Polizei Karlsruhe um eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Von dort haben wir eine positive Rückmeldung erhalten, dass man sowohl einem Kreisel als auch einer Ampelanlage positiv gegenübersteht.
2024 wurden wir, nach Anfrage, vom Regierungspräsidium Karlsruhe informiert, dass im Bereich Haslacher Straße/L 555 Verkehrszählungen durchgeführt werden und wir über das Ergebnis informiert werden.
Wir können versichern, weiter an der Sache dranzubleiben.“
Die Unabhängigen freuen sich über den Lichtblick und danken allen Beteiligten für die Bemühungen, hoffen aber, dass diese auch zum Erfolg führen.
Gratulation
Die Unabhängigen freuen sich über den ehrenvollen Bürgerpreis der Sparkasse Kraichgau, den der Integrationsverein Waghäusel mit Stadträtin Ebru Baz an der Spitze erhalten hat.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Lkw-Parken
Immer wieder werden Nachfragen an uns gerichtet: Grundsätzlich darf ein Lkw überall dort parken, wo dies auch für einen Pkw zulässig bzw. nicht verboten ist. Einzige Ausnahme sind schwere Lkw über 7,5 t. Für diese gelten besondere Regelungen. Für Lkw bis 7,5 Tonnen ist das Parken im Wohngebiet ohne Einschränkungen erlaubt. Ist das Fahrzeug schwerer, darf dieses von 22.00 bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht im Wohngebiet geparkt werden, sofern nicht explizit Lkw-Parkplätze durch Schilder bzw. Verkehrszeichen ausgewiesen sind. Mit anderen Worten: Sie müssen z. B. in Gewerbegebiete ausweichen. Dennoch kann die Stadt regulierend eingreifen. Das Bild stammt aus Kronau und zeigt, wie man auch in Gewerbegebieten mit einfachen Mitteln für mehr Ordnung und Struktur beim Lkw-Parken sorgen kann.
Bildunterschrift: Am Wochenende gilt ein solches Schild wegen des Lkw-Fahrverbots faktisch auch tagsüber
Wir kümmern uns weiterhin
Kreisel gefordert
Mehrere kritische Stellungnahmen sind bei uns eingegangen. Großer Unmut herrscht über die chaotischen Zustände im Bereich der Einmündung der Haslacher Straße in die L 555. Hätten wir nicht, wenn der Kreisel endlich gebaut wäre, heißt es.
Wir haben uns vor geraumer Zeit auch an das zuständige Regierungspräsidium gewendet. Dort verweist man auf die Stadt, die Stadt auf das RP. Antwort des RP vom November 2023: Grundsätzlich ist für die Beurteilung die örtliche Verkehrsschaukommission zuständig. Aktuell liegen uns keine Meldungen vonseiten der örtlichen Verkehrsschaukommission vor.
Unsere Meinung: Wir brauchen dringend eine Kreisellösung in der Haslacher Straße und auch in der Beethovenstraße. Wenn es auch Landesstraßen sind, der Anstoß muss von uns kommen. Das erwarten unsere Bürger.
Eine Kreisellösung haben wir schon zu Beginn unserer Gemeinderatstätigkeit und konkret in der Haushaltsrede 2020 gefordert. Interessant ist ja, dass in Ortsplänen von 2015 ein Kreisel an der Beethovenstraße eingezeichnet war. Hat man damals schon die Notwendigkeit erkannt?
Weiteres Thema: Blumenschmuck
Erneut wurde aus der Bevölkerung nachgehakt: Vermisst wird der Blumenschmuckwettbewerb, den es jahrzehntelang in Waghäusel gegeben hat. Ist er sanft „eingeschlafen“? An den Blumenpräsenten für die Sieger kann es sicherlich nicht liegen. Der Wettbewerb diente immer als Ansporn, den Vorgarten und den Garten schön zu gestalten. Warum jetzt nicht mehr? Ist Waghäusel schön genug? Wir haben den Hinweis ans Rathaus weitergegeben – und bleiben am Ball.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Immer noch: Viele Fragen zur neuen Grundsteuer
- Ist es sinnvoll, den neuen Hebesatz jetzt schon für mehrere Jahre festzuschreiben? Antwort: Wer diese Frage stellt, der hat das Grundprinzip der neuen Grundsteuer noch nicht wirklich komplett verstanden. Bisher orientierte sich die Grundsteuer an sogenannten Einheitswerten. Da wurden auch Neubauten auf einen fiktiven Wert in der Vergangenheit umgerechnet. Maßgebend für die Feststellung der Einheitswerte waren in den „alten“ Bundesländern und West-Berlin die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt 1.1.64. In den „neuen“ Bundesländern galt sogar der 1.1.35. Diese Werte änderten sich nicht mehr, solange das Gebäude nicht maßgeblich baulich verändert wurde. Daher war beim alten Verfahren der vom Gemeinderat beschlossene Hebesatz die wichtigste Größe zur Berechnung der tatsächlichen Grundsteuer. Inzwischen wurde auf das Bodenwertmodell umgestellt. D. h. alle zwei Jahre werden die Gutachterausschüsse neue Bodenrichtwerte auf Basis der Kaufpreissammlung ermitteln. Als Folge gilt, dass bei einer Steigerung des Bodenwertes (… auch Absenkung …) die tatsächliche Grundsteuer schwanken wird. Die Grundsteuer wird bei einem konstanten Hebesatz also alle zwei Jahre schwanken. Nach oben oder unten. Teilweise deutlich. Fazit: Das sollte also jedes Jahr (… eigentlich jedes zweite Jahr …) genauer betrachtet werden.
- Viele zahlen künftig deutlich mehr, manche nur sehr wenig weniger. Warum? Das hat insbesondere mit der Aufkommensneutralität zu tun und dem Verhältnis von Gewerbeflächen zu Wohnflächen in einer Gemeinde. Weil Gewerbegelände einen deutlich niedrigeren Bodenwert hat, profitiert die überwiegende Anzahl der Gewerbetreibenden von einem unerwarteten „Steuergeschenk“. Bezahlen müssen dies die Besitzer der Wohngrundstücke durch einen „Steuerzuschlag“.
- Warum ist unser Hebesatz so hoch? Das hat in erster Linie (aber nicht nur) mit unseren großen Gewerbegebieten zu tun.
Bildunterschrift: Die neue Grundsteuer führt nach wie vor zu sehr vielen Fragen an die Fraktion
Die kleinen Dinge des Alltags
Seit dem Einzug der Unabhängigen in den Gemeinderat 2019 sind aktuell 600 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, wie uns bescheinigt wird. Darauf sind wir stolz.
Wir kümmern uns in Waghäusel nicht um die Bundespolitik und vorherrschende Missstände. Das sollen und können die Parteien übernehmen. Wir kümmern uns um die kleinen Dinge des Alltags, die für den Bürger vor Ort wichtiger sind.
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Derzeit sehr viel. Das zeigt uns das große Vertrauen. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger auf. Wir prüfen die Anliegen, befassen uns, kümmern uns!
Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen.
Ansprechpartner - wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Vorsitzende: [email protected]
Vielen Dank!
Wir freuen uns über das Lob und den Dank für (nicht immer einfache) 600 Kümmerer-Einsätze. Etliche Mitbürger/innen haben sich gemeldet. Einige, denen wir in den zurückliegenden Jahren geholfen haben, haben gedankt und Glückwünsche zu dem Rekordergebnis übermittelt.
Interessant ist, dass sich auch Mitglieder und Wähler anderer Parteien und Wählervereinigungen gelegentlich an die Unabhängigen wenden, sie informieren und sie um Hilfe für ihre Anliegen bitten, was ohne zu zögern geschieht.
Wir erleben auch mal gewisse Enttäuschungen. Wenn wir beispielsweise im Nachhinein erfahren, dass wir uns für jemanden eingesetzt und Arbeit investiert haben, der dann bei der kürzlichen Kommunalwahl eine rechtsextreme Partei gewählt hat: aus Protest gegen „die in Berlin“. Aber das gehört wohl zum politischen Alltag?
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Parkraumkonzept
Beschwerden über zugeparkte Straßen und Wege kennen alle Stadträte. Seit Jahren beantragen wir dafür Budget und das findet im Rat auch breite Zustimmung. Allerdings müssen wir mangels ausreichender Finanzmittel jedes Jahr das Thema zeitlich strecken, so dass immer nur einzelne Straßen pro Kalenderjahr abgearbeitet werden können. Das ist gut und schlecht zugleich. Gut ist, dass die kritischsten Straßen auf jeden Fall schon in die Umsetzung gingen. Und gut ist, dass wir erste Rückmeldungen in die weiteren Umsetzungen einarbeiten können. Schlecht ist, dass es noch einige Zeit braucht, bevor das Thema Parken großflächig gut gelöst ist. Schließlich dürften es weit über 100 km Gemeindestraßen sein, die es zu betrachten gilt.
Was wurde schon umgesetzt?
Im Jahr 2023 wurde mit der Umsetzung des Parkraumkonzepts in der Lerchen-, Oberdorf- und Rosenstraße begonnen.
Was ist für 2024 noch in Planung?
Noch in diesem Jahr sollen in der Speyerer- sowie in der Lußhardt- zwischen der Mannheimer Straße und Zwetschgenallee und in der Zwetschgenallee in Wiesental sowie in der St. Leoner- und Kreuz- zwischen Ostend- und Fliederstraße in Kirrlach weitere Markierungsarbeiten durchgeführt werden.
Was kommt 2025?
Darüber berät aktuell der Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität auf Basis der Rückmeldungen der Fraktionen und Bürgerinnen und Bürger. Und natürlich hängt es vom Budget für den Haushaltsplan 2025 ab, wie viele Straßen umgesetzt werden können. Wir bedanken uns bereits im Voraus für die vielen konstruktiven Hinweise dazu.
Bildunterschrift: 16 Positionen haben wir für die Haushaltsberatungen zum Thema Straßen, Rad- und Fußwege eingereicht, darunter auch das Parkraumkonzept.
600 Kümmerer-Einsätze
Wow: Rekordzahl von 600 erreicht
Eine bürgernahe Arbeit ist Kärrnerarbeit. Begonnen haben wir 2019 als „Kümmerer“, als mehrere E-Mails eingegangen sind, mit Inhalten wie: „Könnt ihr uns weiterhelfen? Wir haben Fragen. Anregungen. Beanstandungen. Verbesserungsvorschläge. Wir haben schon mehrere Adressaten (mehrmals) angeschrieben, aber keine Antwort erhalten.“
Also fühlten wir uns gefordert. Wir kümmern uns seitdem um die kleinen Themen des Alltags, um die Kümmernisse vor Ort, nicht um die große Politik weit weg. Seit 2019 sind aktuell 600 „Kümmerer-Einsätze“ zusammengekommen: eine „Rekordzahl“, wie uns bescheinigt wird.
Schautafeln mit historischen Aufnahmen?
Von einem Mitbürger, der in Bruchsal zu tun hatte, bekamen wir folgenden Hinweis: In Bruchsal (auch noch in anderem Kommunen) gibt es große Schautafeln in der Stadtmitte mit historischen Aufnahmen, die zeigen, wie es dort früher ausgesehen hat, welche Gebäude dort standen, wie die Straße verlief usw.
Seine Frage lautete, ob so etwas auch in Waghäusel möglich ist. Wir freuen uns über die Anregung und haben sie zur wohlwollenden Prüfung an die Stadt weitergegeben. Wir haben hier ein sehr kompetentes Stadtarchiv und zwei sehr aktive Heimatvereine, die sicherlich in der Lage wären, eine solche Bereicherung und Aufwertung des Ortsbildes in die Tat umzusetzen. Vielleicht nicht alles auf einmal, aber sukzessive.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Grundsteuer (Fortsetzung)
Das Grundsteuerthema wird jetzt in jeder Gemeinde akut, also nicht nur in Waghäusel, da nicht nur die Umstellung (d.h. aufkommensneutrale neue Bewertungsmethodik) ansteht, sondern teilweise auch eine Anpassung des Hebesatzes an die allgemeinen Preisverhältnisse. Umso wichtiger ist es, dass der Bodenwert nicht zu hoch angesetzt wurde (Stichwort Gartenland). Beim Nachweis eines niedrigeren Wertes durch ein kostspieliges Einzelgutachten gilt es, einiges zwingend zu berücksichtigen:
- Gutachten vom Gutachterausschuss oder einem öffentlich bestellten und Vereidigten Sachverständigen (öbuv) oder einem nach der DIN 17024 zertifizierten Sachverständigen.
- Der neue Wert muss mehr als 30 % niedriger sein, sonst lehnt das Finanzamt den Fall zu weiteren Bearbeitung ab.
Damit das alles bezahlbar bleibt, gilt es, die Regeln für die Gebühren an die neue Situation anzupassen. Eine Resolution dazu, initiiert von unserer Fraktion, ist in Vorbereitung. Wir hoffen auf Unterstützung zur Einführung sogenannter Kurzgutachten, die auch bezahlbar sind.
Mitteilungsblatt
www.du-waghaeusel.de Rubrik Logbuch, dort findet man regelmäßig die ungekürzten Originalberichte, die wir für die Veröffentlichung im Mitteilungsblatt einreichen.
Wunschkennzeichen – WHÄ
Häufig beziehen sich Wunschkennzeichen auf Namen und/oder Geburtsdatum des Fahrzeughalters. Nicht selten dient ein personalisiertes Kennzeichen Firmen zu Werbezwecken oder der Zuordnung von Fahrzeugen zu einem Fuhrpark. In jedem Fall unterstreicht ein persönliches Nummernschild die Individualität des Fahrzeughalters und seines Vehikels und lässt sich in aller Regel auch leichter merken.
Letztendlich reicht ein Blick auf die Straßen von Waghäusel. Viele Bürgerinnen und Bürger entscheiden sich für Wunschkennzeichen. Das Ganze ohne großen Aufwand für die Zulassungsstellen. Insofern haben wir keine Einwände gegen ein eigenes Kennzeichen für Waghäusel.
Bildunterschrift: Die Gemeindeordnung sieht vor, dass wir hier im Amtsblatt schreiben dürfen, dass uns die Anzahl und die Gesamthöhe der Nachträge bei einem Bauvorhaben, wie z. B. zuletzt bei der Realschule, zu hoch geworden sind.
Wir kümmern uns auch um Tiere!
Kümmern um Schildkröten
„Ihr kümmert euch um Schildkröten? Habt ihr nichts anderes zu tun?“ Das bekamen wir kürzlich zu hören.
Ja, wir kümmern uns auch um Tiere und deren Schutz, wenn es gilt. In diesem Fall um gefährdete und bereits totgefahrene Schildkröten. Wir sind bürgerfreundlich - und auch tierfreundlich. Tiere sind für uns Mitgeschöpfe, die wir nicht Unachtsamkeiten oder schweren Verletzungen oder Verendungen überlassen.
Das zweite Argument: Es handelt sich um Anliegen unserer Waghäuseler Bürger, die uns auf diesen Missstand aufmerksam gemacht haben. Die Sorgen und Hinweise, die wir bekommen, werden nicht einfach beiseitegelegt, sondern bearbeitet. Wir kümmern uns.
Hintergrund: Zwei Hinweise haben wir bekommen zu etlichen überfahrenen Sumpfschildkröten auf dem Weg zum Naturschutzgebiet Wagbachniederung, entlang der alten B 36. Aufgrund unserer Initiative hat sich (über die Weiterleitung an Naturschutzwart Ulrich Mahler) das Regierungspräsidium damit befasst.
Auch er berichtet, dass er vor einiger Zeit zwei adulte überfahrende Sumpfschildkröten gesehen habe. Bisher waren nur einige Jungtiere betroffen. „Ich gehe davon aus, dass dies in erster Linie tatsächlich die schweren Traktoren verursachen, die hier annähernd täglich mehrfach mit großen Lkw-Anhängern durchrauschen“, schreibt er.
Jetzt wurde vom RP ein Schild aufgestellt, das hoffentlich zu einer Verbesserung der Situation beiträgt.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Was genau ist ein Nachtrag nach VOB?
Ein Nachtrag im Zusammenhang mit Bauverträgen bezieht sich auf Änderungen oder Ergänzungen des ursprünglichen Vertrags, die während der Ausführung des Bauvorhabens notwendig werden. Dabei können verschiedene Gründe eine Rolle spielen, wie beispielsweise unvorhergesehene Umstände auf der Baustelle, Änderungen der Anforderungen oder Wünsche des Auftraggebers oder auch Fehler in der Planung oder Ausführung. Gerade der letzte Punkt, d. h. Fehler in der Planung oder Ausführung führen immer wieder zu Diskussionen in unseren öffentlichen Fraktionssitzungen. Insbesondere dann, wenn dadurch plötzlich sechsstellige Beträge im Raum stehen, wie z. B. bei Sanierungen in der Realschule. Änderungen der Anforderungen oder Wünsche sind gelegentlich auch der Fall, aber dann natürlich auch meist Grundlage von geänderten Beschlüssen im Rat.
Kann man bei Nachträgen den Lieferanten wechseln oder neu ausschreiben?
Eine Frage, die wir innerhalb der Fraktion noch nicht klären konnten, die aber angesichts von schnell mal 15 Nachträgen bei nur einem Gewerk und bei Summen von mehreren 100.000 Euro pro Gewerk berechtigt ist. Fraktionssprecher Liebl ist schon lange im Rat dabei, aber so viele und so teure Nachträge, wie bei der Sanierung der Realschule, sind ihm in 20 Jahren im Rat nicht in Erinnerung.
Wer prüft Nachträge?
In der Regel prüft der Auftraggeber die Nachträge, bzw. das mit dem Projektmanagement beauftragte Planungsbüro. Letzteres ist kritisch, denn je teurer der Nachtrag, desto höher das Honorar für das Planungsbüro. Ein Nachtrag über 300.000 Euro führt schnell zu zusätzlichen Honoraren von 60.000 Euro. Eine kritische Situation für die Gemeinderäte und die Verwaltung …
Bildunterschrift: Rekordverdächtig in Anzahl und Höhe sind die Nachträge bei der Sanierung der Realschule
Wir sind für Sie da. Wir kümmern uns!
Immer mehr gewissenlose Umweltsünder
Nicht nur, dass der Wald für wilde Müllablagerungen – etwa Hausmüll, Reifen, Bauschutt – missbraucht wird, jetzt dient er auch für geradezu ungeheuerliches Verhalten, das tiefste Abscheu verdient.
Vor knapp drei Wochen lag ein komplettes asbesthaltiges Garagendach mit 40 Einzelteilen im Wald (wir berichteten). Das Material gilt als krebserregender Stoff mit tödlicher Wirkung.
Doch die Übeltaten setzen sich wie selbstverständlich fort: Jetzt hat ein Umweltsünder insgesamt 92 Reifen im selben Waldstück zwischen Kirrlach und Wiesental abgeladen. Dazu noch eine Menge Sperrmüll.
Die Unabhängigen, deren Vertretern schon frühmorgens die entdeckte „Walddeponie“ gemeldet worden war, haben sogleich einen Antrag an ForstBW gestellt, zu prüfen, ob etwa Abschrankungen an wichtigen Waldzugängen oder die Verwendung von nächtlichen Wildkameras möglich sind, um dem Treiben Einhalt zu gebieten.
Wenn die Müllansammlungen nicht entfernt werden, kommen erfahrungsgemäß schnell weitere Fuhren hinzu.
Nach dem neuesten Umweltfrevel stellt sich die Frage: Wo kommen plötzlich 92 Autoreifen her, wo sind sie über Nacht abhandengekommen?
Hinweise nehmen „Forst BW“, als für die Strafverfolgung zuständige Stelle, Tel. 201 49 20, und das Ordnungsamt der Stadt, Tel. 207 2107, entgegen. Laut Polizeirevier Philippsburg stellt die illegale Müllablagerung eine schwere „Umweltstraftat“ dar. Dafür kann es eine Freiheitsstrafe geben.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Anregung für eine Resolution des Gemeinderats
Der Landtag hat im Jahr 2020 ein eigenes Grundsteuergesetz für Baden-Württemberg erlassen. Das Gesetz bildet ab dem 1. Januar 2025 die neue rechtliche Grundlage für die Grundsteuer. Die Grundsteuer trifft dabei sowohl Eigentümer als auch Mieter, die sie im Regelfall über die Nebenkosten anteilig tragen. Bei uns kommt ab dem 1. Januar 2025 das sogenannte „modifizierte Bodenwertmodell“ zum Einsatz. Das heißt: Die Bewertung für die Grundsteuer B ergibt sich künftig ausschließlich aus dem Bodenwert.
Wo liegt das Problem?
Der Grundsteuerwert (… als Grundlage für den Steuermessbetrag und dann letztendlich für die Grundsteuer …) wird aktuell als Produkt der Fläche mit dem Bodenrichtwert, der von den Gutachterausschüssen festgelegt wurde, multipliziert. Die von den Gutachterausschüssen ermittelten Abschläge, die auch von den Finanzämtern auf den offiziellen Seiten verlinkt sind, werden bisher konsequent ignoriert. Das ist vor allem für die größeren Gartenflächen in Waghäusel von erheblicher Bedeutung. Die Abweichungen erreichen schnell die 30-Prozent-Marke. Der vom Finanzamt auf Basis des sehr vereinfachten Modells berechnete Bodenwert hat deshalb oft nichts mehr viel mit dem realen Bodenwert der Kaufpreissammlung zu tun. Die Grundsteuer fällt damit schnell zu hoch aus. Gerichte haben mittlerweile schon entschieden, dass diese für den Bürger nachteiligen Abweichungen korrigiert werden können, aber leider nur auf Basis eines sehr teuren Einzelgutachtens (… oft vierstellig … welches wohl alle zwei Jahre erneut zu erstellen wäre …)!
Was fehlt?
Es fehlt bisher die Möglichkeit, ein qualifiziertes und bezahlbares Kurzgutachten zu erhalten, welches die Finanzämter anerkennen. Wir beantragen daher, dass der Gemeinderat Waghäusel eine Resolution beschließt, dass die Finanzbehörden in Baden-Württemberg die Einführung von qualifizierten und bezahlbaren Kurzgutachten zulassen, damit sich die neue Grundsteuer am tatsächlichen Bodenwert orientiert
Bildunterschrift: Nach Kaufpreissammlung liegt der tatsächliche Grundstückswert 34 Prozent niedriger, d. h. die Grundsteuer wird um 50 Prozent zu hoch berechnet.
Für was auch immer: Wir sind für Sie da!
Nachfragen zu Buswartehäuschen
Die Unabhängigen haben zwei besorgte Nachfragen bekommen: Ist eine Überdachung auf der Nordseite der Mannheimer Straße, Ecke Rotkreuzstraße, vorgesehen oder bleibt es, so wie es ist? Wo kann man sich unterstellen? Viele Schüler steigen dort ein. Im konkreten Fall stand ein Rollstuhlfahrer im Nieselregen.
Umgehend ist eine Antwort von Bürgermeister Andreas Emmerich eingegangen: „Auf beiden Seiten kommen neue Buswartehäuschen hin.“
Für uns ist das sehr wichtig, weil wir uns frühzeitig für Überdachungen eingesetzt haben.
Sehr schön, vielen Dank für die erfreuliche Auskunft!
Weitere Nachfragen, die aber noch Überprüfungen und Recherchen bedürfen und bedurften, sind zu folgenden Themen eingegangen:
- Straßenbeleuchtungskörper, die ihre Funktion nicht erfüllen
- Bedenken zur Agri-PV-Anlage wegen möglicher Bodenbelastung
- Laubentfernung auf den Gehwegen, etwa bei älteren Leuten
- Problematische Geschwindigkeitsmessungen in Waghäusel/Blitzer
- Zunehmende Umweltverschmutzungen und Vermüllungen, insbesondere im Bereich der Glascontainer.
Wöchentlich gehen bei den Unabhängigen mehrere Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps ein. Begründet wird diese Vorgehensweise manchmal damit, innerhalb bestimmter Zeit keine Antwort der zuständigen Stelle bekommen zu haben. „Deshalb wende ich mich heute vertrauensvoll an eure Gemeinderatsfraktion“, schrieb ein Mitbürger ganz aktuell.
Die Eingänge koordiniert und beantwortet der Fraktionsvorsitzende Roland Liebl.
Bildunterschrift: Nachfrage: Kommt Wartehäuschen?
Aus der Fraktionsarbeit
Fahrstuhlproblem Bahnhof
Inzwischen kam es zu einem zweiten Vorfall in der Region. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal nutzten vor wenigen Tagen ebenfalls Spezialwerkzeug, um einen Fahrkorb des Aufzugs im Bruchsaler Bahnhof zu öffnen. Versuche, den Aufzug manuell zu verfahren, waren zuvor gescheitert, und ein Techniker war in der Nacht nicht erreichbar. Wir bleiben am Ball.
Weitere DB-Gleise
Es bleibt ernst für die Bürger entlang der bisherigen Bahnstrecke in Waghäusel und Wiesental. Die Dialogforen der DB sind einerseits ein offener Weg der Kommunikation, aber die Sorge für unsere Bürgerinnen und Bürger nehmen nicht ab (siehe Bild).
Die Grundsteuer für Gewerbetreibende und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern entwickelt sich unterschiedlich
Unsere ersten eigenen Berechnungen zeigen, dass es auch in Waghäusel so aussieht, dass Gewerbetreibende eher zu den „Gewinnern“ der Grundsteuerreform gehören. Das hat mit den deutlich niedrigeren Bodenrichtwerten für Gewerbegelände zu tun. Als Konsequenz für die zugesagte Aufkommensneutralität werde dies auf der anderen Seite im Wesentlichen durch eine Anhebung bei den meisten Ein- und Zweifamilienhäusern ausgeglichen, sofern diese Gartenland haben. Auf die Gründe der Verschiebung hat Waghäusel selbst gar keinen Einfluss. Das wird alles durch die Gesetze von Bund und Land geregelt. Aber wenn sich Leute dann wegen einer Erhöhung beklagen, tun sie das natürlich bei der Stadt und dem Gemeinderat. Denn die beschließen die neuen Hebesätze und verschicken letztendlich die Bescheide.
Wir wiederholen daher unsere Forderung nach einer Resolution des Gemeinderats: „Die Finanzämter sollten bitte einfache Wege einführen, um die von den Gutachterausschüssen festgelegten Abzüge für Gartenland auch zu berücksichtigen.“ Nur so würde gelten, dass die Grundsteuer sich am Bodenwert orientiert. Das ist aktuell leider nicht der Fall. Man darf zwar korrigieren, aber nur für sehr hohe Gebühren (> 1.000 €, alle zwei Jahre neu zu bezahlen).
Bildunterschrift: Die Prüfung von Kapazitäten über Mannheim-Friedrichsfeld ist billiger für die DB und leider gleichzeitig ein direkter Fingerzeig in Richtung der Gemarkung Waghäusel
Wir kümmern uns!
Wald als Abladeplatz für Sondermüll?
Nicht nur, dass der Wald für wilde Müllablagerungen – etwa Hausmüll, Reifen, Bauschutt – missbraucht wird, jetzt dient er auch für geradezu ungeheuerliches Verhalten. Abgeladen wurde ein komplettes (Garagen-?) Dach, das aus Asbestplatten besteht.
Seit vielen Jahren ist die Herstellung und Verwendung von Asbest in Deutschland verboten. Doch die gesundheitlichen Langzeitfolgen sind hochaktuell. Denn Asbest entfaltet seine tödliche Wirkung erst nach Jahrzehnten. Asbest ist ein eindeutig krebserregender Stoff.
Wer unerlaubt Asbest entsorgt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer hohen Geldstrafe rechnen.
Was ist der Hintergrund?
Die „Unabhängigen“ wurden darauf aufmerksam gemacht: Im Wald (vom Kreisel zwischen Kirrlach und Waghäusel, in Richtung Wiesental), bei der Brücke rechts und dann die erste Möglichkeit wieder rechts, lag über Nacht ein komplettes Dach und die dazu gehörenden Einzelteile.
Wer hat etwas bemerkt und kann zur Aufklärung beitragen? Wo wurde plötzlich ein komplettes, schweres Dach über Nacht entsorgt? Der Straftäter muss mit einem Hänger in der Nacht unterwegs gewesen sein.
Die Polizei hat sich eingeschaltet und bewertet den Vorgang als „Umweltstraftat“. Hinweise nehmen die Einrichtung „Forst BW“, Tel. 201 49 20 (für die Strafverfolgung zuständig), und das Ordnungsamt der Stadt, Tel. 207 2107, entgegen.
Auch die Unabhängigen leiten Hinweise auf den gewissenlosen Verursacher weiter.
Inzwischen wurden die Asbest-Abladungen von der Stadt entsorgt. Vielen Dank.
Bildunterschrift: Nur ein Teil der Asbestplatten
Aus der Fraktionsarbeit
Neue Grundsteuer 2025
In der vergangenen Woche haben wir an dieser Stelle einige konkrete Beispiele durchgerechnet. Auch wenn der Hebesatz für Waghäusel noch nicht exakt feststeht, so zeigen sie schon einen sehr klaren Trend: Nur bei stark verdichteter Bebauung, also Grundstücken mit vielen Stockwerken und wenig Grün, ist eine deutliche Absenkung zu erwarten. Für eine große Mehrheit der Hausbesitzer mit Gartenland wird es deutlich teurer werden. Eine Verdopplung (vergl. Bericht in der Vorwoche) wird schnell Realität. Und dafür kann der Gemeinderat nichts, denn dies ist die Entscheidung der Landespolitik: Sie hat festgelegt, dass große Gärten wie bestes Bauland zu besteuern sind, auch wenn der Gutachterausschuss abweichende Regelungen amtlich festgestellt hat. Die Aussage, dass der Grundstückswert als Maßstab für die neue Grundsteuer dient, ist damit Makulatur, denn niemand zahlt die von den Finanzämtern festgelegten Werte, die deutlich von den Marktwerten abweichen.
Was tun, wenn der große Garten zu einer Jahresbelastung in Richtung 800 bis 1.000 Euro führt?
Falls der Gemeinderat die Inflation seit der letzten Erhöhung der Grundsteuer mit einpreist, dann wären monatliche Belastungen von knapp 100 Euro für viele Straßenzüge im alten Waghäusel der Regelfall. Erste Gerichtsurteile erlauben die Erstellung von privaten Grundstücksgutachten. Aber Achtung: Die Gebührenordnungen für zugelassene Gutachter wurden bisher noch nicht angepasst, d.h., wer ein vom Finanzamt akzeptiertes Gutachten haben will, der wird mehr für das Gutachten ausgeben, als er sparen kann. Private und öffentliche Gutachten dürften sich für ältere Wohngrundstücke im Bereich von 1.000 bis 2.000 (+ MwSt.) bewegen, so unsere beiden konkreten Anfragen. Die Gültigkeit wäre begrenzt, denn alle zwei Jahre werden die Grundstücke neu bewertet.
Was nun?
Wir fordern eine Resolution des Gemeinderats, die die Finanzämter dazu auffordert, qualifizierte und bezahlbare Kurzgutachten zu akzeptieren.
Bildunterschrift: Roland Liebl fordert die Berücksichtigung des Gartenlandes bei den Grundsteuermessbescheiden analog zum Gutachterausschuss
Wort gehalten: Wir kümmern uns!
Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger auf. Wir prüfen die Anliegen, befassen uns, kümmern uns – nachweislich!
Verkehrssituation Kirrlach
Auf unsere Veröffentlichung im Mitteilungsblatt zur Verkehrssituation beim Kirchenvorplatz in Kirrlach (Ecke Cafe Stadler mit Ausfahrt auf die St. Leoner Straße) haben wir gleich mehrere Hinweise bzw. Anregungen erhalten, denen wir nachgekommen sind.
Stadtrat Roland Liebl hat sich umgehend an das Ordnungsamt gewendet. „Wir werden veranlassen, dass an besagter Stelle eine Geschwindigkeitsanzeige installiert wird“, lautete die Zusage.
Inzwischen ist die Geschwindigkeitsanzeige eingerichtet. Mithilfe der Anzeige erhält die Stadt auch eine Auswertung über die tatsächlichen Geschwindigkeiten und damit eine klare Aussage, ob und wie hier gerast wird. Sodann können gezielt Kontrollen und Maßnahmen vorgenommen werden.
Nach Prüfung der dafür notwendigen Bedingungen ist ein Zebrastreifen dort nicht möglich, weil bestimmte Voraussetzungen nicht (mehr) gegeben sind, etwa der Schulbetrieb. Die Stadt müsste sich mit Behörden abstimmen und kann nicht auf Eigeninitiative dort einen Fußgängerüberweg einrichten.
Überfahrene Schildkröten
Auch um hilflose Tiere kümmern wir uns. Hinweise haben wir auch bekommen zu überfahrenen Sumpfschildkröten auf dem Weg zur Eiablage im Naturschutzgebiet Wagbachniederung auf der alten B 36. Wir haben jetzt Ergebnisse und werden darüber separat berichten.
Bildunterschrift: -
Grundsteuer ab 2025 – Transparenzregister erlaubt erste Prognosen
Wer ein Haus mit großem Garten besitzt, der gehört nicht nur in Waghäusel zu den Verlierern der Grundsteuer. Das war schon sehr früh bekannt, insbesondere weil die Finanzämter die von den Gutachterausschüssen ermittelten Abschläge für billigeres Gartenland bisher unberücksichtigt ließen.
Immer wieder werden wir gefragt, wie hoch denn die neue Grundsteuer in Waghäusel ab Januar sein wird. Das Finanzministerium Stuttgart hat vor wenigen Tagen das Transparenzregister für aufkommensneutrale Hebesätze 2025 veröffentlicht. „Aufkommensneutralität“ bedeutet, dass die Einnahmen von Waghäusel nach der Reform der Grundsteuer exakt so hoch sind wie davor. Aufkommensneutralität bedeutet allerdings nicht, dass es keine Belastungsverschiebungen bei den Eigentümerinnen und Eigentümern gibt.
Noch wird an den Bescheiden gearbeitet, aber für Waghäusel wird der Faktor schon recht genau eingegrenzt. In den folgenden Beispielen aus Waghäusel rechnen wir mit dem Mittelwert von 185. Das erlaubt eine erste, recht gute Einschätzung. Die Zahlen sind laut Finanzministerium noch unverbindlich, erlauben im Sinne der Transparenz aber schon eine recht genaue Einschätzung. Unabhängig von der Aufkommensneutralität steht dem Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatung natürlich das Recht zu, weitere Anpassungen zu beschließen.
Unbebaut (Stellplätze) 654 qm:
- Bisher 119,00 €; neu 440,41 €; + 270 %
Kleines Reihenendhaus mit Garten 362 qm:
- Bisher 154,00 €; neu 243,77 €; + 58 %
Großes Zweifamilienhaus mit Garten 709 qm:
- Bisher 463,23 €; neu 417,67 €; - 9,8 %
Kleines Zweifamilienhaus mit sehr großem Garten 1.250 qm:
- Bisher 275,70 €; neu 820,77 €; + 197 %
Wohnanlage mit viel Garten 2.833 qm:
- Bisher 2.415,77 €; neu 1.907,73 €; - 21 %
Bildunterschrift: Noch unverbindlich ist der vom Finanzministerium für Waghäusel aktuell veröffentlichte Faktor für die Aufkommensneutralität von 185 (+/- 9) Prozent
Kein Sorge, wir kümmern uns!
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen auf.
Lob 1
Wir freuen uns, dass die Stadt den behindertengerechten Ausbau der Bushaltestellen zügig umsetzt und dazu auch die erforderlichen Unterstellmöglichkeiten und Sitzplätze schafft, was immer wieder ein Stein des Anstoßes war. Bereits ab Juli 2023 haben die Unabhängigen mehrfach auf die Notwendigkeiten hingewiesen.
Lob 2
Ein dickes Lob der Unabhängigen hat der Leiter des Ordnungsamtes Tim Schmitt für die stets schnelle, kompetente und ausführliche Beantwortung von unseren vielerlei (Nach-)Fragen erhalten. Antworten wie „Do konn mä nix machä“ gibt es bei ihm nicht.
Neues zum Ärgernis Sperrmüll
Mehrere Bürger/innen haben sich an die „Unabhängigen“ gewandt, warum sich die Abholung des Sperrmülls so lange verzögert hat. Eine Nachfrage beim zuständigen „Abfallwirtschaftsbetrieb“ des Landkreises hat ergeben: Seit einigen Wochen komme es im gesamten Landkreis zu Verzögerungen bei der Abfuhr der Restmüll- und Wertstoffgefäße wie auch von Sperrmüll. Die Urlaubszeit wie auch der gleichzeitig hohe Krankenstand beim Abfuhrunternehmen stellen die Abfallentsorgung vor eine Herausforderung. Darüber hinaus stellte das unvorhergesehene Unwetter die Abfallwirtschaft im Landkreis vor eine weitere große Aufgabe, da viele Ressourcen in den betroffenen Gebieten gebündelt werden mussten.
Wie werden die Bürger informiert?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über die Terminlage mittels der ihm zur Verfügung stehenden Medien, so zum Beispiel in der Abfall-App KA oder auf der Homepage unter https://awb-landkreis-karlsruhe.de/3544102.html.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Keine erfreulichen Nachrichten sind aus der Gebührenkalkulation zu erwarten. Drei Faktoren werden zu einer starken Erhöhung im Jahr 2025 führen. Einerseits schloss das letzte abgerechnete Verbrauchsjahr mit einem deutlichen Verlust. Dazu kommen für die Neuberechnung deutlich gestiegene Material- und Lohnkosten. Insgesamt wird dies zu einer Preissteigerung von rund 37 % im kommenden Jahr führen.
Leider wird sich diese Steigerung fortsetzen, denn mit der Fertigstellung des Neubaus beim Wasserwerk wird ab dem Tag der Inbetriebnahme auch die Abschreibung dieser Investition in die künftige Kalkulation einfließen. Die Zeiten mit besonders preisgünstigem Trinkwasser in Waghäusel sind damit vorbei. Möglich waren die sehr niedrigen Gebühren in der Vergangenheit nur, weil viel Technik des alten Wasserwerks rund 60 Jahre lang im Einsatz war.
Weiches Wasser
Ein Drängen oder besonders zügiges Vorgehen, um verlässliche Zahlen, Daten und Fakten zu erhalten, ist auch nach rund 12 Jahren in der Verbandsversammlung nicht zu erkennen gewesen, so Roland Liebl, der für unsere Fraktion ordentliches Mitglied in der Verbandsversammlung ist. Darin spiegelt sich die bisher durchaus gespaltene Einstellung in der Bevölkerung zu diesem Thema: Befürworter und Gegner scheinen sich die Waage zu halten.
Wie soll es weitergehen?
Zur Nutzung von Grund- oder Quellwasser benötigen Wasserversorger laut Wasserhaushaltsgesetz eine wasserrechtliche Genehmigung. Diese Genehmigung umfasst neben einer Begrenzung der Menge, strenge Nutzungsauflagen und meist eine Befristung. Der Vergabe dieses „Wasserrechts“ geht ein aufwendiger Genehmigungsprozess voraus. Hierfür werden verschiedene Fachgutachten angefertigt, die die unterschiedlichen Auswirkungen und Aspekte der Nutzung beleuchten. Genau dieser Prozess steht aktuell an. Bei einer zentralen Enthärtung wäre die Folge ein rund zehnprozentiger Mehrbedarf. Beantragt ist dieser. Ob er auch genehmigt wird?
Bildunterschrift: Die Gemeinden dürfen am Trinkwasser weder Geld verdienen noch Defizite übernehmen.
Kein Sorge, wir kümmern uns!
Blumenschmuckwettbewerb und Mitfahrbänke
Hier laufen Recherchen in verschiedene Richtungen. Wir werden separat darüber berichten.
Ärgernis Sperrmüll
Mehrere Bürger/innen haben sich an uns gewendet und nachgefragt, warum sich die Abholung des Sperrmülls so lange verzögert hat. Laut Umweltamt hängt dies mit den kürzlichen Hochwasserschäden und der Einsammlung des dortigen Mülls zusammen.
Wir haben uns auch an den zuständigen „Abfallwirtschaftsbetrieb“ des Landkreises und gefordert: „Auch wenn es Gründe für die Verzögerungen gibt: Kann man nicht die Bürger/innen über die geänderten Abfuhrtermine informieren, was nicht geschehen ist. So lag der Müll zwei Wochen lang auf dem Gehweg.“
Unser Dorf soll hässlicher werden?
Früher gab es einmal die Aktion „Unser Dorf soll schöner werden.“ Das ist wohl vorbei. Sobald Sperrmüll angesagt ist, werden riesige Mengen schon am Freitag, mitunter sogar am Donnerstag, auf den Bürgersteig gelegt. Was ist die Folge davon? Ab sofort startet der Mülltourismus mit den Kleintransportern. Alle 2 Minuten fahren diese bis spätabends durch die Straßen und wühlen sich durch.
Es interessiert wohl niemand, dass man den Abfall erst 24 Stunden vorher bereitstellen darf. Kontrollen bestehen nicht. Auch das ärgert die Leute. Unser Ort wird dadurch immer hässlicher. Und dann noch überfüllte Glascontainer. Wir berichten weiter.
Lob für THW
Etliche „Unabhängige“ besuchten das THW-Fest. Unser großes Kompliment gilt dem Service: Kaum war die Bestellung ausgesprochen, wurde dank einer App an die Küche oder Theke schon geliefert. Das Essen war innerhalb einer Minute da. Eine supertolle Neuerung!
Bildunterschrift: -
Aus der Frkationsarbeit
Nachgehakt – St. Leoner Straße
Zwei zugesagte Themen sind in der St. Leoner Straße bisher noch nicht umgesetzt. Einerseits ist im Rahmen des Parkraumkonzepts eine Änderung der Parkierung angestrebt, vergleichbar zum oberen Teil der Oberdorfstraße. Schnelles Durchrasen ist dann nicht mehr möglich, weil Autos auf beiden Seiten der Straßen stehen können. Und die Hofeinfahrten sind nicht mehr bis an die letzte Kante zugeparkt.
Am Rande des Bürgerfestes wurden wir von Anwohnern daran erinnert, dass die Gefahrenstelle Goetheschulplatz vom Spielplatz kommend zur Straße noch nicht durch die Anbringung eines Geschwindigkeitsanzeige (vgl. Bild) entschärft wurde. Diese wurde von der Verwaltung zugesagt, fehlt aber noch. Wir bleiben am Ball.
Weiches Wasser
Nachdem unsere Fraktion inzwischen einen Vertreter im Zweckverband Wasser hat, werden wir uns aus erster Hand in der kommenden Verbandssitzung dazu informieren und berichten. Bekanntlich haben wir in Waghäusel das Problem, dass noch völlig unklar ist, ob die Entkalkung in Waghäusel mehrheitsfähig ist. Das hängt auch an den zu erwarteten Mehrkosten für die Entkalkung. Diese sollten aber ermittelt werden.
Grundsätzlich ist es so, dass inzwischen aus vielen Nachbargemeinden Erfahrungen zur zentralen Entkalkung aus rund einem Jahrzehnt vorliegen, teilweise sogar schon länger. Besucher des Rheintalbades kennen das Problem mit den dortigen Duschen. Durch die intensive Nutzung verkalken diese innerhalb Jahresfrist bis hin zur Unbrauchbarkeit. Daheim dauert dies etwas länger, verursacht aber auch enorme Kosten für die Haushalte. Dabei sind alle Leitungen und Geräte betroffen, die mit unserem sehr kalkhaltigen Wasser in Berührung kommen. Dazu wird viel mehr Waschmittel und Seife benötigt. Noch negativer wird die Umweltbilanz, wenn in den privaten Haushalten gleich ab der Wasseruhr entkalkt wird, was immer mehr Haushalte vornehmen.
Wir möchten den Abwägungsprozess gerne begleiten.
Bildunterschrift: -
Immer wieder Anregungen
Blumenschmuckwettbewerb?
Vermisst wird der Blumenschmuckwettbewerb, den es jahrzehntelang in Waghäusel gegeben hat. Warum eigentlich wurde er gestrichen – oder nur vergessen? An den Ausgaben für die kleinen Blumenpräsente für die Sieger kann es sicherlich nicht liegen. Der Wettbewerb diente immer als Ansporn, den Vorgarten und den Garten schön zu gestalten. Wir haben nachgefragt.
Mitfahrbänke auch in Waghäusel?
Von der großen Mehrheit wurde unsere Überlegung begrüßt. Allerdings gab es auch drei Bedenkenträger, die bei Fahrten zur Arbeit niemand auf der Bank sitzen sehen. Dazu meinen wir: Die betagte Mutter der Mitbürgerin, die solche Mitnahmebänke angeregt hat, hat das Angebot schon mehrmals in Anspruch genommen. Sicherlich sitzen nicht Dutzende von Leuten von morgens früh bis abends auf der Bank und warten und warten. Nach kurzer Zeit werden sie ja mitgenommen. Warum sollte ein solcher Vorschlag nicht wenigstens geprüft werden dürfen?
Jugendorganisation?
Zwei junge Leute haben sich gemeldet und gefragt, ob die Unabhängigen nicht auch eine Jugendorganisation wie die Parteien ins Leben rufen könnten. Auch mit Blick auf die nächste Kommunalwahl, um eine Alternative zu vorhandenen Listen anzubieten. Die Gruppierung sollte, wie gewünscht, das Jahr hindurch aktiv sein und nicht nur unmittelbar vor Wahlen. Da es 2024 immerhin elf Ersatzbewerber/innen bei den Unabhängigen gab, ließe sich eine junge unabhängige Liste auch erstellen und füllen. Eine Prüfung der Anregung wurde zugesagt.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Starkregenmanagement
Zahlreiche Rückfragen haben uns zu dem Thema erreicht. Fraktionssprecher Roland Liebl legt deshalb nochmals darauf wert, dass wir in Waghäusel zwei unterschiedliche Themen beleuchten müssen. Das eine Themengebiet betrifft die Abführung des Regens über dem Stadtgebiet von Waghäusel durch die Kanalisation. Die Kanalisation wurde nie dafür berechnet und ausgelegt, auch Regenwasser von sehr starkem Regen abzuführen. Alle Berechnungen, so weit diese überhaupt vorliegen, gehen von einer kurzen Niederschlagsspitze aus. Das schafft die Kanalisation. Aber die Niederschläge vom August eben nicht mehr. Und davon werden wir laut Klimaprognose künftig viele haben. Das Gutachten zum Thema Starkregenmanagement ist insbesondere auf Drängen unserer Fraktion in Arbeit. Dort, wo noch Gärten tiefer liegen, gibt es keine größeren Probleme. Auch nicht in den letzten Neubaugebieten. Aber im Baugebiet der 90er Jahre schon. Dort fehlen Flächen zur Versickerung.
Das zweite Themengebiet ist ein Überlauf von Kunstgewässern. Natürliche Bäche, die den Lußhardt durchqueren, gibt es nicht. Auch nicht in Waghäusel. Was es gab, sind im Lußhardt beginnende Grundwasserabläufe in Lachen und Senken. Der Wagbach, aber auch die Stadt Waghäusel, verdanken ihren Namen genau dieser Eigenschaft. Waage als Silbe. Diese steht für „im Gleichgewicht“. Diese natürlichen Grundwasserbäche kennen keine Flutwellen. Und man hat diese bis heute nicht mit Dämmen versehen müssen, außer man nutzt sie mithilfe von kräftigen Pumpen zur Abführung von Kläranlagen- und Kanalisationswasser. Die größten Gefahren gehen heute von Kunstgewässern aus, insbesondere vom Kriegbach. Hier besteht noch Aufklärungs- und Nachholbedarf, auch bei den Erstellern der Karten. Liebl war auch hier schon vor über zehn Jahren die drängende Kraft gewesen, diese Karten zu aktualisieren. Als Mathematiker hatte er die Fehler im Modell schnell gefunden. Leider werden noch immer alte Karten veröffentlicht!
Bildunterschrift: Die Sandsäcke helfen nur bedingt, denn das Wasser läuft dann bis zur neuen niedrigsten Stelle bei einem anderen Nachbarn ...
Weitere Anregungen
Mitfahrbänke auch in Waghäusel?
Gerne nehmen wir die Anregung einer Mitbürgerin entgegen, die auf die Aktion „Mitfahrbänke“ verweist, eine Initiative von „Füreinander-Miteinander Graben-Neudorf“.
Gerade für ältere Menschen, die oft nicht gut zu Fuß sind, können die Mitfahrbänke eine echte Erleichterung sein. Selbstverständlich kann sie auch jede/r andere in Anspruch nehmen. Mitfahren und andere kostenlos im Auto mitnehmen, mache das Leben lebendiger, bringe Menschen der beiden Ortsteile zusammen und entlaste obendrein die Umwelt, heißt es dazu.
Man macht seine Autotür auf und nimmt jemanden ein Stück des eigenen Weges (innerhalb des Ortes) mit oder lässt sich als Fahrgast mitnehmen.
Es gibt 7 Mitfahrstationen.
Für Autofahrer in Graben-Neudorf, die an der Mitfahraktion teilnehmen möchten, können im Rathaus einen Autoaufkleber für die Windschutzscheibe abholen.
Immer wieder Einsatz für Anwohner
Die Unabhängigen freuen sich über den mehrfach übermittelten Dank für ihre Einsätze in der „Baustellenzeit“ in der Mannheimer Straße: sowohl von Anwohnern als auch von anderen betroffenen Mitbürgern. Ein ganzes Jahr lang mussten alle, insbesondere die Anwohner, Unannehmlichkeiten aushalten. Wir haben uns nicht als „stille Beobachter“ betätigt, sondern haben uns immer wieder aktiv um berechtigte Anliegen und Probleme gekümmert, so vor allem Michael Knebel als fachkundiger Vertreter der Unabhängigen. Auch sind wir böswilligen Gerüchten entgegengetreten, warum das eine oder andere Geschäft geschlossen hat oder sich in Umsatznot befindet.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Stand Starkregenmanagement
(Fortsetzung) Am 24. August 2024 berichtete SWR-Aktuell nach den aktuellen Überschwemmungen in der Region zu diesem Thema mit folgender Überschrift: „Starkregen: Nicht alle Kommunen im Kreis Karlsruhe sind vorbereitet“. Laut dem Landratsamt Karlsruhe haben neun Gemeinden ein abgeschlossenes Konzept vorliegen. Das sind Bretten, Ettlingen, Kraichtal, Kronau, Bad Schönborn, Östringen, Pfinztal, Ubstadt-Weiher und Waldbronn. Karlsbad und Bruchsal haben nach Informationen des Landratsamts Konzepte für "stark gefährdete Teilorte". Für weitere Ortsteile seien Konzepte in Planung. Weitere sechs Kommunen seien noch im Bearbeitungsprozess oder stünden kurz davor.
Wir haben am 28. Juli 2022 erstmals das Thema Starkregen in die Liste der Haushaltsanforderungen aufgenommen und bei der Stadt schriftlich beantragt. Das Land Baden-Württemberg hatte dazu ein Projekt vorbereitet. Seit dem April 2023 läuft die Umsetzung, auch weil wir über Berichte im Mitteilungsblatt mehrfach nachgehakt hatten. Die Gefährdungs- und Risikoanalyse sowie eine Konzeptentwicklung sind aktuell in der Umsetzung. Mit Spannung erwarten wir konkrete Ergebnisse.
Nochmals Bahnhof Waghäusel – Defekter Aufzug
Es ist nach wie vor unverständlich, warum es bisher noch nicht einmal einen Hinweis vor Ort gibt, bis wann der Bahnhof Waghäusel wieder barrierefrei ist. Eine Bürgerin formulierte es an unsere Fraktion wie folgt: „Es kann doch nicht sein, dass in einer großen Kreisstadt der Bahnhof nicht barrierefrei ist. Und warum gibt es nicht am Vorder- und Hintereingang statt Treppen einen ansteigenden Weg. Hinten wäre das ja ohnehin mit geringem Aufwand zu realisieren. Da ist ja schon eine Treppe außen, die man durch einen Weg ersetzen könnte.“
Bildunterschrift: -
„Die Unabhängigen“ Waghäusel nehmen sich weiterhin der Sorgen der Bürger an
Die 2019 gegründete Wählervereinigung „Die Unabhängigen“ sind stolz auf ihre fünfjährige Bilanz. Im Gemeinderat ist sie inzwischen die drittstärkste Fraktion. Leider hat es für den anvisierten fünften Sitz wegen etwa zwei Prozent nicht gereicht, da es acht konkurrierende Listen gab. Dank der gleichzeitigen Europawahl mit heftigen Diskussionen über die Arbeit der Ampel, die Streitigkeiten in Berlin und das AfD-Verbot war die Kommunalwahl mehr denn je parteipolitischen Ausrichtungen unterworfen. Profitiert hat davon wohl im ganzen Land die AfD.
Marco Gersonde, Roland Liebl und Ebru Baz sind weiterhin unsere bewährten Vertreter. Neu hinzugekommen ist mit Ulrich Hintermayer ein erfahrener Kommunalpolitiker. Dass die Unabhängigen mit Marco Gersonde auch einen Kreisrat stellen und damit Waghäusel in dem Gremium verstärken, verdeutlicht den Erfolg.
Seit 2019 erhalten die Unabhängigen jede Woche Anregungen, Vorschläge und Hinweise aus der Bevölkerung. Auch jetzt nach der Kommunalwahl. „Das zeigt uns die Wertschätzung und Kompetenzzuweisung, die Akzeptanz und vor allem das große Vertrauen“, sagte die Vorsitzende Kerstin Siegrist bei der jüngsten Zusammenkunft. „Wir werden inzwischen sogar von Mitgliedern und Wählern der etablierten Parteien in Anspruch genommen. Das freut uns, machen wir gerne.“
Die unabhängige Wählervereinigung versteht sich als direkter Ansprechpartner und – wenn möglich – als Problemlöser. Seit der Gründung 2019 sind mehr als 600 Anregungen, Empfehlungen, Anfragen, Beanstandungen, Bekundungen von Sorgen eingegangen … alles von unseren Bürger/innen. Dieser Zuspruch und dieses Vertrauen motivieren.
Wichtig sei den Unabhängigen der Teamgedanke. „Wir wollen keine One-Man-Show sein“, so Siegrist.
„Transparenz in Form einer breiten Öffentlichkeitsarbeit mit einer bürgernahen umfassenden Informationsvermittlung (nicht nur 4 Wochen vor der Wahl) haben wir uns auf die Fahne geschrieben.“
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Fahrstuhlproblem Bahnhof Waghäusel
Aus der Tagespresse war zu entnehmen, dass es an einem der drei baugleichen Fahrstühle am Bahnhof zu einem ernsten Zwischenfall kam. Ein Mitbürger, dessen Frau im Fahrstuhl gefangen war, hat uns kontaktiert. Er hatte eigentlich nur seine Frau abholen und dann die gesamte Aktion vor Ort live miterlebt. Sein Schreck ist auch Tage später noch recht groß. Über die Fehlerursache ist uns bisher wenig bekannt, insbesondere warum die zuständigen DB-Servicetechniker nach dem Notruf keine funktionierende Lösung anbieten konnten. Letztendlich musste die Feuerwehr mit schwerem Gerät eingreifen. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Waghäuseler Feuerwehr, die mit schwerem Gerät und viel Sachverstand die Lage stets unter Kontrolle hatte. Am Ende mussten die Insassen Helme aufsetzen. Und es flogen Funken der Schneidgeräte. Der Aufzug wird mindestens eine Großreparatur benötigen, bzw. komplett ersetzt werden müssen.
Viele Fragen sind nicht nur für uns noch offen: Sind die beiden anderen Fahrstühle vielleicht mit einem ähnlichen Fehler behaftet? Ist deren Betrieb sicher? Wann ist der defekte Fahrstuhl wieder einsatzbereit? Was kann die Stadt tun?
Hintergrund: Die Stadt Waghäusel und der Gemeinderat haben sehr viel Geld ausgegeben, zuletzt für den Zentralen Omnibusbahnhof und die WC-Anlage, aber auch für den barrierefreien Umbau der Bahnsteige. Da tut es nicht gut, wenn nach einem Fehler erst einmal das große Schweigen herrscht oder nur Standardantworten (z. B. „Ein technischer Fehler ist aufgetreten“) bekannt gegeben werden. Wer den ÖPNV fördern und gefördert haben will, muss sich offen um Fehler und Probleme kümmern.
Wir bleiben am Ball.
Starkregenmanagement
70 Liter Regen wurden in Kirrlach vom Deutschen Wetterdienst vom 13. auf 14. August gemessen. Dafür ist die Kanalisation nicht ausgelegt. Viele Keller wurden wieder geflutet. Manchmal ist es ein falscher Anschluss. Allerdings nicht immer.
Bildunterschrift: Inzwischen hat die Stadt das Projekt Starkregenmanagement auf unser Drängen hin gestartet
WIR sind für Sie da!
Parken um die Eremitage
Einige Hinweise befassen sich mit der „Parksituation“ auf dem Gelände der Eremitage. Es handelt sich um ein Dauerthema und Dauerärgernis.
Um was geht es? Viele Bürger/innen regen sich über die „Fremdbenutzung“ des Gewerbegebiets bei der Eremitage auf. Entlang der Haupterschließungsstraße durch das Areal der ehemaligen Zuckerfabrik waren dort – meistens an den Wochenenden – bis zu 15 Lkw abgestellt.
Die Fahrer, aus ganz Deutschland und insbesondere aus dem osteuropäischen Ausland, nutzen die Straßen auf dem ehemaligen Südzuckergelände als Parkflächen und sorgen dabei für „Hinterlassenschaften“ aller Art. So wird dort gecampt, gegrillt, geschlafen, internationale gesellige Treffs veranstaltet, zu guter Letzt die Notdurft verrichtet.
Dass hier keine Abhilfemaßnahmen möglich sein sollen, verstehen viele nicht. Wir werden uns weiterhin des Themas annehmen.
Zahlreiche Anregungen für den Haushalt 2025
Erstaunlich viele Anregungen und Hinweise für den Haushalt 2025 sind aus der Bevölkerung bei den Unabhängigen eingegangen. Das zeigt uns die Bereitschaft unserer Bürger/innen, sich aktiv einzubringen. Wir freuen uns, wenn sich viele an die Unabhängigen wenden. Darunter sind immer wieder auch Mitglieder anderer Parteien und Wählervereinigungen. Wir werden die Eingänge sammeln, prüfen und weitergeben.
Jahreshauptversammlung
Über unsere Jahreshauptversammlung mit einer erfolgreichen Bilanz über das zurückliegende Geschäftsjahr werden wir separat berichten.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Öffentliches Grün im Sommer 2024
Fast täglich kann man den Bauhof mit seiner Gärtnerabteilung bei der Grünpflege sehen. Das ist in diesem Jahr nach den Rekordniederschlägen im ersten Halbjahr eine ganz besondere Herausforderung, denn selten ist das Grün am Straßenrand so schnell und intensiv gewachsen, wie in diesem Jahr. Und bei Nässe konnte im Frühjahr an vielen Tagen gar nicht gemäht werden. Lobenswert ist, dass die viel befahrenen Bereiche der Hauptstraßen auch häufiger vom Bauhof gepflegt werden. Im Gegenzug melden sich dann eher die Anwohner von den Seitenstraßen. Viele Rückfragen haben uns aktuell dazu erreicht, die wir gerne an die Stadt weitergeben. Eine der zentralen Fragen ist, wie oft denn die Grünstreifen von der Stadt gepflegt werden. Das gilt umso mehr, als die Streifen gerade bei Eckgrundstücken manchmal eine Größe erreichen, die man als Anwohner nicht so ohne Weiteres freiwillig und nebenbei mit pflegen kann.
Wir werden über die Ergebnisse berichten.
Bildunterschrift: Wie ist die städtische Grünpflege auf den Nebenstraßen, z. B. entlang längerer öffentlicher Parkplatzstreifen, bzw. auf der Rückseite der Lärmschutzwälle vorgesehen?
Für was brauchen wir Gemeinderäte?
Aufgrund unserer Veröffentlichungen auf unserer Homepage zum Thema Bürgermeisterstellvertreterwahl sind etliche Meinungsbekundungen eingegangen.
Dabei spielte die Frage eine zentrale Rolle: Hat ein Gemeinderat nur die Aufgabe, Sitzungs- und Verwaltungsvorlagen halbblind durchzuwinken? Vorlagen nur noch abzunicken?
Nein, die Gemeindeordnung BW und die Kommentierungen dazu machen klare Vorgaben. Dort heißt es u.a.: „Der Gemeinderat überwacht den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung.
Er begleitet kritisch die Entscheidungen, kontrolliert und überwacht. Er holt selbst Informationen ein und überprüft die Vorlagen.“
Wenn nun eine Fraktion im Gemeinderat (wie in diesem Fall die Unabhängigen) eine Sitzungsvorlage auf die Vollständigkeit und parteiliche bzw. parteipolitische Ausgewogenheit überprüft, so kommt sie damit einer originären Aufgabe nach.
Wer die Vornahme dieser Kontrollfunktion scharf und giftig kritisiert, als „oberlehrerhaft“ abtut, verkennt die Funktion eines halbwegs verantwortungsbewussten Gemeinderats. Er ist fehl am Platz.
Die eingereichte Sitzungsvorlage wollte und sollte dem Gemeinderat glaubhaft machen, dass zwei Stellvertreter „normal“ sind. Also hat man zwei (!) Städte im Land gesucht, um dies zu belegen. Etwa 95 Prozent der üblichen Handhabungen in anderen Kommunen wurden einfach weggelassen, um das Gemeinderatsgremium „in die richtige, gewünschte Richtung zu führen“. Ist das okay?
Bildunterschrift: -
WIR sind für Sie da!
Baustelle beendet
Die Unabhängigen begrüßen die Fertigstellung der Baustelle Mannheimer Straße. Ein ganzes Jahr lang mussten alle, insbesondere die Anwohner, damit zurechtkommen und viele Unannehmlichkeiten aushalten. Immer wieder haben wir uns um deren berechtigten Anliegen und Probleme gekümmert, so vor allem Michael Knebel als Vertreter der Unabhängigen. Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss.
Überfahrene Schildkröten
Hinweise haben wir bekommen zu überfahrenen Sumpfschildkröten im Naturschutzgebiet Wagbachniederung, entlang der alten B 36. Aufgrund unserer Initiative befasst sich das Regierungspräsidium damit.
Aufgaben eines Gemeinderats
Hat ein Gemeinderat nur die Aufgabe, Sitzungs- und Verwaltungsvorlagen durchzuwinken? Aufgrund unserer Veröffentlichungen auf unserer Homepage zum Thema BM-Stellvertreterwahl sind etliche Meinungsbekundungen eingegangen.
Verwiesen wird auf die Gemeindeordnung BW und die Kommentierungen dazu. Dort heißt es u. a.: „Der Gemeinderat überwacht den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung.
Er begleitet kritisch die Entscheidungen, kontrolliert und überwacht. Er holt selbst Informationen ein und überprüft die Vorlagen.“
Wenn nun eine Fraktion eine Sitzungsvorlage auf die Vollständigkeit und parteiliche Ausgewogenheit überprüft, so kommt sie damit einer originären Aufgabe nach. Wer die Vornahme einer Kontrollfunktion (scharf) kritisiert, verkennt die Funktion eines verantwortungsbewussten Gemeinderats.
Näheres dazu auf unserer Homepage „Die Unabhängigen Waghäusel“ (https://www.du-waghaeusel.de). Dort bitte die Rubrik „Logbuch“.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Sondergebiet Melanchthonstraße“
Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Waghäusel inzwischen ein knappes Gut geworden. Ursachen gibt es viele, insbesondere die gestiegenen Bau- und Kreditkosten. Insofern überraschte es nicht, dass auch der vorhabenbezogene Bebauungsplan auf dem ehemaligen SMG-Parkplatz vom Investor nicht umsetzbar war. Ihn ereilte das gleiche Schicksal, wie der Plan für den Goethe- und Lessingpark. Beide Investoren mussten die gültigen Bebauungspläne zu den Akten legen, weil letztendlich nicht mehr vom Wohnungskäufer bezahlbar. Die geplanten Wohneinheiten wurden im Endpreis durch die Preissteigerungen zu teuer.
Den Anpassungen bei der Melanchthonstraße haben wir gerne zugestimmt, zumal die Stellplatzfrage nicht gestellt wurde. Auch der neue B-Plan wird zwei Stellplätze pro Wohneinheit ausweisen, dazu noch einige öffentliche Stellplätze, die vom Investor auf seinem Grundstück eingerichtet werden.
Wir hoffen, dass sich der Investor beim Goethe- und Lessingpark dies zum Vorbild nimmt und dem guten Beispiel beim ehemaligen SMG-Gelände folgt. Gerade die Rückmeldungen in unserer Kümmerer-Ecke zeigen immer wieder, wie eng es beim Parken wird. Im gesamten Stadtgebiet. Selbst im sozialen Wohnungsbau, wo zunächst kaum PKWs vorhanden sind, ändert sich der Parkplatzbedarf mit den Jahren bisher ausnahmslos nach oben.
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Weitere Anregungen
Wir bekamen folgenden Hinweis:
Auf dem Radweg zum und vor dem Rathaus (aus östlicher Richtung) hat es wieder einmal einen Fahrradunfall auf dem nassen und glatten Klinkerbelag gegeben. Es ist nicht der erste Unfall. Die Klinker sind nicht nur glatt und rutschig, sie wackeln und sind deutlich uneben. Trotz aller Vorsicht kann es schnell zu einem Sturz kommen.
Wir haben den Hinweis von zwei Bürgern an das Ordnungsamt der Stadt weitergegeben und folgende Auskunft bekommen:
„Das Problem der glatten Oberfläche und der damit einhergehenden Rutschgefahr ist bekannt. Rund um den Marienbrunnen ist kein Austausch des Pflasters geplant. Im Zuge des Um- bzw. Neubaus der Realschule sowie der Gemeinschaftsschule und der damit einhergehenden Neuausrichtung der Bushaltestellen soll der Weg Richtung Waldkindergarten entsprechend saniert und somit auch diese Problematik behoben werden.
Unabhängig davon handelt es sich bei der vermeintlichen Unfallstelle um keinen offiziellen Radweg. Nichtsdestotrotz werden wir, um zumindest auf die Gefahr hinzuweisen, entsprechende Schilder aufstellen lassen.“
Wir bedanken uns ausdrücklich beim Ordnungsamt für die rasche Auskunft und für die Bemühungen um eine Lösung.
Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung
am Mittwoch, 7. August, um 19 Uhr, im Toscana in Kirrlach.
Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde des Vereins „Die Unabhängigen Waghäusel e. V.“
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Wagbachbrücke beim Vogelpark – Antrag zur Auftragsvergabe abgelehnt
Nicht vergeben wurde der Auftrag zur Erneuerung der Rad- und Fußwegüberführung (FÜ) über den Wagbach beim Vogelpark Wiesental. Die Kostenberechnung des beauftragten Architekturbüros in Höhe von brutto 73.186,61 € war schon eine Überraschung für uns. Das Stadtbauamt hat die Brückenbauarbeiten öffentlich ausgeschrieben. Von 7 Bewerbern wurden die Ausschreibungsunterlagen eingesehen, zum Eröffnungstermin am 25.06.2024 ging lediglich 1 Angebot ein: 110.380,04 €. Für die deutliche Überschreitung der Kostenschätzung wurde keine plausible Erklärung mitgeliefert.
Für uns zu teuer, zumal wenige Tage vorher in der Nachbargemeinde Oberhausen eine wirklich vergleichbare Brücke beauftragt wurden. Wir zitieren dazu die BNN: „Demnächst gibt es eine neue Brücke, die vom Vogelpark Oberhausen zum benachbarten Kinderspielplatz führt. Der Weg war gerne in Anspruch genommen worden. Doch inzwischen ist die Holzbrücke morsch geworden und bietet keine ausreichende Sicherheit mehr. Nunmehr hat der Gemeinderat eine neue Brücke beschlossen, die aus einer Stahlkonstruktion bestehen soll. Das Gremium vergab die Arbeiten an die einheimische Firma Reiff zum Angebotspreis von rund 22.000 Euro.“
Rewe-Kreisel in Kirrlach
Hier erreichte uns eine wertvolle Anregung, die wir befürworten und gerne weitergeben: Warum sind dort keine Zebrastreifen für die Fußgänger angebracht? Wenn keine "Zebrastreifen" vorhanden sind, wissen die Fußgänger in der Regel nicht, wie sie sich zu verhalten haben, so die Rückmeldungen. Das kann man dort auch täglich beobachten. Der Rewe-Kreisel ist für Fußgänger und Radfahrer eine wichtige Querung auf dem Weg zur Realschule, bald auch zur Gemeinschaftsschule.
Bildunterschrift: -
Reaktionen auf Antrag
Große Aufmerksamkeit hat die Stellungnahme der Unabhängigen zur Bürgermeisterstellvertreterwahl gefunden. Dutzende Male wurden Vertreter der Unabhängigen darauf angesprochen. Eine Reihe von E-Mails ist dazu eingegangen. Dass sich auch Mitglieder von Parteien gemeldet und ihre „Irritation“ zum Ausdruck gebracht haben, bestärkt uns in unserer Auffassung, dass wir richtig liegen.
Meinungen aus der Bevölkerung:
- Die dritte Stellvertretung wurde den Unabhängigen per Abstimmung verweigert. Stattdessen nimmt man einen AfD-Vertreter über die Hintertür bewusst in Kauf. Wenn z.B. aus Urlaubs- oder Krankheitsgründen der erste und zweite BM-Stellvertreter ausfällt, kommt laut Gemeindeordnung BW der an Lebensjahren älteste Stadtrat zum Zuge. Dies ist in Waghäusel ein AfD-Vertreter. Also lieber einen AfD‘ler als einen Unabhängigen?
- Das ist die Rache für den kreativen Wahlkampf und das gute Ergebnis. Kleinkariert. Rache an der Kümmererpartei?
- Was geschieht, wenn einmal die Unabhängigen bei einer Gemeinderatswahl vorn liegen? Heißt es dann in der Verwaltungsvorlage, auf einen ersten BM-Stellvertreter zu verzichten und dafür nur einen zweiten oder dritten zu wählen, damit alles aus parteipolitischer Sicht stimmt?
Bildunterschrift: -
Reaktionen auf Antrag
Große Aufmerksamkeit hat die Stellungnahme der Unabhängigen zur Bürgermeisterstellvertreterwahl gefunden. Dutzende Male wurden Vertreter der Unabhängigen darauf angesprochen. Eine Reihe von E-Mails ist dazu eingegangen. Dass sich auch Mitglieder von Parteien gemeldet und ihre „Irritation“ zum Ausdruck gebracht haben, bestärkt uns in unserer Auffassung, dass wir richtig liegen.
Was insbesondere aufgefallen ist: Der Gemeinderat hat 3 Stellvertreter, wie von den Unabhängigen beantragt, abgelehnt und für nur noch 2 gestimmt. In der Amtsperiode zuvor waren es 5 Stellvertreter. So kommen mit der Festlegung auf 2 die Unabhängigen als drittstärkste Fraktion nicht zu Zuge, dafür die AfD.
Der Antrag der Unabhängigen im Gemeinderat und einige Reaktionen darauf veröffentlichen wir auf unserer Homepage „Die Unabhängigen Waghäusel“ (https://www.du-waghaeusel.de). Dort bitte die Rubrik „Logbuch“.
Vertreter im Kreistag
Auch im Kreistag hat die konstituierende Sitzung stattgefunden. Begrüßt wurde Marco Gersonde als Newcomer aus Waghäusel von seinem Kollegen, Bürgermeister Simon Bolg, der auch Verbindungen nach Waghäusel hat. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit“, bekundeten beide. Mit Gersi sei Waghäusel gut vertreten, meinte der Sulzfelder Bürgermeister.
Anregungen aus der Bevölkerung
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger auf.
Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen.
Ansprechpartner – wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Vorsitzende: [email protected].
Schöne Urlaubszeit
Wir wünschen der ganzen Bevölkerung von hier aus eine schöne Ferien- und Urlaubszeit, schöne Sommertage, viel Entspannung – und dass nichts passiert und alle gesund bleiben!
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Berichterstattung im Mitteilungsblatt
Während die Berichte der Parteien, Wählervereinigungen und Fraktionen durch die Verwaltung sehr detailliert Korrektur gelesen werden, scheint dies für die von den BNN übernommenen Berichte nicht zu passieren. Im letzten Mitteilungsblatt war dort zu lesen: „Zuvor wurde der von Roland Liebl eingereichte Antrag, die Zahl der OB-Stellvertreter auf drei zu erhöhen, gegen die vier Stimmen der DU-Fraktion abgelehnt.“ Korrekt ist die vom Fraktionssprecher in der Sitzung als Antrag vorgetragene Formulierung: „Unser Vorschlag: FÜNF waren es bisher, ZWEI lautet der Verwaltungsvorschlag. Dann wären doch DREI eine vertretbare Lösung.“ Mit anderen Worten: Die Verwaltung wollte mit ihrem Vorschlag drei Vertreter streichen, wir nur zwei. Beide Vorschläge sind eine Reduzierung und keine Erhöhung.
Zweckverbände Wasser und Abwasser
Wir freuen uns, dass wir künftig in beiden Zweckverbänden mit einem Gemeinderat aus unserer Fraktion vertreten sind. Dies wird den Informationsfluss verbessern. Wir werden anregen, dass es künftig nach jeder Verbandsversammlung einen eigenen Tagesordnungspunkt im Gemeinderat gibt: „Information aus den Zweckverbandssitzungen Wasser und Abwasser“. So lassen sich Informationsdefizite für den Gemeinderat vermeiden. So erfuhr der Gemeinderat zuletzt erst im Rahmen der Bürgerfragestunde durch unsere Nachfrage über die enormen Problem beim Neubau, sowie den seit längerer Zeit laufenden Rechtsstreit mit gleichzeitigem Stillstand der Baustelle beim inzwischen in die Tage gekommenen Wasserwerk aus den 1960er Jahren. Zum Glück haben wir sehr motivierte Mitarbeiter in den Zweckverbänden. Sie geben Tag und Nacht alles, um Trinkwasser in ausreichender Menge und guter Qualität zu liefern.
Bildunterschrift: Die neu gebildete Fraktion: Roland Liebl, Ulrich Hintermayer, Ebru Baz, Marco Gersonde (v.l.n.r.)
Kritik an Bürgermeisterstellvertreter-Wahl
Mit einer von uns als „Ausgrenzung“ empfundenen Entscheidung hat die Amtsperiode des Gemeinderats begonnen. Gab es seit der Fusion 1975 drei Stellvertreter, dann vier und später sogar fünf, so wurde nach der Gemeinderatswahl 2024 die Anzahl auf nur noch zwei reduziert, wie von der Rathausverwaltung empfohlen. Die Argumentation ist für uns nicht nachvollziehbar. Damit gingen die „Unabhängigen“ als drittstärkste Fraktion leer aus.
Ihren Antrag im Gemeinderat, einen Kompromiss zwischen der Anzahl 2 und 5 zu finden, sowie eine Stellungnahme zum gesamten Vorgang mit den Hintergründen veröffentlichen die Unabhängigen aus Platzgründen auf ihrer Homepage „Die Unabhängigen Waghäusel“ (https://www.du-waghaeusel.de). Dort bitte die Rubrik „Logbuch“ wählen.
Anregungen aus der Bevölkerung
Immer wieder erhalten die „Unabhängigen“ Anregungen, Hinweise, Vorschläge und Tipps aus allen Bevölkerungsgruppen. Gerne greifen wir die Zuschriften und Meldungen unserer Bürger auf. Wir prüfen die Anliegen, befassen uns, kümmern uns.
Wenn Sie Anregungen und Hinweise haben, wenden Sie sich an die Unabhängigen.
Ansprechpartner – wo und wie?
Fraktionsvorsitzender: [email protected]. Telefon 60981.
Vorsitzende: [email protected].
Überfahrene Schildkröten
Hinweise haben wir bekommen zu etlichen überfahrenen Sumpfschildkröten auf dem Weg zur Eiablage im Naturschutzgebiet Wagbachniederung, entlang der alten B 36. Aufgrund unserer Initiative befasst sich jetzt das Regierungspräsidium damit. Wir werden über das Ergebnis berichten.
Rutschgefahr
Auf dem Radweg vor dem Rathaus (aus östlicher Richtung) hat es wieder einen Fahrradunfall auf dem nassen und glatten Klinkerbelag gegeben. Wir gehen der Meldung an uns nach und kümmern uns darum. Und berichten.
Bildunterschrift: -
Kritik an Bürgermeisterstellvertreter-Wahl
Mit einer als „Ausgrenzung“ empfundenen Vorlage der Rathausspitze und der Entscheidung des Gremiums hat die Amtsperiode des Gemeinderats wenig harmonisch begonnen.
Im Gegensatz beispielsweise zu Oberhausen-Rheinhausen. Dort heißt es in der heutigen Presse: „Der Gemeinderat von Oberhausen-Rheinhausen hat in seiner konstituierenden Sitzung die Zahl der Bürgermeisterstellvertreter verdoppelt: Statt zwei, wie bislang, sind es jetzt vier. Der nahezu einhelligen Entscheidung – bis auf zwei Stimmen - lag die geäußerte „Überlegung“ des amtierenden Bürgermeisterstellvertreters Hajo Böser (CDU) zugrunde, alle vier Fraktionen zu berücksichtigen, mit diesem Schritt das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und kein Gefühl der Ausgrenzung aufkommen zu lassen.“
Wie ist es bei uns?
Unsere vorgetragene Stellungnahme:
Herr Oberbürgermeister, Herr Bürgermeister,
Stadtratskolleginnen und -kollegen.
Mit der Verwaltungsvorlage sind wir nicht einverstanden und stellen daher einen Änderungsantrag.
Die darin enthaltene Zielrichtung halten wir für falsch, die Begründung für parteiisch.
Der Vorschlag beinhaltet eine Ausgrenzung, die alle in Waghäusel in allerlei Erklärungen und Sonntagsreden nicht haben wollen.
So stand in einem Wahlprospekt vor nur wenigen Wochen: „Für ein sozialeres und ökologischeres Waghäusel – ohne Spalterei und Ausgrenzung.“
Klingt jedenfalls gut!
Seit der Gemeindefusion 1975 gab es 3 Bürgermeisterstellvertreter, ab 1994 dann 4, zuletzt 5. Für jede Fraktion einen. An den Verhältnissen (etwa OB plus Bürgermeister) hat sich ja nichts verändert. Also warum eine Veränderung?
Eine gleichwertige Berücksichtigung gab es auch in Zeiten, als die CDU noch 15 Sitze hatte und die Freien Wähler 3. Für BM Robert Straub stand der Ausgleich im Vordergrund und nicht, wie wir jetzt vermuten, parteipolitische Überlegungen. Es wird ja offen kommuniziert, mit der Reduzierung von 5 auf jetzt 2 gehe es darum, einen AfD-Vertreter als BM-Stellvertreter zu verhindern. Ja, warum werden WIR jetzt, die Unabhängigen, in Mitleidenschaft gezogen?
Jeder BM-Stellvertreter wird gewählt, braucht die Mehrheit der Stimmen. Werden in geheimer Wahl Abweichler vermutet? Hier tut man so, als gäbe es einen Automatismus in der Reihenfolge und Größe der Fraktionen, die es seit 2008 mit der Wahl von Krimhilde Rolli von der zweitstärksten Fraktion nicht mehr gegeben hat. Jetzt besteht der Eindruck, als sollte mit einer Neuregelung gleich der große parteipolitische Aufwasch gemacht werden. Wenn wir bei der Gemeinderatswahl rund 2 Prozent mehr geholt hätten, gäbe es dann, wegen uns, nur einen einzigen BM-Stellvertreter, wären dann die Freien Wähler leer ausgegangen? Eine spannende Frage.
Die Verwaltung verweist auf Bruchsal und Bretten mit nur 2 Stellvertretern. Nachfragen haben ergeben, dass die dortigen Regelungen etwa 40 bis 50 Jahre alt sind. Niemand kann sich dort mehr an Ursprünge erinnern. Warum wird in Waghäusel eine Neuregelung in 2024 mit Verhältnissen um 1960 begründet? Wo war diese Begründung 2019 oder 2014?
Einfach: Man sucht und nimmt das, was passt. Die vergleichbaren Kommunen mit mehr Stellvertreter lässt man sicherheitshalber weg: Schwetzingen 4, Ettlingen 4, Stutensee (mit OB und 2 BM) 3, Hockenheim 3, Kraichtal 3, Wiesloch 4, Walldorf 4. Und es gibt noch viele.
Zwei uralte Zahlen müssen jetzt plötzlich als Begründung herhalten. Und nicht 95 %! Das ist nicht korrekt, was man von einer Verwaltung eigentlich erwarten müsste.
2014 haben wir zugunsten der Jungen Liste auf den vierten Stellvertreter verzichtet. Wie damals, so geht es uns auch heute nicht um einen schmückenden Titel. Allerdings sehen wir 2024 eine belegbare Ausgrenzung, die unnötig ist und für Waghäusel unwürdig.
Unser Vorschlag:
5 waren es bisher, 2 lautet der Verwaltungsvorschlag. Dann wären doch 3 eine vertretbare Lösung.
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Soweit unsere Stellungnahme. Warum legt man so etwas Einseitiges dem Gemeinderat vor und lässt Wesentliches einfach weg? WAGHÄUSEL JETZT EIN „ORT DER DEMOKRATIEGESCHICHTE“, so heißt es auf der Homepage der Stadt. Da sieh mal.
Bildunterschrift: -
Aus der Fraktionsarbeit
Ist der Bodenrichtwert der Grundstückspreis?
Der von den Gutachterausschüssen festgestellte Bodenrichtwert ist nicht gleich dem Grundstückspreis. Für eine genaue Ermittlung der marktüblich erzielbaren Preise sind Zu- und Abschläge zum Bodenrichtwert zu berücksichtigen. Aus Sicht unserer Fraktion ist es nach wie vor ärgerlich, dass die Finanzämter sich bisher nicht für die Abschläge beim Gartenland interessieren. Sie kalkulieren noch immer ohne Abschläge für große Gärten bei den Messbescheiden für die neue Grundsteuer ab dem kommenden Jahr, obwohl die Regeln dafür auf dem Bodenrichtwertinformationssystem der Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg sogar für jedes Grundstück mitveröffentlicht wurden (Bem.: Wir berichteten mehrfach darüber). Fraktionssprecher Roland Liebl regte deshalb an, dass die Gutachterausschüsse künftig dem entgegenwirken sollten. Bisher wird in der gesamten Region rund um Waghäusel nur mit Abschlägen für große Grundstücke gerechnet. Mathematisch könnte man die Rechnung auch umdrehen und grundsätzlich mit Zuschlägen für kleinere Grundstücke rechnen. Das wäre dann zumindest für die Steuerbescheide gerechter, weil diese dann so ermittelten Zahlen sehr wahrscheinlich im Schnitt viel näher am tatsächlichen Grundstückswert liegen. Und genau dieser sollte als Grundlage für die Grundsteuer verwendet werden, so die Landesregierung in ihren wiederholten Erklärungen. Oder man folgt gleich dem Modell von Ettlingen, die innerhalb von ganzen Straßenzügen zweierlei Bodenrichtwertzonen ausweisen. Das ist zwar offiziell verboten, aber sehr gerecht!
Wir bleiben bei diesem Thema am Ball, so Liebl.
Bildunterschrift: Der Gutachterausschuss in Ettlingen versucht über die grundsätzlich verbotenen separaten Bodenrichtwertzonen für Gartenland – im Ausschnitt der Bereich Friedensstraße Ecke Augustastraße – der Landesregierung ein Schnippchen zu schlagen
Die Logbucheinträge für das erste und das zweite Quartal 2024 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Regen, Regen und nochmal Regen; Starkregenmanagement; Ausdrückliches Lob für die Stadt; Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe; Ja, wir kümmern uns!; Bahnprojekt Mannheim – Karlsruhe; Kümmern um Demokratie; Haushaltsrede der DU-Fraktion; Freude über Post; Ärgernis: Bahnhof Waghäusel; Für die Bürger da; Nominierungsversammlung; Das Thema Tiefengeothermie bleibt uns erhalten; Stadtcafé in Wiesental; Notfallpraxis; Grüne Dorfmitte – Oberer Kamm; DB-Gütertrasse zwischen Eremitage und Marienstraße; Wir stehen für respektvollen Umgang; Blühendes Waghäusel; Grüne Dorfmitte Kirrlach; Kommunalwahl am 9. Juni; Was ist ein Ältestenrat?; Liste mit Überraschungen; Unser Team; Einstieg in Klimaanpassungsmaßnahmen in Waghäusel; Gehwegneubau entlang der Mannheimer Straße zwischen Frieden- und Rotkreuzstraße; Frühlingsfeste und Kerwe in Wiesental und Kirrlach; Zuversichtliche Kümmerer; Unser (jetzt offiziell nominiertes) Team; Unsere Liste für die Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024 steht; Frohe Ostern; Wir zeigen Vielfalt; Öffentlich oder nicht öffentlich?; Darf der Gemeinderat selbst nicht öffentlich vorberaten?; Bürgernahe Arbeit fortsetzen; Qualitätserfassung von Ortsmitten; Lob und Kritik; Verpachtung kommunaler Dachflächen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen; Vielen Dank für das viele Lob; Fraktionssitzung; Die Wahlergebnisse liegen vor; Vielen Dank!; Aus der Fraktionsarbeit; Starkregenmanagement; Weiterhin als Kümmerer; Pfui: Nazi-Schmierereien; Gratulation; Neue Grundsteuer ab 2025; Welchen Spielraum hat der Gemeinderat beim Hebesatz für die Grundsteuer?; Wir kümmern uns – weiterhin!;
Die Logbucheinträge für das zweite bis zum vierten Quartal 2023 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
ENERGIEplan Waghäusel; Die Bürger ernst nehmen!; Gemeinderatssitzung am 24. April; Bürgermeisterwahl; Die Unabhängigen sind gefragt; In eigener Sache: Zensur?; Die Unabhängigen sind die Kümmerer; Aus der Fraktionsarbeit; Wir kümmern uns um unsere Bürger; Freiwillige Feuerwehr; Gartenstraße – Einmündung zur Oberdorfstraße; Wir sind gerne die „Kümmerer“; Rückfragen an die Verwaltung; Entlastungen bei Öl- und Pelletheizungen - Antragstellung seit dieser Woche
möglich; Wir sind Ihre Kümmerer; Rheintalbad; Kommunale Wärmeplanung; Wir kümmern uns; Gebühren für die Kinderbetreuungseinrichtungen; Parken in Waghäusel: Stellplatzsatzung; Wir als Kümmerer; Änderung des Bebauungsplanes Gewerbepark Eremitage; Wir kümmern uns!; Energiewende und Klimaschutzwerkstatt Waghäusel; Agri-Photovoltaik-Freiflächenanlage; Wir sind die Kümmerer!; Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden der Stadt; Ja, wir kümmern uns!; In eigener Sache; Wir sind die Kümmerer! Wir sind für SIE da!; Antrittsbesuch beim neuen Schulleiter an der Schillerschule; Baustelle an der Gartenstraße
zur Oberdorfstraße; Wir sind die Kümmerer!; Anforderungen für den städtischen Haushalt 2024; Wir sind für SIE Kümmerer und Anlaufstelle!; Sechs ausgefallene Ausschusssitzungen im Zeitraum vom Dezember bis Juli; Wir sind die Kümmerer; Goethe-Lessing-Park; Rastatter- und Offenburger Straße; Wir sind die Kümmerer!; Unterschiedliche Meinungen zwischen Fraktion und Verwaltung: Transparenz
bei Verkehrsdaten; Wir sind für Sie da. Wir kümmern uns!; Abgabe von Anforderungen für den Haushalt 2024; Warum noch keine neuen Kredite?; 70 Millionen Euro an Schulden?; Bilanz der „Kümmererpartei“; Klimaziele; Trotz Kritik: Wir bleiben die Kümmerer; Kein Geld und Haushaltsanforderungen – ein Widerspruch?; Ausfahrt Haslacher Straße als Beispiel; Wir sind gerne Ihre Kümmerer; Starkregenmanagement als Beispiel; Wir kümmern uns – auch in der Ferienzeit; Parkraumkonzept; Was ist eine Fachaufsichtsbeschwerde?; Ergebnis der Parkraumuntersuchung; Wir laden „Mit-uns-Kümmerer“ zur Zusammenarbeit ein; Neue Grundsteuer: Absehbare Verschiebungen und die Frage nach der Gerechtigkeit; In der Lußhardtstraße; Öffentliche Waldbegehung; Parkraumkonzept: Lußhardtstraße; Wir sind und bleiben Ihre Kümmerer; Rheintalbad; Vorgehen Haushaltsplanaufstellung; Fehlende Kreisel (Beethovenstraße und Haslacher Straße); Auch darum kümmern wir uns; Ganztagesrechtsanspruch für Grundschulkinder; Trauungen in der Eremitage – Nicht erst seit der Renovierung; Wir bleiben Ihre Kümmerer; Das Prinzip der Öffentlichkeit der Sitzungen – ein Grundsatz kommunaler Demokratie; Gefragte Unabhängige; Gehwegneubau entlang der Mannheimer Straße
zwischen Frieden- und Rotkreuzstraße; Wie geht es nach dem Umbaumaßnahmen in der Mannheimer Straße weiter?; Sperrmüll; Kümmerer: Andere machen uns nach. Gut so.; Schulden machen „etwas“ Angst; Kümmer-Aufgaben genug!; Wie geht es weiter in der Wiesentaler Ortsmitte?; Ticket-System für Bürgermeldungen; Große Sorge: Geplante Gütertrasse der DB; Schön: Viele Kümmerer im Land; Die Europa-Gütertrasse kommt … aber wie?; Rheintalbad: Unschöne Situation; Parallelstraßen: Post- und Lerchenstraße; Die kleinen Dinge des Alltags; Bahnhof Waghäusel; Einbringung des Haushaltsplans 2024 – Entwicklung der Schulden – Licht und
Schatten; Weitere Meinungsbekundungen; Neue Gütertrasse: Linienvarianten für den Variantenvergleich; Haushalt 2024; Zustand des Waghäuseler Bahnhofs; Schwarze Null – Trotz 16 Millionen Kreditaufnahme; Ein Dauerthema ist die Umgestaltung der Mannheimer Straße.; Weihnachtsbeleuchtung; EU-Gütertrassenausbau Mannheim-Karlsruhe; Haushalt 2024; Blutspendenehrung: Altersgrenze für Spenden aufgehoben; Wir machen Druck!; EU-Gütertrassenausbau Mannheim–Karlsruhe; Weihnachtsgrüße der Fraktion; Blick auf Weihnachten und 2024
Die Logbucheinträge für das erste Quartal 2023 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Haushaltsrede 2023; Die "Unabhängigen" informieren; Die Unabhängigen befassten sich mit Verschuldung der Stadt; Die Unabhängigen befassten befassten sich mit sicheren Fahrradboxen; Was bedrückt die Bürger; Nein zum Erdbeben-Risiko; Neue Grundsteuer; Vier nahgelegene Kraftwerke: Viermal Erdbebengefahr; Grundsteuer bei großem Garten oder großen Grünflächen; Ist ein Hinweis polemisch?; Eine Fülle von Meinungsbekundungen; Informationsbroschüre der Stadt Waghäusel zum Bürgerentscheid; Rheintalbad; Beigeordnetenwahl; Nähe zum Atommüll-Zwischenlager; Tiefengeothermie; Appell an Fairness und Respekt; Gedanken zum Fernwärmenetz; Bereits acht Bürgerinitiativen in Waghäusel. Ist das normal?; Bürgerentscheid zur Tiefengeothermie; Ergebnis respektvoll anerkennen
Die Logbucheinträge für das vierte Quartal 2022 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Im engen Kontakt mit der Bürgerschaft; Wieder Ärger mit Glascontainern; Wasserschaden Schillerschule; Rückmeldung einer Hundebesitzerin zu Tüten mit Hundekot am Wegesrand; Hinweise zur Verkehrssituation; Sportler- und Blutspenderehrung; Bürgerbeteiligung bei der Änderung des Bebauungsplanes „Oberes Hühnerlöchle“; Ideenreiche Ortsmittenneugestaltung; Ortsteile sehen zum Teil verwahrlost aus; Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit; Erster Minischritt zur Bearbeitung des Starkregenproblems in der Jura- und der Harzstraße; Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg; Wie geht es weiter mit der Ortsmittengestaltung in Wiesental?; Haushaltsvorberatung; Poller Wiesental; Frühschwimmen im Rheintalbad; Klimaschutzkonzept zeozweifrei 2035 – Regionaler Wärmeausbau; Wieder gehts um Mannheimer Straße; Grundsteuer und Bodenrichtwerte; Diesmal: Fehlende Weihnachtsbeleuchtung; Waldkindergarten; Nochmal Gutachterausschuss; Selbstbeschränkung;
Die Logbucheinträge für das dritte Quartal 2022 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Neues Verwaltungsgebührenverzeichnis; Gedenken an ALLE Wegbereiter; Überarbeitung bestehender Bebauungspläne; Immer wieder Anregungen aus der Bürgerschaft; Aus der Fraktionsarbeit (Haushalt 2023); Endlich: Wiedereröffnung der Postfiliale; Gemeinschaftsschule in Modulbauweise; Übereinstimmung in Sachen Unechte Teilortswahl; Änderung des Bebauungsplans "Oberes Hühnerlöchle"; Die Unabhängigen haben gleich drei Mal einen Grund zur Zufriedenheit; Mängelmelder der Stadt; Abschaffung der Unechten Teilortswahl; Klimaschutzwerkstatt
Waghäusel; Anfrage wegen Brückensanierung; Bebauungspläne und Mikroklima; Bahnhof Waghäusel mit Veränderungen; Gaskrise; Alles Gute!; Kriegbach wieder trockengefallen; Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg; Anfragen zur Haslacher Straße; Wie geht es mit der Goetheschule weiter?; Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung 2022; Gemeinderatssitzung am 26. September; Ärger mit Beutel und Tüten; Ecke Gartenstraße/Oberdorfstraße; Tempo 40 auf den verbliebenen 50er Teilstücken der Durchfahrtstraßen möglich?; Veröffentlichung von Auswertungen der städtischen Geschwindigkeitsmessungen; Parkraumbewirtschaftung; Im engen Kontakt mit der Bürgerschaft;
Die Logbucheinträge für das erste Halbjahr 2022 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Farbe bekennen: Das tun wir. Und das verlangen wir von Anderen; Unabhängige für „echt unabhängige“ Claudia Sand; Gemeinsam knacken wir die 60 %; Glückwunsch zum Sieg bei der OB-Wahl; Bürgerbegehren zur Tiefengeothermie in Waghäusel; Entwicklung Wohnbauflächen „Unteres großes Hinterfeld"; Nachbargemeinde analysiert Gefahren durch Starkregen; Danke für alle Anregungen; Der Bürgerwille muss respektiert werden!; Bürgerbegehren versus Bürgerentscheid; Hochwassergefahrenkarte und Baugebiete; Bürgerbegehren “Kein Tiefengeothermiekraftwerk in Waghäusel”; ÖPNV; Wird die Struktur unserer Stadt zerstört?; Erinnerung an die Notwendigkeit der Haushaltskonsolidierung; Unsere zentralen Positionen; Bebauungsplan Kronauer Str. 71; Bebauungsplan Rheintalbahnstraße; Außenfläche des Generationensportparks; Abschaffung/Beibehaltung der unechten Teilortswahl; Bürgerfragestunde; Unverständnis bei den Unabhängigen: Schließung der Wiesentaler Postfiliale; Nicht Wohnen, sondern Parken um die Eremitage?; Generationensportpark; Explosion der Baupreise – Erste Reaktionen der Bauträger – Vorhabenbezogene B-Pläne; Tempo-30-Zonen; Umweltsünder unterwegs; Sondersitzung des Gemeinderats am 30. Mai; Zur Schließung der Postfiliale; Neutralität gefordert; Unsere Vereine; Verpflichtung des Oberbürgermeisters; Neubau der Kita Oberspeyerer Feld; Gefragte Unabhängige; Erklärung der Unabhängigen Waghäusel zum Festival der Demokratie auf dem Gelände der Eremitage;
Die Logbucheinträge für das vierte Quartal 2021 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Was geschieht mit dem „Wiesentaler Hof“?; Aus der Fraktionsarbeit; Immer aktiv....; Schienen-Neubaustrecke Mannheim-Karlsruhe: Wird Wag-häusel zerstört?; Forderung eines Infoabends zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe; Viele Hinweise, Anregungen und Verärgerungen; Aus der Fraktionsarbeit; 5 Topthemen ausgesucht; Für Transparenz; Aus der Fraktionsarbeit; Anonyme Stadt; Haushalt 2022; Aus der Fraktionsarbeit; Zerschneidung von Waghäusel?; Aus der Fraktionsarbeit; Nein zur Tiefengeothermie; Unabhängige erklären ihr Nein zur Erdwärme; Weihnachtswünsche; Haushaltsreden
Die Logbucheinträge für das dritte Quartal 2021 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Fortschreibung des Regionalplans Mittlerer Oberrhein
2003: Schienenverkehr, Hochwassergefahrenkarte, Biodiversität und Lußhardtwald; Tiefengeothermie: Ja oder Nein?; Aus der Fraktionssitzung; Naturbewohner; Abfahrt L555 zur Haslacher Straße; Was ist vorgesehen? Umgestaltung der Ortsmitte in Wiesental durch Investor; Hinweis: Wegen der Bundestagswahl im
Herbst 2021 galt fürs Mitteilungsblatt eine dreimonatige Veröffentlichungssperre für Fraktionen und Parteien …
Die Logbucheinträge für das zweite Quartal 2021 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
3 Topthemen ausgesucht; Neuwahlen: Kerstin Siegrist weiterhin an der Spitze; Luftfilteranlagen an Schulen und Kitas; Tiefengeothermie: Wie soll ein Waghäuseler Verantwortungsträger
entscheiden? Berechtigte Befürchtungen oder grundlose Angstmache?; Tempo 30-Zonen; 4 Topthemen ausgesucht; Geothermie: EnBW und MVV prüfen in den Nachbargemeinden; 4 Topthemen ausgesucht; Glascontainer; Waldkindergarten; Problem Triebstraße; Solarstrom; Land will rechtliche Grundlage für Livestreams von Sitzungen; Lob für Friedhof; Sitzungen ohne persönliche Anwesenheit; Schulraumsituation Grundschulzentrum Wiesental und Gemeinschaftsschule Waghäusel; Vermehrt Anregungen, Hinweise und Problembeschreibungen; Selbstbestimmte Wohngruppen für Koma- und Beatmungspatienten; Digitalisierung der Waghäuseler Schulen;
Gebühren für Kindergartennutzung in Corona-Zeiten; Zugesetzte Trinkwasserleitungen; Harzstraße; Es wird nichts aussortiert; Diverse Bebauungsplanänderungen; Erhebung von Mietkosten für Gebäude mit exklusiver Vereinsnutzung; Rheintalbad; Interimslösung während Umbau und Sanierung der Johann-Peter-Hebel Realschule; Tiefengeothermie; Kritische Eingänge – aber auch Lob!; Haushalt; Zahlreiche Anregungen aus der Bürgerschaft; Überdachte Bushaltestellen; Unabhängige stehen zum Schwimmbad; Osterhase bei den Flüchtlingskindern; Ostergrüße
Die Logbucheinträge für das erste Quartal 2021 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
Tempo-30-Zone, Tempo-30-Limit und dennoch bleiben kleine Lücken; Container für Schulen; Erhebung von Mietkosten für Gebäude mit exklusiver Vereinsnutzung; Für die Bürger da – und das konsequent; Umbau Bruchsaler Straße, 2. Bauabschnitt; Reduzierung des Defizits des Rheintalbades; Hallo, wir sind wieder da!; Lärmaktionsplanung; Tempo-30-Zonen; Waghäusel mit Rekordverschuldung; REKORD-BLUTSPENDER GEEHRT: „Will Menschenleben verlängern“; Haushaltsberatungen 2021; Bürgerinitiative gegen Gefahr- und Giftstofflager; Nachgehakt: Obere Bachstraße wieder frei; Gratulation zum Bundespreis; Rekordschuldenstand von über 40 Millionen?; Auf ein besseres neues Jahr 2021; Hinweise aus der Bevölkerung; Neujahrsgruß
Die Logbucheinträge für das vierte Quartal 2020 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
- Blick auf Weihnachten und 2021; Rückblick in die Haushaltsrede 2020; Auf große Resonanz gestoßen; Haushalt 2021 - Sparen oder investieren?; Mehr Weihnachtsbeleuchtung; Haushalt 2021 - Sparen oder investieren?; Gratulation und Dankeschön!; Poststraße als Einbahnstraße; Neue Kompaktkehrmaschine für die Technischen Betriebe; Verabschiedung des Radkonzeptes; Einbahnstraßen öffnen - viele Vorteile; Tempo-30-Zonen; Hinweis auf Gefahrenstelle; Logbuch/Zugriffe; Immer für die Bürger da; Unterstützung der BI-Postkartenaktion; Roland Liebl als Lebensretter; Zur Schuler-Schließung: „Alles Schall und Rauch“; Auch wir freuen uns!; Lärmaktionsplan; LKW-Durchfahrtsverbot; Waghäusel guckt in die Sterne; Garagen im Oberen Kamm (Kirrlach); 210 m² Gehweg Speyerer-Ecke Rotkreuzstraße (Bild Wiesental); Harzstraße - Umwandlung in Spielstraße (Kirrlach); Eines der schönsten Naturschutzgebiete Deutschlands; Weiches Wasser; Kindergartenneubau Oberer Speyerer Feld; „Seit langer Zeit ein Hotspot“; Tiefengeothermie; Haushaltsberatungen 2021; Ins schönste Naturschutzgebiet; Kreisel beim Waldpark wird bald freigegeben
Die Logbucheinträge für das dritte Quartal 2020 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
- Blick ins Weltall; Dachsanierung der Wagbachhalle sowie Bau eines Spiel- und Sportparks; Unser Wald wird zur Müllkippe; Für Klimaschutz - Weiterer Ausbau der Bushaltestellen; Neueste Informationen: Gegen gefährliche und giftige Abfälle; Rheintalbad; Tiefengeothermie; Vorsicht! Schule hat begonnen; Freude über Fortschritt; Schulstart und Vorbereitung der Haushaltsberatungen; Wo bleibt das Geld?; Willkommensschild versetzt; Politik und Urlaub während Corona; Unausgeglichener Haushalt 2021 befürchtet - Dennoch: Vorschläge bitte einreichen; Weiterhin für Waldkindergarten; Lob für Ausstellung; Waldkindergarten: Die Vorfreude war groß; Freude über Förderung; Ortsmitte als zentrales Hundeklo?; Ja zum Waldkindergarten; Corona hat Live-Übertragung neuen Schub verliehen; Forderung der Unabhängigen: Schalter-Wiederbesetzung und Videoüberwachung; Car-Sharing in kleinen und mittleren Gemeinden; Maßnahmen zur Lärmminderung von Straßenverkehrslärm (allgemein); Ärger mit LKW-Parkerei; Digitalisierung der Verwaltung infolge der Corona-Krise; Schriftlicher Dank für Einsatz; Neubau eines Verkehrskreisels bei der Kreuzung Waldpark; Sanierungsgebiet "Ortskern Wiesental"; Finanzen und Corona; Warum eine Gymnasiumstraße?; Perspektiven für Freizeitprogramme; Ärger mit LKW-Parkerei; Mehr sparen mit der Pareto-Methode; Erste Erfahrungen mit dem Hygienekonzept - Trotz Corona fühlen sich die Badegäste sicher; Nur „beratende Gemeinderäte“
Die Logbucheinträge für das zweite Quartal 2020 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
- Glückwunsch!; Soforthilfe für Städte und Gemeinden – Unterstützung für Familien; Auf gutem Weg; Direkter Draht zur Fraktion; Wir sagen Danke; Dietrich Bonhoeffer; Schöne Ostern!; Zwischenlager Philippsburg; Gedenken und Mahnung; Schnakenbekämpfung; Fraktionssitzung in Coronazeiten?; Abriss der Zuckersilos; Waldsportpfad Waghäusel; Lob für die Kinder und Jugendlichen; Bürger-App; Was auch die Waghäuseler wissen sollten: Ab sofort Gehörschutzpflicht, wenn Trump über Corona redet; Kreiselbau u.a.; Bücherschrank hat sich bewährt; Abriss der Silos im Gang; Aus der Arbeit des Gemeinderats; Noch liegt die Brut der Schnaken trocken; Gelesen in "Hamburger Morgenpost":; Abbruch der Kühltürme; Abbruch der Kühltürme umgesetzt; Lob für Kinderspielplatz; Corona: Krisen sind auch Zeiten der Veränderung; Das war’s; Viele Väter hat das Kind!; Corona-Lockerungen?; Top-Meldung „Der Postillion“:; Ziel erreicht: Konverterbau kann jetzt starten; Seit Corona-Ausbruch: Online-Dienste gefragt wie nie; Erkenntnisse des Kinderreports umsetzen; Aus der Gemeinderatsarbeit; Zum Kindertag; Haushalt 2020 bereitet viele Sorgen; Fragen zur Vereinsförderung; Jede Lebensphase braucht ein Ende; Gegen Rassismus; Abruf von Mitteln?; Gegen Rassismus und Fremdenhass; Weiter in Kontakt bleiben in Zeiten der Corona-Krise; Große Baustelle; Zur Aussetzung der Vereinsförderung; Checkliste für ein barrierefreies Schwimmbad
Die Logbucheinträge für das erste Quartal 2020 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
- Neujahrsempfang der Stadt; "Windbürgergeld" und dann „Lärmbürgergeld“?; Gelesen - und mit dem Kopf geschüttelt; Gelesen und (doch etwas) gewundert; Wann ist es soweit?; Abriss der Waghäuseler Zucker-Silos; Neujahrsempfang des guten Miteinanders; Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung; Gelesen und gewundert ...; Bedauerlich...; Tempo 30 – Pro & Contra; Milde und Mitleid; Beim Neujahrsempfang 2020; Lob für Einrichtung; BI „Kein Gefahrstofflager“; Schulden – Aus Sicht der Unabhängigen, das zentrale Haushaltsthema; Unabhängige werben für Klimaoffensive; Haushaltsrede 2020; Gedenken an 1945; Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung; Kommentar; Wildschweine unterwegs; Kreisel beim Waldpark; Wichtiger Hinweis: Anschlussstelle Kronau bis Mai dicht; Öffentlich oder nichtöffentlich?; Gemeinnützigkeit erhalten/Festival begrüßt; Verbundenheit mit den Opfern von Hanau; Betreutes Wohnen kann gebaut werden; Waghäusel bei „Earth Hour“ erstmals mit dabei; Gegen gefährliche und giftige Abfälle; DigitalPakt von Bund und Ländern; Gegen Gewalt und gegen Spaltung; Gut gemacht! Lob für Frauenfest; Umfrage in Baden-Württemberg; Unglaublich!; Ausstellung zur Stilllegung der Zuckerfabrik Waghäusel vor 25 Jahren; Alles Gute!; Bild vom Spielplatz; Muss das sein?; Sprengung der Philippsburger Kühltürme; Kerzen entzündet; Landtagswahl am 14. März; Romantisches Waghäusel
Die Logbucheinträge für die zweite Jahreshälfte 2019, d.h. ab der Kommunalwahl 2019, finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende dieses Blocks). Inhalte sind:
- Vielen Dank für das Vertrauen; Rückblick auf vergangene Wahlen; Plakate hängen noch; "Integrationsfest der Kulturen"; Wie geht’s weiter?; Lob und Dank!; Zum Windpark Lußhardt; Mehrheitsfindung wird schwieriger; Lob für neues Präventionsprojekt; Zu Pfingsten; Weitere Schritte nach der Kommunalwahl; Lobenswerter Einsatz für die Bienen; Erste Fraktionssitzung; Gelesen und gestolpert; Zum Blutspendetag; Am Sonntag: Tag des Hundes; Gehört und gestolpert; Bilanz Gemeinderatswahlen; Waghäuseler Bürgersprechstunden; Für Umweltschutz und Sauberkeit; Logbuch mit Zuspruch; Völlig unterrepräsentiert; Migranten kaum sichtbar; Unechte Teilortswahl?; Erste Fraktionssitzung; Bei Wirsol-Informationsveranstaltung; Windräder sorgen für Unruhe; Windpark Lußhardt - Schallabschätzung; Ohne unechte Teilortswahl; Heißes Straßenfest; Toller Erfolg; Erfolgreiches Fest; 100 Mal; 1.900 Tonnen Gift?; Fehler eingeschlichen; Führungsteam gebildet; Die Rache ist mein; Gemeindeordnung, Geschäftsordnung und Hauptsatzung; „Die Unabhängigen“ Waghäusel als neue politische Formation strukturieren sich; Ebru Baz in Jury berufen; Mit Abstand meistgelesener Beitrag; Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung; 100 Jahre Frauenwahlrecht; Im Fernsehstudio; Beste Wünsche!; Verhülltes Hinweisschild; Kriminelle Energie; Bürgerinfo Gefahrstofflager; Aus der Fraktionsarbeit; Klimaoffensive?; Aus der Fraktionsarbeit; Nichts Gutes; Schwache Demo; Vielen Dank!; Meistgelesene Beiträge; Windkraft in Waghäusel?; Erste Sitzung; Lob und Dank!; Aufgefallen; Klares Votum der Unabhängigen; Oh je oh je!; Kreisel und Kapelle; Turmfalke und Steinkauz; Spekulationen; Windkraft in Waghäusel; Wir gratulieren zu 1500 Kindern!; Fraktionsantrag: Vorverlegung der Bürgerfragestunde; Einladung zum Infostammtisch; Umleitung bei der Kapelle; Hinweis in der heutigen BNN: ; Auf dem Friedhof; Kreisel und Kapelle/Zusatz; Fertiggaragen statt Stellplätze?; Häufigster Nachname?; Zusammenarbeit: Klimaoffensive in Waghäusel; Verbesserungswürdig!; Achtung Terminhinweis!; Kommunalpolitiker, die Bürger beteiligen, haben höheres; Ansehen; Kein Klimawandel?; Hinweis für unsere Homepagebesucher:; Solidarität mit Schuler; Ja zum Waldkindergarten; Haushalt 2020 - Rheintalbad; Kommunalpolitiker, die Bürger beteiligen, haben höheres Ansehen (Teil 2) ; Verstärkung für Schnakenjäger; Die Unabhängigen befassten sich mit Park; Im Interview beim Baden TV; Ebru Baz: Gratulation!; Klimawandel - alles Kinkerlitzchen?; Haushalt 2020 - Straßen, Fuß- und Radwege; Vollsperrung zwischen Kirrlach und Wiesental; Mängelmeldungs-Whatsapp?; Zwei Jubiläen; Wirsol will Ende 2019 Antrag für Windpark stellen; Erfolgreiche Bürgerinitiative aufgelöst; Viele Themen stehen an; Super, alles gleichzeitig!; Jugendbeteiligung in Waghäusel; Glückwunsch zum erfolgreichen Mausöffnertag; Über ein Dutzend Themen erörtert; Waghäusel mit dabei; Aufgeschnappt:; Nagelneue Fahrbahndecke in Waghäusel muss schon wieder saniert werden; Zukunft der Schullandschaft; Kerwe in Kirrlach; Im Sinne der Bürger? Oder im Sinne des Gemeinderats?; Lob und Anerkennung; Halloween für guten Zweck; Poststraße als Einbahnstraße?; Einfach toll!; Vorverlegte Fragestunde; 70 Jahre Wiesentaler Park; Eine Sauerei; Einladung zum Infostammtisch; Friedwald auch für Waghäusel?; Einrichtung von Grundschulzentren; Aspekte zum Waldkindergarten; Viel Zustimmung; Zum Windpark Lußhardt; Widerspruch bei den Unabhängigen!!; Der 9. November in der Geschichte; Kommunen müssen nun die Hausaufgaben machen/ Ein Neubau in Waghäusel weiter ungewiss; Terminhinweis: Öffentliche Fraktionssitzung; Zum Volkstrauertag; "Gegenwind" in Kirrlach?; Info: Größtes Gefahrstofflagers Europas; Quo vadis Gemeinschaftsschule?; Muss das sein?; Gefunden; Zusammenarbeit: Klimaoffensive in Waghäusel; Eine schöne Adventszeit; 200 Mal!; Beliebter als der Nikolaus; Achtung Terminhinweis; BNN vom Samstag meldet:; Alles Gute! ; Beim Weihnachtsmarkt; Haushalt 2020; Hinweis: Stallweihnacht am 24. Dezember; Einladung; Sichtbehinderung? ; Zusammenarbeit: Klimaoffensive in Waghäusel; Frohe Weihnachten; Neuer Kreisel begrüßt; Beim Adventsmarkt; Abschaltung von Block 2; BI „Kein Gefahrstofflager“ ; Stallweihnacht auf dem Forlenhof; Vielen Dank dem Schnakenjäger; Neujahrsgrüße
Die Logbucheinträge bis zur Kommunalwahl 2019 finden Sie in unserem Archiv (Link am Ende der Seite). Inhalte sind:
- Achtung Kreistagswahl; Warum nicht ein Geologe?; Unterstützung des Vogelparks; Aufgefallen; Ein Phantom; Aktivistin in Sachen Integration; Zu Besuch bei Raibles; Internet-Tipps für Infostände; Auswahl und Vielfalt; „Tu, was du liebst“; Konverterbau beginnt; Dem Fraktionszwang entgegenwirken; Vor 25 Jahren: Stilllegung der Zuckerfabrik; „Mir geht‘s um eine liebenswerte Stadt“; Warum heißen unsere Straßen wie sie heißen?; Kommunalpolitische Gene; Anonyme Anregung; Miteinander & Mitmenschlichkeit; Der „andere“ Blick; „Ein gutes Miteinander“; Nur „beratende Gemeinderäte“ vor 74 Jahren; Mit allen Stadtteilen verbunden; Was ist ein UX-Designer?; Prospekte unterwegs; Kreativ und kommunikativ; Lahr macht’s vor; Powerfrau Lisa Wirth; Schuldenberatung?; Spender auch für Afrika; Vom gleichen Recht; Bürgerinitiative Konverter 21; Fragen über Fragen; Pflege alten Brauchtums; Seit 1923; Michael Knebel und Eck Robert; Zeit für Veränderung!; Auf Platz 1; Was bedeutet Waghäusel?; 44 Jahre in der Kommunalpolitik; Gegengewicht zu AfD; Einsatz für den Vogelpark; Fraktionszwang?; Einsatz für den kleinsten Stadtteil; Abhängigkeit und Unabhängigkeit; Schöne Ostern!; Immer hilfsbereit; Muss das sein?; Künstlerin und Kandidatin; Waghäusel und Weimar; „Beim Papst seiner Frau“; Plakate hängen; Für Friedenskirche; Die Geschichte kennen; „Irgendwo tut sich ein Weg auf“; Welche Hinterlassenschaft!; Jung und wunschlos glücklich; Großes Interesse an den Unabhängigen; Alles beim Frühlingsfest; Nicht unbedingt Partei; Erster Kandidaten-Flyer unterwegs; Arbeitsvermittlerin und Künstlerin; Möglichst viel Transparenz; Waghäuseler Rekord-Blutspender; Bundespolitik in Waghäusel?; Beteiligung am Frühlingsfest; Unabhängige Listen im ganzen Land; Dirigentin in der Gemeindepolitik?; Unterstützungsunterschriften weit über den erforderlichen Umfang hinaus; Zeichen setzen und Frauen in Waghäusel fördern; Für Frische und Farbe; Präsident als Spitzenkandidat; „Die Unabhängigen“ Waghäusel treten mit zwei Drittel Frauen zur Wahl an;